Aufführungen / Oper
Nationaltheater Mannheim
Mannheim, Mozartstr. 9
- Heute: Choreografische Werkstatt
- Morgen: Le docteur Miracle
- Premiere: Die Zauberflöte
- Nabucco
- L'Orfeo
- Wer darf hier Mann sein?
- Heidi
- Mannheimer Sommer
- 8. Akademiekonzert | Mozarts Requiem
- Shakespeare & Love
- Così fan tutte
- Die Csárdásfürstin
- Das Nationaltheater Mannheim ist eines der größten und ältesten kommunalen Repertoiretheater Deutschlands.
Aufführungen / Theater
Nationaltheater Schauspiel Mannheim
Mannheim, Mozartstr. 9
- Heute: Istanbul

- Morgen: Unsere Klasse (Premiere)
- Die Welt ist rund

- Das Lehrerzimmer

- Die Schattenpräsidentinnen
- Faust
- Terz & Tönchen

- Die Nacht von Lissabon

- Dinge | über | Leben
- Sturmhöhe
- Mutter dili – alle Farben meiner Sprachen
- Die Dreigroschenoper

- Kabale und Liebe
- Veritas: Eine Hexenjagd
- Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.

- Miss Sara Jevo

- Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde

- Emil und die Detektive
- E.L.I.Z.A.
- Hamlet
- Klassiker! – Ein Remix
- Slippery Slope
- Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

- Die Freiheit einer Frau: Monique bricht aus
- Kampf der Titanen
- Ein Pfund Spargel
- Schauspiel des Nationaltheater Mannheims
Aufführungen
| Oper
Aufführungen
| Schauspiel
Kampf der Titanen
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Premieren: 10./11.7.2026 Fantasy trifft Antike: Regisseur Christian Weise inszeniert im Alten Kino Franklin ein immersives Theaterspektakel – skurril, absurd, augenzwinkernd, dionysisch. Im »Kampf der Titanen« erlangte Zeus seine ewige Herrschaft und bestimmt seitdem mit den Göttern des Olymps über die Menschen. Fand seine Tyrannei unseres Schicksals jemals ein Ende? Spielerisch und bildgewaltig schöpft der Abend aus der gesamten griechischen Mythologie – ein Feuerwerk aus tragischen Schicksalen, grotesken Gleichnissen und zeitlosen Konflikten: von Gaia, Uranos und Zeus über Prometheus und Io bis hin zu Dionysos, Perseus, Medea, Antigone, Ödipus, Orest und Elektra. Von der Weltschöpfung bis zur Abschaffung der Götter. Für die dreiwöchige Bespielung des Alten Kino Franklins entwirft Bühnenbildner Alexander Naumann eine blau-pinke Kunstwelt, die die Trennung zwischen Zuschauerraum und Bühne aufhebt. Titanen, Gött*innen und Held*innen tragen ihre tragischen Konflikte in verschiedenen Szenerien aus – mit Maske und Kothurn, im geparkten Auto oder in einem Wrestling-Ring. Wie bereits bei »Shakespeares schillernde Welt«, das Weise im Sommer 2022 zum Auszug aus dem Theater am Goetheplatz inszenierte, kann sich das Publikum frei durch diese eigene Welt bewegen und erlebt einen Theaterabend voller direkter und intensiver Begegnungen mit dem gesamten Schauspiel-Ensemble. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Nationaltheater. Regie: Christian Weise Bühne: Alexander Naumann Kostüm: Josa Marx Licht: Robby Schumann Dramaturgie: Olivia Ebert/Franziska Betz Sprache: In deutscher Sprache
Aufführungen
| Oper
Così fan tutte
Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert
Zwei Männer stellen die Treue ihrer Partnerinnen auf die Probe, indem sie in Verkleidung die Verlobte des jeweils anderen verführen. Ein fulminantes Opern-Finale führt zu einem »Happy End«, das alle Verwechslungen aufdeckt – doch betrogen sind am Ende alle. In der Regie von Tatjana Gürbaca wird die »Schule der Liebenden«, wie die Oper im Untertitel heißt, zum poetischen Kammerspiel, für das das Schwetzinger Schlosstheater die ideale Bühne bietet. Musikalische Leitung: Anton Legkii Regie: Tatjana Gürbaca Bühne und Kostüme: Ingrid Erb Chor: Dani Juris Orchester: Nationaltheater-Orchester Chor: Opernchor des Nationaltheaters Mozart-Da Ponte-Zyklus in Koproduktion mit dem Nationaltheater Prag Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Dauer: ca. 3 Std 15 Min, inkl. einer Pause
Aufführungen
| Tanz
Shakespeare & Love
Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert
Über 2000 Mal kommt das Wort »Love« in den Werken Shakespeares vor. Er erfasst das Phänomen Liebe mit einer Tiefe und Komplexität, dass kaum ein Aspekt unbeleuchtet bleibt. Der neue Orchester-Tanzabend entwirft ein Kaleidoskop der Liebe auf Shakespeares Spuren. »Wie Schatten flieht die Lieb, indem man sie verfolgt; sie folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der ihr folgt.« Shakespeares Zeilen, die geradezu danach rufen, in Tanz übersetzt zu werden, und preisgeben, wie unberechenbar die Liebe ist. Sie ist grenzenlos in ihren Ausdrucksformen, wagt, tröstet, täuscht und verletzt, ist flüchtig, tief, leidenschaftlich und romantisch – dabei immer regellos, unordentlich, chaotisch. »Shakespeare & Love« widmet sich den unzähligen Facetten der Liebe in freier Assoziation und lässt Figuren und Motive etwa aus »Romeo und Julia«, »Othello« oder »Ein Sommernachtstraum« lebendig werden. Auch die musikalische Landschaft des Abends reflektiert die Irrfahrt durch die Höhen und Tiefen der Liebe – von intimer Kammermusik und dem vibrierenden, zeitgenössischen Orchesterwerk »Unknown Touch« von Henrik Schwarz weiter zur 3. Sinfonie Lepo Sumeras bis zum »Adagietto« aus Gustav Mahlers 5. Sinfonie, das in seiner traumverlorenen Schönheit selbst als Liebeserklärung gilt. Musikalische Leitung: Markus L. Frank Choreografie / Bühne: Stephan Thoss Bühne / Kostüm: Romy Liebig Licht: Nicole Berry/Stephan Thoss Dramaturgie: Stephan Thoss/Susanne Wiedmann Sprache: mit wenig oder ohne Sprache Passend zu dieser Produktion zeigt das Cinema Quadrat am Di, 23.06.2026 um 19.30 Uhr den Film »Shakespeare in Love«. Tanzintendant und Chefchoreograf Stephan Thoss gibt eine Einführung zum Film. Mit ihrer Theaterkarte für eine »Shakespeare and Love« Vorstellung erhalten Sie Rabatt auf den Kino-Eintritt. Dauer: 2 Std 20 Min, inkl. einer Pause
Aufführungen
| Musiktheater
E.L.I.Z.A.
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Mannheimer Sommer 2026 Gedämpfte Klänge liegen in der Luft, Stimmen tauchen aus der Dunkelheit auf, ein kaum spürbarer Geruch erfüllt den Raum. Wer das Studio Werkhaus betritt, lässt den Alltag hinter sich und tritt ein in eine Zone zwischen Theater, Kunstinstallation und Versuchsanordnung: E.L.I.Z.A. empfängt Besuch. Die immersive Kunstinstallation steht in der Nachfolge von »Salon de Lumière«, jenem vielschichtigen Raumexperiment des Musiktheaterkollektivs Kommando Himmelfahrt. Auch bei »E.L.I.Z.A.« wird das Publikum zum Teil einer begehbaren Komposition aus Klang, Licht, Sprache und Atmosphäre. Im Zentrum steht das Denkmal für den ersten Chatbot der Geschichte: »Eliza«, 1966 von Joseph Weizenbaum entwickelt, ein schlichtes Programm, das aber Menschen bereits dazu brachte, sich verstanden zu fühlen. Heute, rund 60 Jahre später, hat Kommando Himmelfahrt E.L.I.Z.A. wiederbelebt und Weizenbaums kritische Haltung weitergedacht. Aus dem historischen Konversationssystem ist eine theatrale Anwendung entstanden: Würden Sie sich nicht gerne auch selbst optimieren? Fehlt Ihnen im direkten Gespräch auch der Zugriff zu ChatGPT? Ziehen Sie nicht auch manchmal die digitale der wirklichen Welt vor? Atmosphärisch dicht und verführerisch entwirft »E.L.I.Z.A.« die Vision eines Ortes, an dem wir uns neu erfinden können – oder uns fragen müssen, was übrig bleibt, wenn wir Körper und Geist digital entgrenzt haben. Wer mutig ist, tritt ein und lässt sich von E.L.I.Z.A. entführen. Mit Kommando Himmelfahrt (Jan Dvořák, Thomas Fiedler, Julia Warnemünde) in Zusammenarbeit mit Eylien König (Raum und Objekt) und Carl-John Hoffmann (Medienkunst) sowie Wooden Elephant (Aufnahmen »Ideale Landschaft« von Jan Dvořák) Aufenthaltsdauer in der Installation ist frei wählbar. Der Ausstellungsort ist barrierefrei. Teile der Installation sind nicht barrierefrei. Künstlerische Leitung: Kommando Himmelfahrt Raum und Objekt: Eylien König Video: Carl-John Hoffmann
Aufführungen
| Schauspiel
Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Der erfolgreiche Wissenschaftler Dr. Jekyll forscht an einer Spaltung der guten und bösen Anteile der Seele und verwandelt sich in einen skrupellosen Doppelgänger seiner selbst – Mr. Hyde. Johanna Wehner inszeniert die Novelle als chorisches Gesellschaftsportrait. Die Novelle, deren erster Entwurf angeblich auf einen Traum ihres Autors zurückgeht, spielt im nebelverhangenen London des viktorianischen Zeitalters. Sie machte Robert Louis Stevenson mit einem Schlag berühmt und hat das moderne Horrorgenre geprägt. Stevenson erzählt Jekyll und Hyde als zwei eigenständige Figuren – aus der Perspektive der Gesellschaft, die sie umgibt und nicht ahnt, dass es sich um die gleiche Person handelt: Während Hyde nachts sein Unwesen in der Stadt treibt und Hass und Entsetzen hervorruft, zieht sich Jekyll aus der bürgerlichen Öffentlichkeit zurück und ändert sein Testament – ausgerechnet zu Gunsten Hydes! Dabei ist Hyde nicht nur der böse Teil, er ist auch die Gestalt gewordene Sehnsucht des Bürgers Jekyll nach einem egoistischen Handeln ohne gesellschaftliche Folgen. Johanna Wehner, bekannt für ihre aufwendig komponierten Textfassungen, arrangiert die Berichte und Stimmen der Freunde Jekylls zum atmosphärischen Portrait einer Gesellschaft, deren zivile Grundverabredungen durch das Phänomen Hyde erschüttert werden. Wie viel Jekyll, wie viel Hyde steckt in uns? Regie: Johanna Wehner Bühne: Benjamin Schönecker Kostüm: Ellen Hofmann Licht: Robby Schumann Musik: Vera Mohrs Dramaturgie: Olivia Ebert Sprache: In deutscher Sprache Dauer: 1 Std 30 Min
Aufführungen
| Schauspiel
Miss Sara Jevo
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Sie lebt als Teil der queeren Community in Deutschland, doch ihre Heimat war Jugoslawien, ein Land, das es nicht mehr gibt. Die Frage, wie sich diese Welten verbinden lassen, führt die Dragqueen Sara Jevo zurück in ihre Geburtsstadt Sarajevo. Sarajevo galt einmal als der kulturelle Dreh- und Angelpunkt Jugoslawiens, das für viele der Versuch war, eine gesellschaftliche Utopie von Vielfalt, Solidarität und Unabhängigkeit zu leben. Doch ethno-nationale Bestrebungen brachten diese Utopie zu Fall und überzogen die Region mit grausamen Kriegen, die auch Sara Jevos Familie zur Flucht nach Deutschland zwangen. Jetzt kehrt sie zurück – und das in Drag. Was bedeutet es, als eine andere in die Heimat zurückzukommen? Und was macht diese Heimat eigentlich aus, wenn sowohl sie als auch wir selbst uns immer wieder verändern? Nach ihrem erfolgreichen Debüt »Orlando« bringt die Regisseurin Milo Čortanovački mit Ensemblemitglied Sandro Šutalo alias Sara Jevo ein berührendes Solo zwischen dokumentarischer Recherche und glamouröser Drag-Show auf die Bühne. »Miss Sara Jevo« stellt die vielschichtige Frage nach der eigenen Identität als Akt der Befreiung und Rückeroberung der eigenen Geschichte. Regie: Milo Čortanovački Bühne & Kostüm: Andrijana Trpković Licht: Ronny Bergmann Musik: Ágnes Peregi Dramaturgie: Mascha Luttmann Sprache: In deutscher Sprache Dauer: 1 Std 15 Min ohne Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Dinge | über | Leben
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Die Regisseurin Ayşe Güvendiren errichtet ein theatrales Museum als Liebeserklärung für Mevlüde Genç, die 1993 bei einem rassistischen Brandanschlag fünf ihrer Liebsten verlor und sich bis zu ihrem Tod als Friedensbotschafterin engagiert hat. Keine Reiterstandbilder werden hier zu sehen sein, keine Hymnen zu hören, keine monumentalen Artefakte ausgestellt und nicht die Heldentaten alter Könige erzählt. Mit Geschichten, Liedern, materiellen Zeugnissen und in engem Austausch mit Hinterbliebenen erweckt Ayşe Güvendiren eine Frau zum Leben, die vielen nur als Trauernde in Erinnerung ist und deren Leben für so viel mehr steht: für Menschlichkeit, für konkret gelebte Zeitgeschichte im Kontext bundesdeutscher Migrationsgeschichte und rechten Terrors und für die Widerständigkeit einer Frau, die sich im Alltäglichen und oft unsichtbar den großen, gewaltvollen Narrativen entgegengestellt hat. Was ist es wert, erinnert zu werden? Der Theaterabend spielt mit musealen Traditionen und versteht sich als Gegenentwurf. Ayşe Güvendiren hat sich am NTM bereits mit den Arbeiten »Als wäre es gestern gewesen« und »DRUCK!« einem Mannheimer Publikum vorgestellt. Inspiriert ist ihr kommendes Rechercheprojekt vom Werk des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk und seinem Roman »Museum der Unschuld«. Regie: Ayşe Güvendiren Bühne: Marilena Büld/Tavga Guttstadt Kostüm: Oktavia Herbst Musikalische Leitung und Sounddesign: Torsten Knoll Dramaturgie: Franziska Betz Sprache: In deutscher Sprache Dauer: 1 Std 40 Min, ohne Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Die Nacht von Lissabon
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
in einer Bühnenfassung von Roman Dolzhansky Eine unkonventionelle Liebesgeschichte in Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Regie führt Maxim Didenko, der nach seiner gefeierten Bühnenadaption von »Ansichten eines Clowns« wieder am NTM inszenieren wird. 1942 am Hafen von Lissabon: Von dort starteten die Schiffe in die Freiheit. Hier warteten tausende verzweifelt auf eines der raren Tickets, versuchten ein Visum und Papiere für die Flucht vor dem Faschismus zu ergattern. Am Kai treffen zufällig zwei Männer aufeinander. Der eine will mit seiner Frau nach Amerika fliehen, besitzt aber weder Pässe noch Tickets. Der andere hat beides und will es dem Fremden überlassen – unter der Bedingung, dass dieser sich seine Geschichte anhört, bevor das Schiff im Morgengrauen ausläuft. Maxim Didenko führt die Zuschauer*innen mit den Figuren in die Nachtclubs und Bars Lissabons, wo Geflüchtete und Gestrandete einer unwahrscheinlichen Zukunft entgegenwarten. Zur Musik all ihrer Herkunftsländer erwacht eine Erzählung zum Leben, die von Liebe und Verrat handelt, von aussichtsloser Hoffnung und unstillbarem Hunger nach Leben. Es ist die Geschichte einer Liebe im Zweiten Weltkrieg, es ist aber auch die Geschichte von Flucht und Vertreibung, die sich bis heute über alle Zeit- und Ortsgrenzen hinweg wiederholt. Regie: Maxim Didenko Bühne & Kostüm: Patricia Talacko Licht: Nicole Berry Musik: Louis Lebee Choreografie: Sofia Pintzou Dramaturgie: Annabelle Leschke/Franziska Betz Sprache: In deutscher Sprache | An ausgewählten Vorstellungsterminen mit arabischen Übertiteln Dauer: 3 Std, inkl. einer Pause Hinweise: - In der Inszenierung kommt es zu expliziter Gewaltdarstellung. Außerdem wird schwere Krankheit thematisiert. - In unserer Inszenierung »Die Nacht von Lissabon« spielen live aufgenommene Videobilder eine zentrale Rolle. Dafür ist es notwendig, dass die auf der Bühne verwendete Kamera mit höchstmöglicher Auflösung und weitestgehend ohne Zeitverzögerung mit der Videoregie kommunizieren kann. Diese Kommunikation erfolgt über ein WLAN-Netz. Leider wird diese WLAN-Verbindung gestört, wenn die Mobiltelefone im Zuschauerraum nicht in den Flugmodus (inkl. abgeschaltetem WLAN) versetzt werden. Wir bitte Sie daher, das Telefon im besten Falle ab-, zumindest aber den Flugzeugmodus ein- und das WLAN auszuschalten, damit es für alle ein tolles und störungsfreies Theatererlebnis wird.
Aufführungen
| Schauspiel
Faust
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
in einer Bearbeitung von Daniel Cremer und Mascha Luttmann Übersetzung in Leichte Sprache: Daniel Cremer und Tina Lackner Goethes »Faust« in Leichter Sprache! Mit einer Übersetzung in Leichte Sprache wird die Tragödie über die Suche nach Erkenntnis für alle zugänglich erzählt. Im spielerischen Umgang mit der barrierearmen Sprachform entsteht ein unmittelbarer Zugriff auf den bekannten Klassiker: die Wette zwischen Gut und Böse, das Leiden des Intellektuellen an der Frage nach dem Sinn und die kontroverse Beziehung zur jungen Margarete. Doch auch Goethes Verse sind immer wieder zu hören. Faust ist ein Theater∙stück. Das Theater∙stück ist von Goethe. Sehr viele Menschen kennen das Theater∙stück. In dem Theater∙stück geht es um Faust. Faust ist ein Mann. Er hat sich sein ganzes Leben lang mit Büchern beschäftigt. Jetzt ist er alt und denkt: Ich habe nichts erlebt. Mir macht nichts mehr Spaß. Dann trifft Faust den Teufel. Der Teufel sagt zu Faust: Du kannst viele Abenteuer erleben. Dafür musst du mir deine Seele geben. Faust sagt zum Teufel: Ja ich stimme zu. Eine Hexe gibt Faust einen Zauber∙trank. Der Zauber∙trank macht Faust 30 Jahre jünger. Faust will immer mehr: • Mehr Spaß • Mehr Geld • Mehr über die Welt wissen. Er hetzt von Abenteuer zu Abenteuer. Er ist nie zufrieden. Dann trifft er Gretchen. Regie: Daniel Cremer Bühne & Kostüm: Carolin Gieszner Licht: Wolfgang Schüle MusikOscar Marie Le Merle Berater / Outside-Eye: Bastian Wurbs Dramaturgie: Mascha Luttmann In deutscher Sprache Dauer: 2 Std 15 Min, inkl. einer Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Unsere Klasse
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Premiere: 30.5.2026 aus dem Polnischen von Andreas Volk Tadeusz Słobodzianek zeichnet die Lebenswege einer Schulklasse durch die Wirren des 20. Jahrhunderts nach: Wie einstige Freund*innen sich gegenseitig verraten, aber auch beschützen werden. Ein großes, dramatisches Epos. Einst waren sie Klassenkamerad*innen und träumten gemeinsam von der Zukunft. Aber die Teilung Polens brachte zuerst die russische Besatzung, dann die deutsche, und was vorher kaum eine Rolle spielte – Nationalität, Religion – wurde zum alles bestimmenden Kriterium. Im Zentrum des Stückes stehen die realen Ereignisse eines antisemitischen Pogroms 1941, bei dem sich in einem polnischen Dorf einstige Nachbar*innen im Namen der Nazi-Ideologie ermordeten. Hin zu diesem Ereignis und fort von ihm erzählt Słobodzianek von der Verstrickung Einzelner in die Geschichte, von Schuld und Sühne, von Rache, Verdrängung und Verzeihen. »Unsere Klasse« wurde bei der Uraufführung 2010 enthusiastisch gefeiert, kontrovers diskutiert und mit der NIKE, dem wichtigsten Literaturpreis Polens ausgezeichnet. Am Nationaltheater Mannheim wird das Stück in der Regie von Stas Zhyrkov als Studiojahr-Inszenierung der Schauspielstudierenden des dritten Jahrgangs der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main zu sehen sein. Regie: Stas Zhyrkov Bühne & Kostüm: Davide Raiola Musik: Marco Girardin Dramaturgie: Mascha Luttmann Sprache: In deutscher Sprache
Aufführungen
| Tanz
Choreografische Werkstatt
Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert
Von der Idee zur Bühnenproduktion: In diesem beliebten Format kreieren Tänzerinnen und Tänzer aus dem Ensemble eigene Choreografien. Dabei dürfen sie experimentieren, sich ausprobieren und herausfordern. Tanzintendant Stephan Thoss möchte seine Ensemblemitglieder fördern. Sie sollen nicht nur tanzen, sondern auch choreografieren, neue Bewegungen erforschen, frische Ausdrucksformen entwickeln und Verantwortung übernehmen. Aber es ist nicht so, dass sich Choreografen nur Bewegungen und Schritte ausdenken. Zum künstlerischen Prozess gehört viel mehr: Kostüme, Maske und Musik, Bühnenbild, Beleuchtung und Besetzung – das komplette Setting. Wer also wertvolle Erfahrungen sammeln, seine Stärken erkennen, Stile und Techniken austesten möchte, erhält dafür im Tanzhaus Raum und Zeit, den nötigen Rückhalt sowieso. Denn es braucht auch Mut. »Das Tanzhaus ist ein denkender Organismus«, sagt Stephan Thoss. Fantasie und Leidenschaft bringen die jungen Choreografinnen und Choreografen immer mit. Und dabei entstehen unkonventionelle Werke. Choreografie, Bühne, Kostüme "THINGS WE SHARE": Reiko Tan Choreografie, Bühne, Kostüme "ALCHEMY": Paloma Galiana Moscardó Choreografie, Bühne, Kostüme "A SHORT STORY ABOUT FALLING": Natsuho Matsumoto Choreografie, Bühne, Kostüme "QUICK WASH": Louis Thuriot Choreografie, Bühne, Kostüme "THE BALLAD OF THE GIGA SIGMA": Leonardo Cheng Choreografie, Bühne, Kostüme "TO THE ONE ON THE EDGE OF FALLING": Rina Hayashi Choreografie, Bühne, Kostüme "IN THE BALLROOM OF MY MIND": Shaun Patrick Ferren Choreografie, Bühne, Kostüme "(SWEET LURE)": Luis Tena Torres Sprache: ohne Sprache
Aufführungen
| Schauspiel
Sturmhöhe
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
»Wuthering Heights« (»Sturmhöhe«) ist ein unbändiges, dunkles Märchen über eine abgründige Liebe, über Gewalt, Rache und Versöhnung, voller Natur- und Todessehnsucht und ohne moralische Schranken. Dass dieses Werk aus der Feder einer Autorin stammt war 1847 ein Skandal. In Charlotte Sprengers Inszenierung erfinden und erspielen sich drei Schwestern – inspiriert von den schreibenden Brontë-Schwestern Charlotte, Emily und Anne – diesen wilden und freien Roman. Auf einer entlegenen Anhöhe im nordenglischen Moor liegt der Wohnsitz der Earnshaws. Als das Waisenkind Heathcliff vom Vater in die Familie aufgenommen wird, verschiebt sich ihr Beziehungsgefüge. Sohn Hindley fühlt sich gegenüber Heathcliff zurückgesetzt und entlädt seine Missgunst in Gewalt gegen ihn. Tochter Cathy hingegen entwickelt eine tiefe Bindung zum neuen Stiefbruder. Als Cathy dennoch den wohlhabenden und wohlerzogenen Linton vom Nachbarsgut heiratet, verlässt Heathcliff gedemütigt die Gegend. Wenige Jahre später kehrt er als gemachter Mann zurück und beginnt seinen zwei Generationen überdauernden Rachefeldzug gegen alle, die ihn erniedrigt haben. Nach Brechts »Der gute Mensch von Sezuan« und Schillers »Kabale und Liebe« widmet sich Charlotte Sprenger in ihrer dritten Inszenierung für das Alte Kino Franklin »Sturmhöhe« und seiner faszinierenden Autorin Emily Brontë: »Es ist, als könnte Emily Brontë alles, woran wir den Menschen erkennen, in Stücke reißen und das unkenntlich Gemachte mit einem solchen Lebensgeist füllen, dass es die Realität überschreitet.« (Virginia Woolf) Konzept: Charlotte Sprenger/Aleksandra Pavlović/Olivia Ebert Regie: Charlotte Sprenger Bühne & Kostüm: Aleksandra Pavlović Fassung: Charlotte Sprenger/Olivia Ebert Licht: Damian Chmielarz Musik: Jonas Landerschier Dramaturgie: Olivia Ebert Sprache: In deutscher Sprache Dauer: 2 Std 40 Min, inkl. einer Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Die Freiheit einer Frau: Monique bricht aus
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Der französische Star-Autor Édouard Louis portraitiert seine Mutter: die prekären Verhältnisse ihrer Klasse, wie viel sie vom Leben will, wie wenig sie bekommt und wie es ihr endlich gelingt, sich aus Abhängigkeit und männlicher Gewalt zu befreien. Was kostet die Freiheit einer Frau? Aufgewachsen im französischen Norden, wo die Leute in Fabriken arbeiteten, bis diese vor 20 Jahren schlossen, scheint Moniques Lebensweg vorgezeichnet: abgebrochene Ausbildung der Kinder wegen, Abhängigkeit von ihrem Mann, politisch gewollte Armut. Ihr Sohn, Édouard Louis, begann aus Rache mit dem Schreiben, als Protest gegen Klassenunterschiede und die Unsichtbarkeit von Menschen ohne Privilegien. In seinen Erzählungen »Die Freiheit einer Frau« und »Monique bricht aus« schlägt er ungewöhnlich zärtliche Töne an. Er beschreibt den Weg seiner Mutter auf die gesellschaftliche Bühne, die sonst nur den »feinen Leuten« vorbehalten ist und die Kosten ihres Freiheitskampfes: ihre Scham, die Stapel von Formularen, die sie ausgefüllt hat, die finanziellen Mittel und die ungeheure Kraftanstrengung, die es forderte. Regie führt Jan Friedrich, der mit seiner Arbeit »Blutbuch« zum diesjährigen Berliner Theatertreffen eingeladen wurde und sich bereits 2017 mit »Faust« dem Mannheimer Publikum vorgestellt hat. Regie & Kostüm: Jan Friedrich Bühne: Louisa Robin Licht: Robby Schumann Musik: Friedrich Byusa Blam Dramaturgie: Mascha Luttmann Sprache: In deutscher Sprache Dauer: Dauer 1 Std 25 Min, ohne Pause
Aufführungen
| Oper
Szenen einer Ehe
Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert
Treffpunkt OPAL-Foyer: eine musikalisch-humoristische Annäherung mit Joachim Goltz, Estelle Kruger und Naomi Schmidt Vom ersten Kennenlernen über einen Bauch voller Schmetterlinge bis zum Ja-Wort für die Ewigkeit: Ein ganz normales Wohnzimmer und die unterschiedlichsten Phasen und Stimmungen innerhalb der einst in unendlicher Liebe geschlossenen Ehe, die sich alltäglich darin abspielen. Freude, Traurigkeit, Liebe, Hass, sich entzweien und wieder zu einem verschmelzen – kurz: die Höhen und Tiefen »bis dass der Tod sie scheidet«. Dies alles erleben Sie bei »Szenen einer Ehe«, szenisch und musikalisch präsentiert von Estelle Kruger und Joachim Goltz, beide glücklich – wenn auch privat nicht miteinander – verheiratet und begleitet von Naomi Schmidt am Flügel. Charmant und gelegentlich auch schlichtend mediativ führt Alexander Wischnewski das traute Paar und das Publikum durch den Abend. Sowohl Oper als auch Operette und Musical bieten unendliches Material, um all die genannten Stimmungen musikalisch auszudrücken; von »Wer uns getraut« über »Lippen schweigen« bis zu »Der Hölle Rache« – es gibt nur wenige Melodien, die sich nicht irgendwo in einer Ehe wiederfinden – mit Sicherheit auch in der Ihren, liebes Publikum. Sopran: Estelle Kruger Bariton: Joachim Goltz Moderation: Alexander Wischniewski Musikalische Leitung am Klavier:Naomi Schmidt Ausstattung: Jodie Fox
Aufführungen
| Schauspiel
Die Schattenpräsidentinnen
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
von Selina Fillinger aus dem Englischen von Nico Rabenald Eine gefeierte Broadway-Komödie über die Frauen, die das Oval Office am Laufen halten, während sie den großen Idioten babysitten, der das Präsidentenamt bekleidet – und über die Frage, warum sie das tun und wie lange noch Das Weiße Haus: vielleicht nicht genau die gegenwärtige US-Regierung – aber in weiten Teilen die vorherige, kombiniert mit Angstträumen von der nächsten. Die Autorin Selina Fillinger interessiert sich allerdings weniger für den (inkompetenten) Präsidenten als vielmehr für seine hyperkompetenten Ermöglicherinnen: die Stabschefin, die Pressesekretärin, seine persönliche Sekretärin, sein Flirt, seine Schwester, eine Journalistin und die First Lady. Bereits um 9 Uhr morgens ist der Präsident in katastrophaler Weise vom Kurs abgekommen, nachdem er bei seinem ersten Auftritt die First Lady mit einem Wort angesprochen hat, das eigentlich unaussprechlich sein sollte und hier auf keinen Fall gedruckt werden kann. Das Königreich Bahrain reagiert brüskiert, die folgende Besprechung eines nuklearen Nichtangriffspakts droht sich zu einer atomaren Krise auszuwachsen, der Irrsinn regiert… Gewidmet hat die erfolgreiche US-amerikanische Dramatikerin Selina Fillinger ihr Stück »jeder Frau, die sich jemals als Nebenrolle in einer männlichen Farce wiedergefunden hat« – und sorgt mit sieben brillanten weiblichen Rollen für Änderung. Regie: Christian Weise Bühne & Kostüm: Annika Lu Licht: Robby Schumann Dramaturgie: Olivia Ebert Sprache: In deutscher Sprache Dauer: 1 Std 45 Min Hinweis: Der Stücktext beinhaltet vulgäre Sprache.
Aufführungen
| Schauspiel
Das Lehrerzimmer
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Eine Diebstahlserie irritiert das soziale Gefüge einer Schule. Während Lehrerin Carla Nowak um Gerechtigkeit ringt, nehmen Verdächtigungen und Denunziantentum zu. İlker Çataks vielfach ausgezeichneter und für die Oscars nominierter Film kommt erstmals auf die Bühne. Die Mathe- und Sportlehrerin Carla Nowak ist neu an einem Gymnasium. Sie bemüht sich um eine verständnisvolle Kommunikation mit Schüler*innen und Eltern, engagiert sich für Transparenz, Toleranz und Gerechtigkeit. Das vom Schulalltag desillusionierte Kollegium ist von diesem Idealismus wenig beeindruckt. Den bisher unaufgeklärten Diebstählen an der Schule begegnet es mit einer »Null-Toleranz-Politik«. Die erscheint zunächst gerecht, führt aber beispielsweise dazu, dass der Schüler Ali vor versammelter Klasse ohne Beweis verdächtigt wird. Nach dieser für ihn und seine Eltern entwürdigenden Situation entschließt sich Carla Nowak, selbst zur Aufklärung beizutragen. İlker Çataks preisgekrönter Film ist eine Studie über Machtverhältnisse in der Gesellschaft und zeigt, wie Einzelne an verhärteten Fronten aufgerieben werden. Regisseur Adrian Figueroa stärkt in seiner Inszenierung die Perspektive der Schüler*innen. Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen steht gemeinsam mit Schauspielenden aus dem Ensemble des Nationaltheaters Mannheim auf der Bühne. Regie: Adrian Figueroa Bühne: Irina Schicketanz Kostüm: Bettina Werner Licht: Robby Schumann Musik: Ketan Bhatti Choreografie: Kadir „Amigo“ Memiş Dramaturgie: Olivia Ebert Sprache: In deutscher Sprache Dauer: 1 Std 20 Min, ohne Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Slippery Slope
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
unter Mitarbeit von Riah May Knight und Itai Reicher aus dem Englischen von Irina Szodruch »Cancel-Culture«, »Political Correctness«, »alte weiße Männer«. Das hochunterhaltsame Satire-Musical von Yael Ronen und Shlomi Shaban nimmt sich bissig eine der großen Fragen unserer Zeit vor: Wer darf hier eigentlich noch was sagen? Der ehemals berühmte Musiker Gustav Gundesson plant sein Comeback, nachdem er wegen Machtmissbrauchs »gecancelt« wurde. Gar nicht so leicht, denn fast alle seine Songs fallen für ein Comeback-Konzert wegen kultureller Aneignung durch. Dabei haben die Fans früher Songs wie den Beduinen-Hit »Eye of the Camel« begeistert mitgesungen. Gustav hatte doch alles nur gut gemeint, wollte seine Ehe mit Klara und seine Geliebte Sky vor den Fängen der Musikindustrie retten. Während jedoch Sky ihre Solokarriere auf Social Media vorantreibt und die erfolgreiche Chefredakteurin Klara die Mid-Life-Crisis ihres Mannes belächelt, wittert Klaras Angestellte, die Journalistin Stanka, ihre nächste große Enthüllung. Mit viel Witz und Scharfsinn schickt »Slippery Slope« seine Figuren auf das dünne Eis der aktuellen Debattenkultur. Wer hat hier nochmal wen ausgenutzt? Oder viel wichtiger: Wer verkauft seine Geschichte am besten? Die satirische Revue über den Wunsch nach einfachen Wahrheiten wurde 2022 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und kommt jetzt ins Alte Kino Franklin. Regie: Anaïs Durand-Mauptit Bühne & Kostüm: Hilke Fomferra Musikalische Leitung: Sophia Günst Songwriting und Komposition: Shalom Shaban Komposition und Arrangements: Yaniv Fridel/Ofer Shabi Licht: Wolfgang Schüle Choreografie: Emma Kate Tilson Dramaturgie: Franziska Betz Sprache: In deutscher Sprache | an ausgewählten Terminen mit deutschsprachiger Live-Audiodeskription, mit vorheriger Bühnentastführung Dauer: 1 Std 40 Min, ohne Pause
Aufführungen
| Tanz
Wer darf hier Mann sein?
Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert
Premiere: 16.5.2026 Männlich/weiblich/divers. Binär, non-binär. Wie frei ist das Geschlechterverständnis unserer Zeit? Wie stark wandeln sich die Rollenbilder? Mit Fragen wie diesen setzen sich die international renommierten Gastchoreograf*innen künstlerisch auseinander. Mit dem Geschwisterpaar Imre & Marne van Opstal sind die Gewinner im Fach Choreografie des Deutschen Theaterpreises DER FAUST 2024 in Mannheim zu Gast. Bereits 2022 konnte das Publikum in dem Trio »The little man« die Intensität ihrer choreografischen Sprache am NTM erleben. Nun kehren sie mit der 2023 am Theater Basel entstandenen Arbeit »Mommy, Look!« zurück und präsentieren eine tiefgründige Studie über Männlichkeit in all ihren Facetten. Daneben ist eine Kreation des Choreografen Tom Weinberger zu sehen. Er liebt den intensiven kreativen Dialog mit dem Ensemble, um eine kollektive Dynamik zu schaffen und intime, universelle Themen erlebbar zu machen. Seine Werke zeichnen sich durch eine organisch fließende Bewegungssprache aus, charakteristisch ist die Verbindung von Tanz und Sprache. Körper und Stimme verschmelzen, eröffnen neue Dimensionen der Kommunikation. NTM-Ensemblemitglied Arianna Di Francesco macht erfahrbar, dass sich Identität im Sein ausdrückt – nicht in festen Zuschreibungen. Ein Plädoyer dafür, Menschen Raum zu lassen, ohne Antworten einzufordern. Sprache: mit wenig oder ohne Sprache
Aufführungen
| Schauspiel