Konzerte / Konzert
Heidelberger Sinfoniker
Heidelberg, Oberdorfstraße 3
- Sinfoniekonzert „Schicksal.Liebe.Freiheit"
- Familienkonzert „Pusteluft und Zaubertöne – die Oboe erzählt“
- Cosy Concert „Adventsgenuss zum Nikolaus"
- Neujahrskonzert „Samuel Mariño"
- Online-Shop: CDs der Heidelberger Sinfoniker
- Die Heidelberger Sinfoniker haben sich auf die Werke der Wiener Klassik und der frühen deutschen Romantik spezialisiert.
Konzerte / Konzert
SWR Symphonieorchester
- François-Xavier Roth dirigiert Werke von Rameau, Verunelli und Haydn
- Kammerkonzert: Werke von Britten, Mozart und Bartók
- Familienkonzert: Die Schneekönigin
- Kammerkonzert: Werke von Mendelssohn Bartholdy, Beach und Senfter
- Kammerkonzert: Werke von Beethoven bis Michael Jackson
- Familienkonzert: Die Geschöpfe des Prometheus
- Kammerkonzert: Werke von Beethoven und Haydn
- Martin Fröst und Matthew Halls mit Werken von Mozart und Beethoven
- Kammerkonzert: Werke von Enescu und Glinka
- François-Xavier Roth dirigiert Werke von Chabrier, Ravel, de Falla und Debussy
- Aktuelle Konzerte des SWR Symphonieorchesters
Konzerte
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Konzerte
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Café Concert – Christmas
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Im Café Concert Christmas führen Carolin Grein und die Sachs-Band durch verschiede Winterlandschaften und Weihnachtsstimmungen, und dabei dürfen so berühmte Figuren wie das Rentier Rudolph mit der roten Nase und Frosty der Schneemann natürlich nicht fehlen. Auch Knecht Ruprecht ist mit dabei, der Kinder mal bestraft und mal belohnt, weil er angeblich immer weiß, was die Kinder so treiben oder getrieben haben. Inmitten all dieser legendären männlichen Weihnachtspersönlichkeiten gibt es eine Person, die für gewöhnlich wenig Beachtung erfährt, obwohl sie im Hintergrund keine unwesentliche Rolle spielt und dem berühmten Mann, der die Geschenke bringt, den Rücken stärkt: die Rede ist von der Frau vom Nikolaus, und auch ihr ist ein Stück gewidmet. Das Besondere des Konzerts ist aber vor allem die Besetzung, denn mit Stefan Ahrens und Stefan Gebhardt sind zwei Pianisten am Start, die ihre weitreichenden musikalischen Talente in vollem Umfang zum Einsatz bringen: der Eine mit dem Akkordeon, der Andere mit diversen Blasinstrumenten. Freuen Sie sich auf eine „Jolly Time of Year“ in der Vorweihnachtszeit in unserem Gläsernen Foyer! Inklusive einem Glas Glühwein
Konzerte
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Schellack-Lounge
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Die Musik der 20er und 30er Jahre begeistert bis heute mit ihrem besonderen Mix aus Chanson, Filmschlager und tanzbarer Leichtigkeit. Die typischen Melodien dieser Zeit – mal charmant und verspielt, mal leise melancholisch – entfalten auch heute noch ihren besonderen Reiz. Jakob Boyny und Frank Rosenberger interpretieren eine Auswahl dieser Stücke und lassen so den warmen, nostalgischen Charakter der Schellack-Ära neu aufscheinen. Mit Jakob Boyny (Cello) und Frank Rosenberger (Klavier) Im Anschluss an die Vorstellung Eintritt frei
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Gardel-Tango-Lounge
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Carlos Gardel (1890-1935) zählt zu den bedeutendsten Stimmen des klassischen Tangos, wodurch er zu einer zentralen Persönlichkeit der Tangoszene wurde. Seine Musik lebt von ausdrucksstarken Melodien und einer besonderen emotionalen Tiefe. Viele seiner Stücke sind so zu zeitlosen Klassikern geworden, die den Tango weit über Argentinien hinaus bekannt machten. Sophie Müller und Frank Rosenberger interpretieren eine Auswahl seiner Werke und geben Einblick in die faszinierende Welt des frühen Tangos. Kuratiert von Frank Rosenberger Mit Sophie Müller (Violine) und Frank Rosenberger (Klavier) Im Anschluss an die Vorstellung, Eintritt frei
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Peppler
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Dream Folkrock als nächtlicher Soundtrack nach dem Theater: Von einem warmen Vintage-Sound umhüllt, singt Peppler mit bewegender Stimme über Vertrauen, Verbindung, Verlangen und wie es kommt und geht. Seine Live-Konzerte bewegen sich irgendwo zwischen Folkrock und Dreampop. Kuratiert von Bernd Jestram Im Anschluss an die Vorstellung, freier Eintritt für Gäste der Abendvorstellung. Es darf getanzt werden!
Konzerte
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Piano-Lounge
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Kuratiert von Frank Rosenberger Mit Stella Marie Lorenz (Klavier) Die Konzertpianistin Stella Marie Lorenz spielt passend zur Ballettaufführung Giselle Werke von klassischer Ballettmusik und russischen Klavierstücken über Jazz bis hin zu Wiener Walzern. In Mannheim aufgewachsen, studierte sie in Wien und London. Ihre internationale Konzerttätigkeit führte sie bereits an renommierte Häuser wie das Royal Opera House Covent Garden in London sowie die Staatsoper La Monnaie / De Munt in Brüssel. In der kommenden Spielzeit wird sie zudem am Grand Théâtre de Genève sowie im Konzertsaal La Scala in Paris zu erleben sein. Im Anschluss an die Vorstellung, Eintritt frei
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War Requiem
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Beethovenchor Ludwigshafen Mädchenchöre Cantus Juvenum Karlsruhe Oratorienchor der Christuskirche Karlsruhe Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Mit Rebecca Blanz (Sopran), Daniel Schreiber (Tenor), Hanno Müller-Brachmann (Bass) Musikalische Leitung: Tristan Meister, Peter Gortner Dass der Beethovenchor Ludwigshafen große Projekte nicht scheut, hat er in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen. Auch in der Spielzeit 26/27 steht eine gewaltige Komposition auf seinem Konzertkalender: Brittens War Requiem op. 66 – ein Stück aus dem Jahre 1962, das der Chor zum ersten Mal in seiner Geschichte aufführt. Die Dimension des etwa 90-minütigen Werkes spiegelt sich vor allem in der Besetzung wider: drei Solisten, großer Chor, Knabenchor, Kammerorchester und großes Orchester nebst Orgel. Trotz seiner zahlreichen Mitglieder wirkt neben dem Beethovenchor auch der Oratorienchor der Christuskirche Karlsruhe mit, sodass allein rund 200 Sängerinnen und Sänger an der Aufführung beteiligt sind. Geschrieben wurde das War Requiem im Auftrag der Stadt Coventry. Als Solisten sangen bei der Uraufführung der englische Tenor Peter Pears und der deutsche Bariton Dietrich Fischer-Dieskau. Die eigentlich vorgesehene russische Sopranistin Galina Wischnewskaja erhielt keine Ausreisegenehmigung durch die sowjetische Regierung – eine bittere Ironie in Anbetracht der beabsichtigten symbolischen Bedeutung. Grundlage der Komposition ist der lateinische Text Missa de Profunctis, dem englischsprachige, in der Textaussage erschütternd melancholische Gedichte des 1918 im Ersten Weltkrieg gefallenen britischen Dichters Wilfred Owen gegenübergestellt werden. Trotz der großdimensionierten Besetzung stehen damit nicht der Bombenhagel, nicht das Kriegstreiben im Mittelpunkt des Werkes, sondern die Momente des Trauerns und Innehaltens. Es steht als Mahnmal gegen den Krieg und als Plädoyer für den Frieden. Damit erreicht das War Requiem heute, im Jahr 2026, erschreckende Aktualität.
Konzerte
| Jazz
Duke Ellington-Lounge
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Duke Ellington prägte den Jazz wie kaum ein anderer und verlieh dem Swing eine unvergleichliche Eleganz und musikalische Tiefe. Seine zeitlosen Kompositionen stecken voller mitreißender Lebensfreude und raffinierter Harmonik. Olaf Taranczewski (Klavier) und Jean-Philippe Wadle (Kontrabass) bringen die Magie dieser Legende auf die Bühne und interpretieren die großen Klassiker im intimen Duo-Format mit einer ganz persönlichen Note. Kuratiert von Frank Rosenberger Mit Olaf Taranczewski (Klavier) und Jean Philippe Wadle (Kontrabass) Im Anschluss an die Vorstellung, Eintritt frei
Konzerte
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Ein musikalischer Spaß
Festliche Serenaden
Boriana Baleff – Violine Jaleh Perego – Violine Kilian Ziegler – Viola Myriam-Elena Siegrist – Violoncello Leonie Fischer – Horn João Augusto – Horn Musik für zwei Waldhörner und Streichquartett von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonio Vivaldi, Joseph Bologne-Chevalier de Saint-Georges und Ludwig van Beethoven
Konzerte
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Van Baerle Trio & Isabelle van Keulen
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Hannes Minnaar, Klavier Maria Milstein, Violine Gideon den Herder, Violoncello Isabelle van Keulen, Viola Wolfgang Amadé Mozart: Klavierquartett in Es-Dur, KV 493 Robert Schumann/Theodor Kirchner: 6 Studien in kanonischer Form, op. 56 Robert Schumann: Klavierquartett in Es-Dur, op. 47 Bei diesem Eröffnungskonzert sind zwei zentrale Pfeiler der Klavierquartett-Literatur zu erleben. Eine Gattung, die in der Kammermusik zu Unrecht etwas stiefmütterlich behandelt wird, wo sie doch die Brücke zwischen intimer Kammermusik und orchestraler Fülle bildet. Ein gebettet ist ein Werk, das Schumann ursprünglich für den Pedalflügel komponierte. Ein Instrument, das er und seine Frau Clara vornehmlich zu Studienzwecken nutzten, um Klangräume ähnlich einer Orgel zu generieren. Da dieses Instrument eher selten und im Konzertbetrieb unpraktikabel ist, erklingt heute die Adaption Theodor Kirchners für Klaviertrio – ganz im Geiste Schumanns. Ein Wiedersehen mit guten alten Freunden, gewachsen aus langjähriger künstlerischer Verbundenheit und gegenseitiger Wertschätzung: Das Van Baerle Trio rund um Maria Milstein, die auch schon mit ihrer Schwester Natalie beim Mozartfest gastierte, ist ein gern gesehener und regelmäßiger Gast in Schwetzingen. Eingeladen haben sie in diesem Jahr Isabelle van Keulen. Van Keulen ist eine der wenigen Musikerinnen, die sowohl Geige als auch Bratsche auf Weltklasse-Niveau spielt. Zudem ist sie Professorin für Violine, Viola, und Kammermusik an der Hochschule Luzern und Dirigentin u.a. der Deutschen Kammerakademie Neuss.
Konzerte
| Klavierkonzert
Geister Duo
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
David Salmon & Manuel Vieillard, Klavier Wolfgang Amadé Mozart: Sonate in C-Dur, KV 521 Franz Schubert: Allegro a-Moll, D 947 „Lebensstürme“ Wolfgang Amadé Mozart: Sonate in F-Dur, KV 497 Franz Schubert: Fantasie in f-Moll, D 940 Wenn man seinem Vater Leopold glauben mag, ist das Wunderkind der Erfinder der Sonaten zu vier Händen. Zunächst spielte er sie mit seiner Schwester Nannerl, dann mit seinen Schülerinnen in Wien, wo in seiner glücklichsten und produktivsten Phase zwischen Figaro und Don Giovanni auch KV 497 und KV521 entstanden. Gegenübergestellt werden hier zwei ikonische Werke aus Schuberts letzter Phase. Neben der berühmten Fantasie in f-Moll das Allegro a-Moll. Letzteres ist ein monumentaler Sonatensatz für vierhändiges Klavier, der seines Gleichen sucht und den später vom Verleger kreierten reißerischen Titel „Lebensstürme“ zu rechtfertigen scheint. David Salmon und Manuel Vieillard lernten sich beim Studium in Paris kennen und bilden seitdem ein festes Duo. Ihre künstlerische Symbiose in ihrer gemeinsamen Liebe zur deutschen Romantik und nicht zuletzt Schumanns „Geistervariationen“ haben sie zu ihrem Namen inspiriert. 2021 gewannen die Franzosen den ersten Preis sowie fünf Sonderpreise beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Seitdem geben sie in ganz Europa Konzerte, sind regelmäßig Gast in der Elbphilharmonie und dieses Jahr erstmals in Schwetzingen.
Konzerte
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Semmler, von Rahden & Emanuilova
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Henja Semmler, Violine Simone von Rahden, Viola Antoaneta Emanuilova, Violoncello Ludwig van Beethoven: Streichtrio in Es-Dur, op. 3 Wolfgang Amadé Mozart: Streichtrio in Es-Dur, KV 563 Während KV 563 als der Gipfel der Streichtrio-Literatur im 18. Jahrhundert gilt, stellte Beethovens op. 3 seinen ersten bedeutenden Schritt dar, sich in Wien als Komponist zu etablieren. Hier hat er den Stil seines Vorgängers studiert und erweitert. Beethoven hat sich bei der Komposition seines Trios explizit an Mozarts Meisterwerk orientiert. Beide Werke sind in Es-Dur komponiert und besitzen die ungewöhnliche Struktur von sechs Sätzen. Und auch wenn Beethoven hier versucht hat, die Gattung des Streichtrios weiterzuentwickeln, wird die Konzertreihenfolge zeigen, dass Mozarts Werk ein „Stück für die Ewigkeit“ ist. Die passionierten Kammermusikerinnen Henja Semmler, Simone von Rahden und Antoaneta Emanuilova verbindet eine langjährige Freundschaft und unbändige musikalische Neugier. In unterschiedlichen Besetzungen stehen sie seit vielen Jahren gemeinsam auf der Bühne, so ist ihr Zusammenspiel geprägt von gewachsener Vertrautheit, stilistischer Vielfalt und einer lebendigen, facettenreichen Interpretation. Alle drei sind derzeit als Lehrende an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig.
Konzerte
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Vogler Quartett & Nikolaus Friedrich
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Tim Vogler, Violine Frank Reinecke, Violine Stefan Fehlandt, Viola Stephan Forck, Violoncello Nikolaus Friedrich, Bassettklarinette Wolfgang Amadé Mozart: Streichquartett in d-Moll, KV 421 Sascha Lino Lemke: An{Verwandlungen} | Uraufführung Robert Fuchs: Quintett für Klarinette und Streichquartett in Es-Dur, op. 102 Das Konzert startet tragisch und düster mit Mozarts Streichquartett KV 421, dem einzigen Moll-Quartett unter den berühmten Haydn-Quartetten. Laut den Erinnerungen von Constanze Weber entstand es, während sie mit ihrem ersten Kind in den Wehen lag und ihre Schreie sind in die Musik eingeflossen. Fuchs, eine wichtige Figur im Wiener Musikleben Ende des 19. Jahrhunderts, schlägt mit seinem Klarinettenquintett eine Brücke zwischen Brahms’scher Tradition und den Klangfarben der Jahrhundertwende. Die englische Klarinettistin Thea King beschrieb das Werk treffend als eine Verbindung, die „die Aromen des jungen Mahler, Strauss und Schönberg“ annimmt. Es wird spannend, wie sich die Uraufführung des Komponisten Sascha Lino Lemkes in diesen Reigen einfügt. Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet – hier liegt wohl das Geheimnis des Vogler Quartetts, das weltweit eine einzigartige Karriere verfolgt. Mit kammermusikalischer Intelligenz, spieltechnischer Souveränität und interpretatorischem Feingefühl lassen Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck einen unverkennbaren Streichquartettklang entstehen, der dank der lebendigen Ensemblekultur immer neue Perspektiven gewinnt. Der erste Preis beim Streichquartett-Wettbewerb in Evian 1986 machte das ostdeutsche Ensemble von der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bereits ein Jahr nach der Gründung international bekannt. 2025 feiert das Ensemble sein 40-jähriges Bestehen in unveränderter Besetzung – dieses ist singulär.
Konzerte
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Duo StringBreeze: Tanz durch die Epochen
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Duo StringBreeze Elisso Gogibedaschwili, Violine Marko Trivunovic, Akkordeon Johann Sebastian Bach: Violinsonate in h-Moll, BWV 1014 Wolfgang Amadé Mozart: Violinsonate in G-Dur, KV 301 Manuel de Falla: Suite populaire espagnole Bela Bartok:Rumänische Volkstänze Astor Piazolla: Histoire du Tango (Auswahl) Ob höfisch oder folkloristisch, ob leidenschaftlich frei oder in streng stilisierter Form – der Tanz hat in allen musikalischen Epochen Spuren hinterlassen. Musik ist Bewegung in Klang. Sie atmet, tänzelt, schreitet und wirbelt. Sie folgt ihrem eigenen Pulsschlag, der sich durch die Jahrhunderte zieht. Dieses Programm spürt dem Rhythmus durch verschiedene Zeiten nach – von barocker Linienkunst über klassisch-beschwingte Eleganz bis hin zu modernen Tango-Erzählungen. Jedes Werk spricht seine eigene tänzerische Sprache: Johann Sebastian Bachs polyphone Klarheit trifft auf Mozarts federnde Leichtigkeit und geht über in Bartóks rustikale Volksmelodien; die leidenschaftlichen spanischen Tänze De Fallas und die bittersüßen Tangos von Astor Piazzolla schlagen einen Bogen in die Gegenwart – voller Energie, Melancholie und improvisatorischem Atem. Das Duo StringBreeze sind Elisso Gogibedaschwili (Violine) und Marko Trivunovic (Akkordeon). Und sie bringen nach eigenen Angaben „frischen Wind“ in die Klassik. Mit Violine und Akkordeon erschaffen sie eine Klangwelt, die überrascht, begeistert und bekannte Meisterwerke völlig neu erscheinen lässt. Mutig, farbenreich und voller Energie. Nicht umsonst wurden sie in dieser Saison in die Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs aufgenommen.
Konzerte
| Konzert
Trio Adorno
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Christoph Callies, Violine Samuel Selle, Violoncello Lion Hinrichs, Klavier Wolfgang Amadé Mozart: Klaviertrio in d-Moll, KV 442 Antonin Dvorák: Dumky-Trio, op. 90 Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio in c-Moll, op.66 Das Besondere an KV 442 ist sein fragmentarischer Charakter, da es sich ursprünglich um drei unabhängige, unvollendete Triosätze handelt. Sie wurden erst posthum im Auftrag von Constanze Weber zu einem Konzertstück ergänzt. Das Finale, das aus seinem letzten Lebensjahr stammt, gilt als herausragend und verbindet Bach‘sche Kontrapunktik mit volkstümlicher Melodik. Volkstümlich geht es auch bei Dvorák weiter. Dumky sind slawische Balladen, die abrupt zwischen melancholischer Moll-Stimmung und schnellem Dur-Tanz wechseln, was besonders für den Cellisten vergnüglich ist. Mendelssohns Opus 66 steht seit jeher im Schatten seines ersten Trios – zu Unrecht. Denn kompositionstechnisch ist es deutlich anspruchsvoller und „ein bisschen eklig“ zu spielen wie der Komponist selbst es mit viel Understatement im Hinblick auf die Pianopassagen beschreibt. Das Trio Adorno gilt als eines der spannendsten Ensembles seiner Generation. 2003 gegründet, ist das Triospiel bereits seit Jugendtagen die künstlerische Passion der drei Instrumentalisten. Seitdem hat sich das Trio einer Ästhetik verschrieben, die den homogenen Klang der beiden Streichinstrumente mit dem des Klaviers verbindet, ohne dabei auf die Kontraste und den klanglichen Facettenreichtum der einzelnen Instrumente zu verzichten. Seit seiner Gründung wurde das Trio bei nahezu allen renommierten Kammermusikwettbewerben mit Preisen ausgezeichnet. Besonders prägend in ihrer Ausbildung waren die Studien mit dem Beaux Arts Trio, dem Artemis-Quartett, sowie ihren langjährigen Mentoren vom Alban Berg Quartett.
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| Klavierkonzert
Florian Hölscher
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Wolfgang Amadé Mozart: 8 Variationen über „Ein Weib ist das herrlichste Ding“ in F-Dur, KV 613 Anton Webern: Variationen für Klavier, op. 27 Ludwig van Beethoven: 33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli, op. 120 Finale Werke zum Finale des Festivals: Die 8 Variationen über „Ein Weib ist das herrlichste Ding“ ist Mozarts letztes großes Variationswerk – es entstand in seinem Todesjahr – und trotz des eher trivialen Titels gelten die Variationen als deutlich gehaltvoller und substanzieller als viele seiner früheren Variationszyklen. Als musikalischer Kontrast folgen Antons Weberns Variationen aus seiner letzten Schaffensphase, die vielmehr eine Verbindung von Zwölftontechnik und Variation sind, aber laut Komponisten gespielt werden sollten, als sei es Bach. Das Mozartfest endet mit Beethovens letztem großen Klavierwerk. Und auch hier zeigt sich die Kunst der radikalen Umwandlung eines banalen Walzer-Themas in völlig unterschiedliche, tiefgründige Charaktere von parodistisch bis erhaben. Florian Hölscher studierte bei Robert Levin, Michel Béroff und Pierre-Laurent Aimard in Freiburg, Paris und Köln. Entscheidende Impulse erhielt er darüber hinaus durch den Dirigenten Peter Eötvös. Sein Repertoire umfasst Solo- und Kammermusikwerke aus dem 17. bis 21. Jahrhundert. Mit Soloprogrammen war er Gast bei Festivals wie Présences (Radio France, Paris), Eclat Stuttgart, bei den Salzburger Festspielen, beim Heidelberger Frühling, beim Lucerne Festival und den Kunstfestspielen Hannover-Herrenhausen. Seit 2018 hat er eine Klavierprofessur an der HfMDK Frankfurt inne.
Konzerte
| Konzert
Quatuor Ardeo
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Mi-Sa Yang, Violine Sophie Williams, Violine Yuko Hara, Viola Joëlle Martinez, Violoncello Wolfgang Amadé Mozart: Streichquartett in G-Dur, KV 387 Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett in e-Moll, op. 44/2 Ludwig van Beethoven: Streichquartett in e-Moll, op. 59/2 Drei anspruchsvolle Werke dreier Komponisten mit ganz unterschiedlicher Handschrift. Mozarts erstes der Haydn-Quartette, seine Antwort auf dessen Opus 33, die er dem väterlichen Freund mit den Worten „Berühmter Mann und mein teuerster Freund, nimm hier meine Kinder!” widmet. Gefolgt von Mendelssohn zweiten Quartett der Trias op. 44, während seiner Hochzeitreise entstanden und berühmt für sein feenhaftes Scherzo und sein „Lied ohne Worte“. Nach der Pause Beethovens zweiter Teil der „Rasumowsky-Quartette“, ein Werk, das die Zeitgenossen als „Flickwerk eines Wahnsinnigen” bezeichneten, heute aber als wegweisend für die Gattung gilt. Ardeo – in Latein « ich brenne » – ist mehr als nur der Name dieses Quartetts, Ardeo steht zugleich für das Lebensgefühl und die Herangehensweise der vier Französinnen an ihr Repertoire – und der Erfolg gibt Ihnen Recht. Das Quatuor Ardeo wurde 2001 am Pariser Nationalkonservatorium gegründet und zählt heute zu den international erfolgreichsten Quartettformationen. Eine unablässige Arbeit an den Werken in perfekter künstlerischer Eintracht, Teamgeist und Freundschaft – dies sind bis heute die Grundsätze dieses außergewöhnlichen Quartetts, dessen Weg zum Erfolg von zahlreichen Wettbewerbsauszeichnungen, etwa in Bordeaux, Moskau, oder Melbourne gesäumt ist. Mit Freude präsentieren die Musikerinnen sich auf den großen Konzertbühnen und Festivals Europas.
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| Klavierkonzert
Markus Becker
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Wolfgang Amadé Mozart: Werke und Improvisationen Wenn Wolfgang Amadé Mozart auf spontane Erfindungslust trifft, entsteht ein Konzertabend voller Überraschungen: Der Pianist Markus Becker widmet sich Mozarts Musik auf ganz eigene Weise. Schon als kleines Kind begann er auf dem Klavier zu improvisieren. Dieser Leidenschaft ist Markus Becker bis heute treu geblieben. Er zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Klavierszene. Nach Studien in Hannover und Paris führte ihn seine Karriere auf internationale Bühnen; zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren seine stilistische Bandbreite zwischen klassischem Kernrepertoire, selten gespielten Werken und Crossover-Projekten. Besonders geschätzt wird er für seine außergewöhnliche Fähigkeit zur Improvisation: Mit spielerischer Leichtigkeit verbindet er klassische Formgebung mit jazzigen Harmonien, rhythmischer Raffinesse und spontaner Klangfantasie. Gerade diese Offenheit macht den Reiz des Abends aus. Das „Mozart-Thema“ bleibt bewusst schillernd – neben Originalwerken erklingt vielleicht ein Motiv, vielleicht eine Wendung, vielleicht nur ein musikalischer Gedanke, der als Ausgangspunkt für die Improvisationen dient. Aus dem Moment heraus entwickelt Becker neue Perspektiven auf Bekanntes und lässt unerwartete Klangräume entstehen. So darf man gespannt sein, wohin die Reise in der Stadtkirche führt: zwischen Wiener Klassik und Jazzclub, zwischen feiner Anspielung und virtuoser Freiheit – ganz im Geist eines Komponisten, der selbst ein begnadeter Improvisator war.
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Neujahrskonzert „Samuel Mariño"
Heidelberger Sinfoniker
Samuel Mariño, Sopran Stefan Müller-Ruppert, Moderation Heidelberger Sinfoniker Michael Hofstetter, Leitung Joseph Haydn: Ouvertüre zu „Armida“ Gioaccino Rossini: „Una voce poco fa” aus „Il Barbiere di Siviglia“ Franz Schubert: Ouvertüre im italienischen Stil C-Dur D 591 Felix Mendelssohn Bartholdy: Szene „Infelice! Ah, Ritorna, Età dell'Oro“ -Pause- Jacques Offenbach: Ouvertüre zu „Orpheus in der Unterwelt“ Giacomo Meyerbeer: „Ombre légère“ aus „Dinorah“ Johann Strauss (Sohn): Champagner-Polka Charles Gounod: „Dieu! quel frisson“ aus „Roméo et Juliette“ Charles Gounod: „Je veux vivre“ aus „Roméo et Juliette“ Wie jedes Jahr begehen die Heidelberger Sinfoniker auch 2027 die Neujahrstage mit ihrem Publikum. Das Orchester ist entzückt, erneut den Sopran-Superstar Samuel Mariño präsentieren zu können! Und zur großen Freude aller möchte es sich Stefan Müller-Ruppert nach mehreren Jahren Pause nicht nehmen lassen, die Rückkehr in die Stadthalle Heidelberg moderierend auf der Bühne zu erleben! In der Konzertpause laden die Heidelberger Sinfoniker ihr Publikum zum Sekt ein. „Und dann betrat Samuel Marino die Bühne - der unangefochtene Star des Abends. Geboren 1993 in Venezuela, entspricht sein Stimmfach dem eines Soprankastraten. Mühelos erklomm er sämtliche Höhen, besaß aber ein ganz anderes Timbre als Frauen: nicht hell oder schrill, sondern zartbesaitet und sehr filigran. Mit hochsensibler Stimmführung baute er dynamische Entwicklungen in Millimeterschritten auf und brachte viele Klangnuancen zu Gehör…. Gepaart mit seinem sympathischen Auftreten ergab das ein Bild zum Dahinschmelzen…. Natürlich machte sein schillernder Auftritt das Erlebnis noch einmaliger, auch wenn allein seine Gesangskunst bereits einzigartig ist.“ (RNZ Neujahrskonzert 2025) Dauer ca. 2h15min Eintrittspreise (mit Ermäßigungen): 76€ - 61€ - 47€ - 35€ - 28€ Die Tageskasse öffnet ab 16:15 Uhr Sie erhalten Ihre Konzertkarten über unser Servicebüro: Tel. 06221/809080 und info@heidelberger-sinfoniker.de, über die örtlichen Vorverkaufsstellen oder direkt bei Reservix.
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