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Aufführungen / Oper Nationaltheater Mannheim Mannheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannheim, Mozartstr. 9
Konzerte | Konzert

The Dream of Gerontius

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Beethovenchor Ludwigshafen Dirigent: Tristan Meister Mit Deniz Uzun (Mezzosopran), Maximilian Schmitt (Tenor), Nicolas Ries (Bass) Cantus Juvenum Karlsruhe, Kammerchor Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Einen weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Beethovenchors Ludwigshafen markiert das hierzulande selten aufgeführte Oratorium The Dream of Gerontius von Edward Elgar. Es beschreibt den Weg der Seele eines verstorbenen Menschen durch die verschiedenen Regionen des Jenseits, vorbei am Fegefeuer und anderen Gefahren, schließlich in den Himmel und zur Herrlichkeit Gottes. In der hundertjährigen Geschichte des Beethovenchores stand das anspruchsvolle Werk noch nie auf dem Programm, was die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger unterstreicht, sich stetig neuen Herausforderungen zu stellen.
Konzerte | Liederabend

Als wäre es gestern gewesen

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

»Als wäre es gestern gewesen« ist eine Sammlung liebevoller Erinnerungen an Betroffene rechter und rassistischer Gewalt: ein Abend, der zum kollektiven Gedenken einlädt, ein Akt der Aneignung von Geschichtsschreibung, eine Feier des Lebens und der Zuversicht, trotz allem. Unzählige Opfer rassistischer und rechter Gewalt zählt dieses Land. Erinnert werden bestenfalls die Gräueltaten, die sie erleiden mussten, über ihre Lebensgeschichten wissen wir wenig. Was waren ihre Hoffnungen und Sorgen? Worüber haben sie gelacht und geweint, wovon geträumt und wofür gestritten? Die Regisseurin Ayşe Güvendiren fragt, wie ein anderes Gedenken aussehen könnte und stellt die Perspektive von Angehörigen und Überlebenden ins Zentrum: Erlebnisse, die ihnen wichtig sind, werden auf der Bühne weitererzählt. Songs, die sie sich zum Gedenken an ihre ermordeten Liebsten gewünscht haben, werden von Ensemblemitgliedern interpretiert. Denn die Erinnerung lebt! Lieder von: Sezen Aksu, Selda Bağcan, Tarkan, Phương Vy, Neşet Ertaş, Ferdi Tayfur, Youssou N’Dour, Yiannis Gossios, Lejb Rosenthal, Ahmet Kaya, Barış Manço, Zara, Sagopa Kajmer, Sammy Baker & Adam Schock Für: Bahide Arslan, İbrahim Arslan, Yeliz Arslan, Sammy Baker, Esther Bejarano, Theodoros Boulgarides, Nguyễn Ngọc Châu, Mouhamed Dramé, Hatice Genç, Hülya Genç, Mevlüde Genç, Saime Genç, Gürsün İnce, Mehmet Kubaşık, Đỗ Anh Lân, Attila Özer, Gülüstan Öztürk, Zeliha Turhan, Rasim Turhan, Tarık Turhan, Enver Şimşek, Ferdane Satır, Ramazan Satır und Ayşe Yılmaz Dauer: 1 Std 25 Min
Konzerte | Konzert

Wagner trifft Verdi

Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert

Sopran: Estelle Kruger Mezzosopran: Jelena Kordić Tenor: Rafael Helbig-Kostka, Jonathan Stoughton Bariton: Evez Abdulla, Ilya Lapich Bass-Bariton: Thomas Jesatko Nationaltheater-Orchester Musikalische Leitung: Jānis Liepiņš Moderation: Albrecht Puhlmann Festliche Gala des Richard-Wagner-Verbandes in Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim Richard Wagner und Giuseppe Verdi: Die zwei bedeutendsten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts. Gleichzeitig Symbole zweier gegensätzlicher musiktheatralischer Konzepte – »unendliche Melodie« gegen Thema und Motiv, Gesamtkunstwerk gegen das Primat der Musik, weihevoller Mythos gegen romantischen Realismus. Der Richard-Wagner-Verband, seit Jahrzehnten eine feste Größe im Kulturleben der Stadt Mannheim, lädt zu einem Galakonzert in den neobarocken Rundbau der Mannheimer Christuskirche. Unter der Leitung von Jānis Liepiņš werden Mitglieder des Solist*innen-Ensembles und das Nationaltheater-Orchester mit Werken der beiden Operngiganten für einen atemberaubenden Abend sorgen. Opernintendant Albrecht Puhlmann führt moderierend durch den Abend, den Dr. Marcus Fähnle, Bloomaul 2022, mit einem Grußwort einleiten wird.
Konzerte | Konzert

Opernchor in concert

Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert

OrchesterMitglieder des NTO Opernchor des Nationaltheaters Chordirektor: Alistair Lilley Assistenz des Chordirektors: Matthew Gibson Seit der Spielzeit 2023.24 leitet Alistair Lilley den Opernchor des Nationaltheaters. Mit den 56 Sänger*innen des Chores hat er seither bereits ein breites Repertoire umgesetzt – von Mussorgskys »Boris Godunow« bis zu Puccini und barocken Klängen von Henry Purcell. Beim Konzert in der Alten Schildkrötfabrik präsentiert sich der Chor nun mit einem furiosen Programm mit Musik von Barock bis Gegenwart quer durch alle Genres.
Konzerte | Konzert

Wasser!

Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert

Mit: Vokalensemble »Arco Vocale« (Katharina Hermanns, Susanne Scheffel, Kjung-Rak Jeong, Chi Kyung Kim), Vitali Nedin (Violine), Eva Röthke (Harfe), Ragna Pitoll (Sprecherin), Blechbläserensemble des NTO (Julius Joachim, Barockposaune; Johanna Pschorr, Barockposaune; Frank Szathmáry-Filipitsch, Barockposaune; Siegfried Jung, Ophicleide) Musiksalon // greeNTO: Ein musikalisches Lebenselixier für Gesang, Harfe und Blasinstrumente Wasser ist das besondere Element, das die kosmische Besonderheit des Planeten Erde ausmacht. Und auch für den Menschen ist es schlichtweg Existenzgrundlage; dafür spricht auch die Fülle an religiösen Riten zwischen christlicher Taufe und heiligen Flüssen in Indien. In einem Musiksalon Extra wollen Mitglieder von Chor und Orchester des NTM den gewaltigen Hohlraum des Mannheimer Wasserturms mit Klängen füllen: Mehrchöriges von Gabrieli, Mendelssohn oder Schütz, Harfenmusik von Debussy oder Fauré, Fanfaren vom Balkon des Turms. Diese klanglich überwältigende Musik von Barock bis Moderne macht darauf aufmerksam, dass unsere wässrige Lebensgrundlage akut gefährdet und vielerorts gar nicht mehr vorhanden ist. Aufgrund der geringen Platzkapazität im Wasserturm bieten wir mehrere Durchgänge an. Eintritt frei
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Get Well Soon

Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert

Konstantin Gropper (Gesang und Gespräch) Cordula Demattio Jan Dvořák (Klavier und Gespräch) Spätestens seit seiner Komposition gemeinsam mit Ziggy Has Ardeur zur Eröffnung der BUGA weiß es jeder, der es wissen will: Konstantin Gropper und seine Band »Get Well Soon« sind Fixsterne am Mannheimer Indie-Himmel – national und international. Und auch das Nationaltheater hat eine Geschichte mit Gropper, denn sein Album »Vexations« wurde in der sinfonischen Fassung 2016 am NTM zum Überraschungserfolg der damals neuen Reihe NTM//POP. Bevor im Mannheimer Sommer der neue Streich von Gropper/Has Ardeur aufgeführt wird, wollen wir uns mit Gropper einmal unterhalten: Woran arbeitet er gerade? Woraus bezieht er die Inspirationen für seinen Kammerpop? Was macht die Filmmusik-Karriere? Wie klingt die neue Platte »Amen«? Und was ist sein Lieblingsgetränk? Einige Lieder wird er dabeihaben – unplugged, natürlich.
Konzerte | Konzert

ARCTICA

Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert

Solistin: Alina Pogostkina Moderation: Antje Boetius Henrik Ibsens dramatisches Gedicht »Peer Gynt« inspirierte Edvard Grieg zu wunderbaren Melodien, mal melancholisch, mal lustig, die uns ebenso viel von der nordischen Landschaft erzählen, wie von den Seelen der Charaktere, die sie bereisen. Eine der wichtigsten Beziehungen von Peer Gynt ist die zu Solveig. In unserem Konzert übernimmt Geigerin Alina Pogostkina, Gewinnerin des Internationalen Sibelius Wettbewerbs 2005 in Helsinki, die weibliche Hauptrolle: Sie interpretiert mit Jean Sibelius‘ Konzert in d-Moll für Violine und Orchester op. 47 eines der beliebtesten Violinkonzert des 20. Jahrhunderts. Der Komponist hat eine einmalige Balance zwischen Virtuosität und musikalischem Anspruch geschaffen, die die Kraft und Emotionalität der Solo-Violine zur Geltung bringt. Weiter auf dem Programm steht Sibelius‘ 7. Sinfonie C-Dur, op. 105. Sie ist die letzte vollendete und erhaltene Sinfonie und eines der letzten Orchesterwerke des finnischen Komponisten. Das Werk wurde am 24. März 1924 in Stockholm vom dort ansässigen Philharmonischen Orchester unter Sibelius’ Leitung uraufgeführt. Den Klängen der Musik stehen beim Konzert im Rosengarten packende Naturbilder aus der Arktis gegenüber. Entstanden sind sie auf der Expedition ArcWatch, die das maritime Leben im arktischen Ozean untersucht. Dass nicht nur der arktische Lebensraum bedroht ist, zeigt das internationale Forscher*innen-Team dabei mit aller Dringlichkeit. Antje Boetius, renommierte Meeresbiologin und Leiterin der Expedition, wird im Rahmen des Konzerts von ihren Eindrücken berichten und uns durch den Abend führen. Die musikalische Leitung übernimmt Jānis Liepiņš. Eintritt frei
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Mozart: Violinsonaten und Arien

Nationaltheater Mannheim - Oper / Tanz / Konzert

Vitali Nedin (Violine) Nikola Diskić (Bariton) Tatjana Ostrouhova (Klavier) Don Giovanni, Donna Anna und der unheimliche Steinerne Gast stehen wieder vor den Toren! Zur Vertiefung der Don-Giovanni-Premiere im »Mannheimer Sommer« hat Konzertmeister Vitali Nedin ein Programm aus den Violinsonaten KV 379 und 454 des Mannheimer Hausheiligen zusammengestellt. Mozart hat sein ganzes Leben über Werke für Violine und Klavier geschrieben, schließlich war er selbst begabter Violinist. Doch erst als reifer Komponist erreichte er die konzertante Gleichberechtigung beider Teile solch eines Duos. Bariton Nikola Diskić wiederum ist am NTM der Experte für Mozarts düstere Helden. Er wird die lichte Welt der Sonaten mit einigen theatralen Akzenten seiner prachtvoll-kernigen Stimme kontrastieren.
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Les Forces Majeures

Schwetzinger SWR Festspiele

Raphaël Merlin, Leitung Werke von Francis Poulenc, Claude Debussy, Felix Mendelssohn Bartholdy, u.a. Genau zehn Jahre nach seiner Gründung zum ersten Mal in Deutschland: Das Ensemble Les Forces Majeures, dessen Projekte stets um den Cellisten Raphaël Merlin und einen Kern von Musikern mit kammermusikalischer Erfahrung aufgebaut sind. Zu seinem Markenzeichen ist die musikalische Fahrradtour geworden. So verrückt es auch klingen mag, dieses Abenteuer versucht, eine Antwort auf eine immer aktueller werdende Frage zu finden: Wie können wir angesichts des ökologischen Wandels unseren CO2-Fußabdruck und unsere Energiekosten reduzieren? Im Mozartsaal des Schwetzinger Schlosses präsentiert das Ensemble das vollständige Programm der Fahrradtour. Pay what you want! Entscheiden Sie selbst, was Sie für dieses Konzert zahlen möchten oder können, mindestens aber 10 €. Veranstaltungsdauer: ca. 65 min, ohne Pause
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Die musikalische Monatsrevue mit Lars Reichow

Schwetzinger SWR Festspiele

Lars Reichow, Moderation Lars Reichows Musikalische Monatsrevue in der SWR2 Musikstunde ist Kult. Was ist passiert im Musikleben der vergangenen Wochen? Was hat die Menschen bewegt? Immer am letzten Samstag im Monat stellt sich der Spezialist des musikalischen Humors diesen und anderen Fragen. Diesmal präsentiert er seinen Monatsrückblick wieder live bei den Schwetzinger SWR Festspielen. Eintritt frei / Ticket zum Schlosspark erforderlich. Auf Grund der begrenzten Platzkapazität bitten wir um Verständnis, dass nur die zugelassene Anzahl an Besucherinnen und Besuchern eingelassen werden kann. Veranstaltungsdauer: ca. 55 min, ohne Pause
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Viola Latina

Schwetzinger SWR Festspiele

Nils Mönkemeyer, Viola Sebastián Sciaraffia, Barockgitarre Gonzalo Manrique, Barockgitarre Martín Bruhn, Percussion Rubén Dubrovsky, Colascione & Charango Rubén Dubrovsky, Musikalische Leitung & Bearbeitungen Werke von Adolfo Ábalos, Sixto Palavecino, José Luis Padula, Simón Díaz, Guillermo Jiménez Leal, Genaro Prieto, J.S. Bach u.v.m. 2021 war der Bratschist Nils Mönkemeyer als Residenzkünstler zu den Schwetzinger Festspielen eingeladen. Die Pandemie machte die Planungen zunichte. Nun kommt er wieder, mit einem exquisiten Programm, in dessen Zentrum die Bratsche steht, wie man sie wohl kaum je gehört hat. Unter dem Titel »Viola Latina!« erkunden Nils Mönkemeyer, Rubén Dubrovsky und Mitglieder des Bach Consort Wien die Musik Lateinamerikas und zeigen eine einzigartige Mischung von Rhythmik der Folklore und Harmonien des Barock, wie sie nur in diesem Teil der Welt zu finden ist und nehmen das Publikum mit auf ihre Reise durch einen musikalisch höchst spannenden Kontinent – von Argentinien bis Kuba. Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause
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La Lontananza

Schwetzinger SWR Festspiele

SCHOLA HEIDELBERG Walter Nußbaum, Leitung Carolin Widmann, Violine SWR EXPERIMENTALSTUDIO Michael Acker, Klangregie Luigi Nono 1924 – 1990: »La Lontananza nostalgica utopica futura« für Violine, Tonband und Live-Elektronik Dazu Vokalmusik von Josquin Desprez, Guillaume de Machaut, Giovanni Gabrieli und Carlo Gesualdo Spätwerk. Abschied. Blick zurück nach vorn. Luigi Nonos Musik über die »nostalgisch-utopische Ferne« hat eigentlich keinen Anfang und kein Ende. Sie kommt – woher? Sie geht – wohin? Eine Geigerin und acht Lautsprecher befinden sich im Raum. Sie »wandert« von einer Station zur andern, agiert und reagiert auf das, was aus den Boxen kommt. Es ist vorproduziert, wird aber vom Klangregisseur gesteuert; er spielt die Elektronik wie ein Großinstrument. Neu in Schwetzingen: Die Heidelberger Schola erweitert Nonos erinnerungshaltiges Werk um Musik der Renaissance – eine Hommage an Nonos Heimatstadt Venedig und ihre große Musiktradition. Ein anderes Spätwerk, Prometeo, nannte der Komponist eine Tragödie des Hörens. La lontananza ist eine Prozession des Hörens im imaginär-historischen Raum. Veranstaltungsdauer: ca. 75 min, ohne Pause
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Cuarteto Casals

Schwetzinger SWR Festspiele

Abel Tomàs, Violine Vera Martínez, Violine Jonathan Brown, Viola Arnau Tomàs, Violoncello Johann Sebastian Bach 1685 – 1750: Aus »Die Kunst der Fuge« BWV 1080: Contrapuncti 1 – 7 & 9 Joseph Haydn 1732 – 1809: Streichquartett A-Dur op. 20 Nr. 6 Hob III:36 Ludwig van Beethoven 1770 – 1827: Streichquartett Nr. 9 C-Dur op. 59 Nr. 3 (»Rasumowsky«) »Eine maximale, extrem filigrane Durchleuchtung der Partitur und ein vielschichtiger Klang, der stets etwas Fluoreszierendes hat«, zeichne das Cuarteto Casals aus – so die Badische Zeitung 2022. Zum fünften Mal konzertieren die vier 2024 in Schwetzingen. Im Rückblick ergibt sich ein Bild von der Spannweite ihres Repertoires, das vom Barock bis in die Moderne reicht. Mit ihrem diesjährigen Programm beleuchten sie Eckpunkte der Quartettgeschichte: mit Bach den polyphonen Quartettstil, der instrumental nicht festgelegt ist, mit Haydn die Pionierzeit und mit Beethoven den Höhepunkt des klassischen Stils. Veranstaltungsdauer: ca. 100 min, inkl. Pause
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Einstand I | Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs

Schwetzinger SWR Festspiele

AMELIO TRIO: Philipp Kirchner, Klavier Johanna Schubert, Violine Merle Geißler, Violoncello & Takehiro Konoe, Viola Vilmos Mohácsi, Kontrabass Orlando Gibbons 1583 – 1625: Drei Fantasien bearbeitet von Georg Nothdorf für Violine, Viola und Kontrabass Rebecca Clarke 1886 – 1979: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Robert Schumann 1810 – 1856: Adagio und Allegro für Viola und Klavier As-Dur op. 70 Franz Schubert 1797 – 1828: Quintett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier A-Dur op. 114 D 667 »Forellenquintett« Johannes X. Schachtner *1985: Nachtrag zu Franz Schuberts »Forellenquintett« für Streicher und Klavier Virtuosen der Zukunft stellen sich vor. Wettbewerbe gibt es viele, aber wenige sind so bedeutend und karriereprägend wie der ARD-Musikwettbewerb, der seit 70 Jahren ausgetragen wird. 2023 wurden die Besten in den Fächern Viola, Kontrabass und Klaviertrio ermittelt. Sie sind, wie ihre glücklichen Kolleginnen und Kollegen der Vorjahre, in Schwetzingen zu Gast und präsentieren sich als Einzelkünstler wie im fachübergreifenden Zusammenspiel. Ihrem Publikum bereiten sie nicht nur das Vergnügen exzellenter Darbietungen, sondern auch die Begegnung mit musikalischen Werken, die wegen ihrer Besetzung nur selten live zu hören sind. Veranstaltungsdauer: ca. 110 min, inkl. Pause
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Einstand II | Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs

Schwetzinger SWR Festspiele

AMELIO TRIO: Philipp Kirchner, Klavier Johanna Schubert, Violine Merle Geißler, Violoncello & Takehiro Konoe, Viola Vilmos Mohácsi, Kontrabass Johann Nepomuk Hummel 1778 – 1837: Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass Es-Moll op. 87 Lili Boulanger 1893 – 1918: »D’un soir triste« für Violine, Violoncello und Klavier Lili Boulanger 1893 – 1918: »D‘un matin de printemps« für Violine, Violoncello und Klavier Giovanni Bottesini 1821 – 1889: Elegie Nr. 1 D-Dur für Kontrabass und Klavier Joseph Haydn 1732 – 1809: Trio für Violine, Viola und Violoncello G-Dur op. 53 Nr.1, nach der Klaviersonate Hob. XVI:40 Ralph Vaughan Williams 1872 – 1958: Quintett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier c-Moll Ein Programm der Trouvaillen, die Ergänzung zum Preisträgerkonzert am Vorabend. Dort erhielt die Viola ihren Soloauftritt mit Klavier, nun der Kontrabass. Giovanni Bottesini war wohl der erste, der als reisender Kontrabassist Geld und Ruhm erwarb. Das 2023 preisgekrönte Klaviertrio erinnert an die Tragödie einer großen Künstlerin: Lili Boulanger war die große Hoffnung der Generation nach Debussy und Ravel. Sie starb mit 24 Jahren. Kurz nach Schuberts Forellenquintett schrieb der Mozart-Schüler, Haydn-Nachfolger und Beethoven-Freund Hummel sein Quintett für die gleiche Besetzung, die auch der raue Romantiker Ralph Vaughan Williams für seinen kammermusikalischen Erstling wählte. Veranstaltungsdauer: ca. 100 min., inkl. Pause
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Schumann Quartett

Schwetzinger SWR Festspiele

Erik Schumann, Violine Ken Schumann, Violine Veit Hertenstein, Viola Mark Schumann, Violoncello Ludwig van Beethoven 1770 – 1828: Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95 »Quartetto serioso« Leoš Janáček 1854 – 1928: Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate« Johannes Brahms 1833 – 1897: Streichquartett Nr. 3 in B-Dur op. 67 Jedes Konzert ist ein Wagnis. Es braucht optimale Vorbereitung. Aber dann, im Ernstfall auf der Bühne, zählt die Inspiration des Augenblicks. »Jede Sicherheit fällt weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Verbindung mit dem Publikum herstellen und kommunizieren.« Unter dieser Devise begeisterte das Schumann Quartett 2017 in Schwetzingen. Mit ihrem Da capo 2024 setzen die drei Schumann-Brüder zusammen mit Veit Hertenstein die Linie fort: von Beethoven über Brahms bis an die Schwelle zur Moderne, an der Leoš Janáček zu einer konzentrierten Mischung aus Dramatik und Sensibilität fand. Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause
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Cyfarwydd | Uraufführung

Schwetzinger SWR Festspiele

Kevin Seddiki, Gitarre Jean-Louis Matinier, Akkordeon Eva Böcker, Violoncello Michael Riessler, Klarinette Michael Riessler *1957: CYFARWYDD für Gitarre, Akkordeon, Violoncello und Bassklarinette Uraufführung, Kompositionsauftrag der Schwetzinger SWR Festspiele Zu den wichtigsten Figuren der keltischen Götter- und Sagenwelt gehört der Zauberer Merlin. Erstmals literarisch erwähnt im 9. Jahrhundert, spielt er in der Artus-Sage eine herausragende Rolle, wird aber in späteren Jahrhunderten bis in die heutige Zeit immer wieder Stoff für Werke der Literatur, der Musik und des Films. Anlässlich der geplanten Aufführung von Purcells Oper King Arthur und im Auftrag der Schwetzinger Festspiele hat sich der Komponist Michael Riessler nun erneut mit dem Stoff auseinandergesetzt. Riessler, der als phänomenaler Bassklarinettist souverän zwischen den musikalischen Welten wandelt, hat für die Uraufführung großartige Musiker eingeladen, die in dieser Konstellation erstmals gemeinsam auf einer Bühne stehen. Veranstaltungsdauer: ca. 65 min, ohne Pause
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Tabea Zimmermann & Freunde

Schwetzinger SWR Festspiele

Adam Walker, Flöte Tabea Zimmermann, Viola Agnès Clément, Harfe Wassili Wohlgemuth, Violine Abigél Králik, Violine Natalie Loughran, Viola Anouchka Hack, Violoncello Oliver Herbert, Violoncello Claude Debussy 1862 – 1918: Sonate für Flöte, Viola und Harfe F-Dur L137 René Leibowitz 1913 – 1972: Sonatine für Flöte, Viola und Harfe op. 69 Ludwig van Beethoven 1770 – 1828: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«, bearbeitet für Streichsextett von Michael Gotthard Fischer Arkadien war Thema der vorletzten Schwetzinger Saison – Arkadien, das Sehnsuchtsland einer Harmonie von Mensch und Natur. Der Schwetzinger Schlosspark wurde einst nach diesem Ideal konzipiert. In diesem Programm klingt es atmosphärisch nach: in Debussys Triosonate aus seinem letzten Werkzyklus und in René Leibowitz’, des Schönbergianers, Entgegnung darauf; aber auch in Beethovens Pastorale, in der die angenehmen Gefühle in der Natur durch Gewitter und Sturm fast realistisch gestört werden. In der Bearbeitung für Streichsextett erfährt sie eine Verwandlung – vom orchestralen Farbbild gleichsam zur Tuschzeichnung der intimen Kammerbesetzung. Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause Einführung: 18:30, Jagdsaal
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Lamento

Schwetzinger SWR Festspiele

Natalya Boeva, Mezzosopran Tabea Zimmermann, Viola Sophie Kiening, Viola Arcan İsenkul, Viola Jelena Antić, Viola Anouchka Hack, Violoncello Oliver Herbert, Violoncello Agnès Clément, Harfe Werke von György Ligeti, György Kurtág, Paul Hindemith, Benjamin Britten und Edwin York Bowen Der geringschätzige Blick auf die Bratsche war einmal. Künstlerinnen wie Tabea Zimmermann haben ihr längst angemessenen Respekt erspielt. Ligeti hörte die junge Virtuosin im Radio und komponierte daraufhin seine Solosonate. Zwei Sätze daraus samt Repliken von György Kurtág bilden das Zentrum des Programms. Es ist umgeben von Werken, die vom warmen Klang der Viola ausgehen. Sie wurden von Komponisten geschrieben, die das Instrument selbst spielten. Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause
Konzerte | Konzert

Kammermusik à la française

Schwetzinger SWR Festspiele

Albrecht Mayer, Oboe Theo Plath, Fagott Fabian Müller, Klavier Jean Françaix 1912 – 1997: Trio für Oboe, Fagott und Klavier Roger Boutry 1932 – 2019: »Interférences I« für Fagott und Klavier Camille Saint-Saëns 1835 – 1921: Sonate für Oboe und Klavier D-Dur op. 166 Henri Dutilleux 1916-2013: Sarabande et Cortège für Fagott und Klavier Maurice Ravel 1875 – 1937: Aus »Miroirs«. Fünf Stücke für Klavier Francis Poulenc 1899 – 1963: Trio für Oboe, Fagott und Klavier FP 43 Bestbesetzung. Albrecht Mayer, Solooboist der Berliner Philharmoniker, ist auf seinem Instrument derzeit das Maß der Dinge. Theo Plath, ARD-Preisträger 2019 und seitdem Solofagottist des hr-Sinfonieorchesters, profilierte sich auch als exzellenter Kammermusiker. Fabian Müller zeigt sich nach seinem Soloauftritt mit dem SWR Symphonieorchester und seinem Klavierabend nun mit seinen Talenten im partnerschaftlichen Musizieren. Ihr gemeinsames Programm lässt die bunten Farben der Musik im Frankreich des 20. Jahrhunderts aufleuchten. Veranstaltungsdauer: ca. 85 min, inkl. Pause

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