Familie+Kinder / Planetarium/Sternwarte
Starkenburg-Sternwarte Heppenheim
Heppenheim, Niemöllerstr. 9
Familie+Kinder
| Familienkonzert
Familie+Kinder
| Jugendprogramm
Klassiker! – Ein Remix
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Das ist ja wieder mal typisch. Ein Klassiker eben! Am Theater gibt es auch viele Klassiker. Die sind alt und kompliziert. Warum lesen wir sie immer noch? Was erzählen uns die Geschichten heute? Das Marmeladenbrot fällt immer auf die beschmierte Seite. Klassiker! Beide verliebt, aber zu viele Missverständnisse? Klassiker! Lessing, Schiller, Büchner, Kleist. Auch Klassiker. Aber anders. Sie schrieben ihre Texte für die Theaterbühne, einen Ort, der für die Diskussion gesellschaftlicher Fragen äußerst wichtig war. Thema: Das Verhältnis von Macht und Individuum. Und natürlich, die Liebe. Das ist zweihundert Jahre her. Warum werden die Texte heute noch im Unterricht gelesen? Das Kollektiv subbotnik macht aus Texten von damals einen Remix und klopft die Klassiker auf ihre politische und emotionale Bedeutung für die Gegenwart ab. Sie untersuchen experimentell: Sind die Geschichten zeitlos? Welche Momente fesseln uns heute noch immer? Und warum? subbotnik, das sind die Theatermacher und Musiker Kornelius Heidebrecht, Martin Kloepfer und Oleg Zhukov. Sie erarbeiten Formate an der Schnittstelle zwischen performativem Erzählen, Konzert und Live-Hörspiel. Regie: subbotnik (K. Heidebrecht, M. Kloepfer, O. Zhukov) Dramaturgie: Flora Riezinger Kunst & Vermittlung: Rebecca Fritzsche Regieassistenz: Konstantin Mayr Regiehospitanz: Felix Fuchs Sprache: An ausgewählten Vorstellungsterminen mit Verdolmetschung in dt. Gebärdensprache Dauer: 1 Std 15 Min
Familie+Kinder
| Kindertheater
Emil und die Detektive
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Endlich ist es so weit: Emil darf nach Berlin fahren. Seine Mutter hat lange dafür gespart! Sorgfältig befestigt er das Geld in seiner Jacke. Doch als er in Berlin aussteigt, ist es weg. Genauso wie der mysteriöse Mann mit dem Hut. Nichts wie hinterher! Wegen dem gestohlenen Geld zur Polizei zu gehen traut sich Emil nicht. Immerhin hat er zuhause der Statue des Großherzog Karl eine rote Nase und einen Schnurbart gemalt. Dann muss er eben selbst zum Detektiv werden. Zum Glück trifft Emil in Berlin eine ganze Detektiv-Bande. Wie man die Bande erkennt? Na, durch die Parole »Emil« natürlich! Gemeinsam lassen sie den miesen Schurken mit Emils Geld nicht entkommen. Apropos miese Schurken: Für das Junge Nationaltheater inszeniert Juli Mahid Carly den Klassiker von Erich Kästner in der Kölner Fassung der Comedia. Erzählt wird aus der Perspektive von drei Gefängnisinsassinnen. Denn was könnte als Resozialisierungsprogramm besser wirken, als ein Stück über mutige Detektivarbeit und Gerechtigkeit? Juli Mahid Carly ist Autor*in, Theaterregisseur*in und Performer* in und arbeitet im Stadttheater-Kontext sowie der freien Szene. Am Jungen Nationaltheater war Juli an der Serie »Kliffhänger 1-4« (8+) als Autor*in beteiligt, welche in den Spielzeiten 2021.22 und 2022.23 gespielt wurde. Regie: Juli Mahid Carly Bühne & Kostüm: Sonja Hoyler Dramaturgie: Alina Tammaro Kunst & Vermittlung: Rebecca Fritzsche Regieassistenz: Konstantin Mayr Regiehospitanz: Nele Rörig Gefördert durch die Stiftung Nationaltheater Mannheim Sprache: An ausgewählten Terminen mit Verdolmetschung in dt. Gebärdensprache Dauer: 1 Std, 10 Min
Familie+Kinder
| Jugendtheater
Mutter dili – alle Farben meiner Sprachen
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Sprache beginnt zuhause. Aber was ist, wenn man in mehreren Sprachen zuhause ist? Wenn ich mehrere Sprachen spreche, gibt es dann auch mehrere Ichs? Und wer bin ich dann in der jeweiligen Sprache? Wann taucht mein deutsches Ich auf und wann das meiner Muttersprache? Die Bühnenbildnerin Lisa Chiara Kohler hat in Mannheim einen Ort gesucht, der das Gefühl des »Dazwischen-seins« darstellt. Zwischen Sprachen, Welten und Biografien. Wer bei der Bühne an die Dalbergstraße denkt, liegt nicht ganz falsch. Es könnte aber auch jeder andere Bahnhof dieser Welt sein. Ein Ort, wo man nicht verweilt, weil man gleich zuhause ist, oder sehr weit weg davon. Die Muttersprache immer im Gepäck. Das Junge Nationaltheater hat mit »Mutter dili – alle Farben meiner Sprachen« (14+) das »sprachliche Dazwischen-sein« seines Ensembles, der Jungen X Bühne und der Stadt Mannheim gesucht und unter der Regie von Tanju Girişken ein Stück über Sprache, Identität und Zugehörigkeit gebaut. Das Thema ist das Spezialgebiet des türkischen Regisseurs. Er studierte in Istanbul Schauspiel und in München Regie, an der Bayrischen Theaterakademie August Everding. 2023 gewann sein Stück »befristet/für immer« den Publikumspreis beim Körberstudio Junge Regie. Regie: Tanju Girişken Bühne, Kostüm, Illustration: Lisa Chiara Kohler Musik: Öğünç Kardelen Dramaturgie: Flora Riezinger Kunst & Vermittlung: Rebecca Fritzsche Regieassistenz: Konstantin Mayr Regiehospitanz: Jule Büttel Gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes Wir bedanken uns bei der Klasse 8a der Wilhelm-Wundt-Realschule für die Probenbesuche und das Feedback. Dauer: 1 Std 10 Min
Familie+Kinder
| Familientheater
Terz & Tönchen
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Eine Produktion für Babys und Kleinkinder, in Dramaturgie und Rhythmus ausgelegt auf die Wahrnehmung des allerjüngsten Publikums, das eingeladen ist an einen ungewohnten Ort: Glitzernde Mobiles und Papierbahnen hängen von der Decke. In Kisten und Höhlen raschelt und klackert es. Gefütterte Kissen beherbergen knarzendes Material und ein weicher Teppich erzeugt flötende und pfeifende Laute. Zwei Spieler*innen begleiten das Publikum im Entdecken und Herantasten, geben Impulse und eröffnen neue Räume. Im Wechselspiel zwischen Zuschauen und Erforschen haben Allerkleinste, Geschwister und Erwachsene Gelegenheit, den Klangwald zu erkunden, eigenen Impulsen nachzugehen und sich im klingenden Miteinander zu erleben. Inszenierung, Musik und Raum: Helmut Bieler-Wendt, Volker Staub Dramaturgie: Arno Krokenberger Kunst & Vermittlung: Julia Waibel Regieassistenz: Thomas Mayer Alter: 6+ Monate Keine Sprache Dauer: 30 Min, keine Pause
Familie+Kinder
| Familienprogramm
Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Eines Morgens passiert es: Eine braune Kackwurst landet direkt auf dem Kopf des Maulwurfs. Eine Unverschämtheit! Und dazu ist es gar nicht so leicht, herauszufinden, wer das war. Während der Maulwurf ganz ungeniert herumfragt, merkt er, wie interessant er eigentlich die Haufen der anderen Tiere findet. Und er lernt zwei wahre KackExpert*innen kennen: die Fliegen. Zwischen übergroßen Fladen, Taubenschleim und Pferdeäpfeln, die von der Decke fallen, erzählen die drei Spieler*innen die bekannte Geschichte aus Sicht des Maulwurfs und der Fliegen und lassen es in der Schweinestall-Disco so richtig krachen! Regie, Bühne, Kostüm & Musik: James & Priscilla (C. Minckwitz, F. Scheer, N. Schneider, A. Spalthoff, J.Tibbe) Dramaturgie: Arno Krokenberger Kunst & Vermittlung: Fabienne Pickard Outside Eye: Patricija Katica Bronić Regieassistenz: Valeria Ryzhonina Hospitanz: Saskia Scheffel Dauer: 1 Std, keine Pause
Familie+Kinder
| Familientheater
Die Welt ist rund
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Eigentlich geht es hier doch ständig ziemlich rund zu – auch wenn es uns nicht immer bewusst ist: Wir leben auf einem großen Ball, der sich um sich selbst dreht und kreisen in rasendem Tempo um die Sonne. Unsere Welt ist voller runder Dinge und ganz schön aufregend – von der kleinen Murmel bis zu der wunderbaren großen Kugel Erde. Woher hat die Erde die Kraft, sich zu drehen und durchs All zu fliegen? Wohin geht die Reise? In einem Versuchslabor der runden Dinge, werden die kleinen und großen Fragen der Welt untersucht. Manuel Moser verwandelt die Bühne in ein fantastisches Universum, in dem das Spiel von Kugeln in Licht und Schatten die Fantasie von Kindern und Erwachsenen kreiseln lässt. Regie & Bühne: Manuel Moser Kostüm: Julica Hennig Dramaturgie: Lisa Zehetner Kunst & Vermittlung: Sarah Modeß Regieassistenz: Thomas Mayer Regiehospitanz: Alessandra Carbone Alter: 2+ Sprache: Keine Sprache Dauer: 30 Min
Familie+Kinder
| Familientheater
Mondeis
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Es ist Sommer, mitten in der Nacht. Keine kann schlafen. Es ist so heiß. Plopp. Plopp. Plopp. Was ist das für ein Geräusch? Wolf steht auf dem Balkon und sieht zum Himmel hinauf. Der Mond schmilzt! Es ist die heißeste Nacht des Sommers und niemand kann mehr schlafen. Da macht Wolf aus dem Schmelzwasser des Mondes das beste Eis der Welt. Und vorm Mietsblock stehen die lustigen Mondhasen. Wo sollen sie jetzt wohnen? Ihr Zuhause der Mond ist dahin… In ihrem atmosphärischen und modernen Bilderbuch »Mondeis« erzählt Baek Hee Na ein klassisches koreanisches Märchen neu. 2020 gewann sie dafür den Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis. In der Jury-Begründung heißt es: »Mit einem außerordentlichen Gespür für Material, Mimik und Gestik inszeniert Baek Hee Na in ihren filmischen Bilderbüchern Geschichten über Einsamkeit und Zusammenhalt […] Ihr Werk ist ein Türöffner ins Fantastische: sinnlich, atemberaubend und scharfsinnig.« Regisseurin und Intendantin des Jungen Nationaltheaters Ulrike Stöck inszeniert ein Stück für alle ab 4 Jahren, das sowohl im Studio Feuerwache als auch im Alten Kino Franklin zu sehen sein wird. Sommerhitze und Eis schon ab November inklusive. Dauer: ca. 45 Min, ohne Pause
Familie+Kinder
| Kindertheater
Abschmecken
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Essen ist fertig! Es ist genug für alle da! Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Wie sich das eben gehört. Aber ist das wirklich so? Haben wir genug Essen für alle? Die Produktion für alle ab 6 macht Hunger auf mehr und erforscht dabei: Wie klingt eigentlich Essen? Welche Geräusche gibt es in der Küche? Und woran erkennt man, dass einem das Essen richtig schmeckt? Was macht der Körper, wenn etwas richtig ekelhaft ist? Mit wem teilst du dein Essen am liebsten? Mit der Freundin auf dem Pausenhof? Oder hast du eine strikte »Ich teile mein Essen nicht«-Regel? »Abschmecken« holt die Küche auf die Bühne und eines ist klar: mit Essen spielt man! Die Inszenierungen von der*die österreichischen Theatermacher*in und Förster*in Stefan Ebner bewegen sich im Bereich des Objekt- und Körpertheaters und lassen Einflüsse des zeitgenössischen Zirkus miteinfließen. →JOIN← bedeutet einen besonderen Fokus auf Teilhabe und dem Dialog mit dem Publikum. Bei Produktionen mit dem Label →JOIN← untersucht die Kunst & Vermittlung, das künstlerische Team und eine konstante Gruppe von jungen Menschen, wie ein direkter Austausch und eine gemeinsame künstlerische Recherche während der Stückentstehung aussehen kann. Dazu wird zusammen ein Schwerpunkt gesetzt, Workshops und Probenbesuche finden statt und am Ende wird der gesamte Prozess ausgewertet. Regie & Konzept: Stefan Ebner Bühne & Kostüm: Sophie Schmid Musik: Rebecca Mauch Dramaturgie: Flora Riezinger Kunst & Vermittlung: Lena Regahl Regieassistenz: Valeria Ryzhonina/Nina Dietz Regiehospitanz: Christine Bartholomäi/Milan Kilthau Dauer: 1 Std.
Familie+Kinder
| Kindertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Bei der Feuerwehr klingelt ständig das Telefon, so viele Einsätze muss die Crew an dem Tag fahren. Mal brennt der Kuhstall, dann fällt ein Baum um oder jemand hat in der Küche nicht aufgepasst. Da bleibt gar keine Zeit für eine Kaffeepause, die bei der anstrengenden Arbeit nicht zu kurz kommen darf. Aber wie schafft es der kleine Meier, dass er als Einziger doch immer Zeit zum Essen findet? Mit viel Humor holen die Spieler*innen Rebecca Mauch, Sebastian Reich und Uwe Topmann die Abenteuer der Feuerwehr in die Alte Feuerwache. Alle ab 5 Jahren dürfen mitfiebern, wenn es im Feuerwehrhaus wieder heißt: ALARM! Auf zum nächsten Einsatz! Regie: Ulrike Stöck Dramaturgie: Flora Riezinger Kunst & Vermittlung: Rebecca Fritzsche Regieassistenz: Konstantin Mayr Regiehospitanz: Alissa Lehmann Dauer: 45 Min.
Familie+Kinder
| Familienprogramm
Schaum ich an
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Nicht fest, nicht flüssig, mal ganz leicht und luftig, mal fest, fast wie Stein: Schaum. Schaum ist praktisch überall! In der Wanne, im Spülbecken, in den Wänden, auf Wellen, auf Haut vorm Rasieren, im Eiweiß, wenn es geschlagen wird, in der Cola, gut geschüttelt, sowieso: Brausepulver. Bauschaum. Schaumsüppchen. Schäumen vor Wut. Träume sind Schäume. Und wer Handspülmittel in die Spülmaschine gibt, erhält: unendlich viel Schaum. Auch mit Spucke kann man Schaum machen. Und Schaum macht Geräusche. Wenn man ihn pustet oder wenn die vielen kleinen und großen Blasen zerplatzen oder wenn man drauf klopft oder reinsingt. Nicht ohne Grund gibt es sogar Schaumpartys. In dieser neuen Produktion für das Publikum der Allerkleinsten setzt das Junge Nationaltheater unter der Regie von Lara Kaiser seine Materialrecherchen für die Altersgruppe 2+ fort. Nach Bällen, Matsch und Farben widmet sich das künstlerische Team nun der Alltagserscheinung Schaum und fragt sich, wie man sie im Theaterraum betrachten, zum Klingen, zum Tanzen und zum Verschwinden bringen kann. Regie: Lara Kaiser Künstlerische Mitarbeit: Tobias Eisenkrämer Bühne & Kostüm: Cornelius Reitmayr Dramaturgie: Annalena Küspert Kunst & Vermittlung: Inga Waizenegger Regieassistenz: Nina Dietz Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters e. V. Dauer: 30 Min Alter: 2+ Sprache: keine Sprache
Familie+Kinder
| Kindertheater
My funny Valentine
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Aufwachen, raus aus dem Bett. Schnell etwas im Kleiderschrank finden: Was ziehe ich an? Wer wird mich heute sehen? Viele solcher Entscheidungen machen uns zu dem, was wir sind. Aber was für Erwartungen haben Freunde, Familie oder die Gesellschaft, wenn es um das Aussehen, das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung geht? In »My funny Valentine« werfen zwei Menschen gängige Normen über Bord und begeben sich spielerisch auf die Suche nach neuen Identitäten. Martin Nachbar ist Choreograf und Tänzer, der seit seiner Jugend den Tanz erforscht. In dieser Produktion verbindet er Tanz mit experimentellem Pop. Choreografie: Martin Nachbar Bühne & Kostüm: Michiel Keuper Musikalische Leitung & Arrangement: Erik Leuthäuser Mitarbeit Choreografie: Diana Treder Dramaturgie: Arno Krokenberger Kunst & Vermittlung: Sarah Modeß Dramaturgische Beratung: Jo Koppe Regieassistenz: Thomas Mayer Alter: 10+ Sprache: in deutscher Sprache Dauer: ca. 1 Std
Familie+Kinder
| Kindertheater
Federn federn
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Federn fliegen. Vogelfedern zum Beispiel. Federn wippen. Mechanische Federn sind das. Wenn man genau hinsieht, merkt man erst: Was es alles für Federn gibt! Und was sie alles können! Federn können aussehen wie Spiralen. Dann sind sie dehnbar und irgendwie verdreht oder am Drehen. Bei genauerem Hinsehen merkt man überhaupt erst, was es alles für Federn gibt und was sie alles können. Nämlich wippen, fliegen, elastisch sein, schnellen, hinschwingen, herschwingen, vorschwingen, zurückschwingen, dämpfen, polstern und eben: federn. So viele Eigenschaften. So viel Bewegung. Können Federn dann vielleicht auch tanzen? Oder können Menschen tanzen wie Federn? Oder mit ihnen? Nach allem, was rund ist, nach Matsch und Seifenschaum, widmet sich das Junge Nationaltheater in einer neuen Produktion für alle ab 2 Jahren wieder einem ausgewählten Material. Die Choreografin Barbara Fuchs, Expertin für Tanztheater für die Allerkleinsten, entwickelt mit Musiker Jörg Ritzenhoff und der Tänzerin Julia Headley-Rohmann ein neues Stück, bei dem sich alles um Federn und ums Federn dreht. Choreografie: Barbara Fuchs Komposition: Jörg Ritzenhoff Mitarbeit Kostüm: Cennet Aydogan Dramaturgie: Annalena Küspert Kunst & Vermittlung: Constanze Wohninsland Sprache: Keine Sprache Dauer: 40 Min.
Familie+Kinder
| Familienprogramm
Freche Fläche
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Ein Maler tritt auf. Mit Sprühdose, Farbeimer und Papierschnipseln lässt er auf leeren Flächen eine neue Welt entstehen. Farben und Striche erschaffen immer wieder neue Bilder, die die Kinder zum Mitmachen anregen. Auf spielerische Weise verbinden sich Bühne und Zuschauerraum zu einem sinnlichen Miteinader von Farben und Formen. Die Begegnung von bildender und darstellender Kunst zieht kleine und große Zuschauer*innen in ihren Bann. Nach der Produktion »Das große Lalula« arbeiteten Marcela Herrera und Nicole Libnau in dieser Uraufführung erneut an einer Stückentwicklung für die Allerkleinsten. Diesmal wollten sie eine Brücke zwischen bildender und darstellender Kunst schlagen. Sie entwickelten gemeinsam mit dem Schauspieler und bildenden Künstler Cédric Pintarelli ein besonderes Theatererlebnis als sinnliches Spiel mit Linien, Formen und Farben für unser jüngstes Publikum. Regie: Marcela Herrera Kostüm: Eva Roos Bühne: Christian Thurm Kunst & Vermittlung: Julia Waibel Sprache: Keine Sprache Dauer: 45 Min, keine Pause
Familie+Kinder
| Kindertheater
Unter Drachen
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
»Mein Opa hat nochmal kurz mit den Ohren gewackelt. Und dann ist er aufgestanden und losgegangen…« Ira hat etwas gebaut. Eine eigene Welt für Gefühle, einen Erinnerungsspielplatz. An diesen besonderen Ort lädt sie alle ein und ermutigt dazu, die eigenen Gedanken schweifen und Gefühle zuzulassen. »Unter Drachen« ist eine Stückentwicklung zum Thema Tod und Trauer für alle Menschen ab 8 Jahren. Wie ist es, eine geliebte Person zu verlieren? Wie kann eine Beziehung auch nach dem Tod weitergehen und was tröstet uns? Manche Erinnerungen gehen nie - andere verwandeln sich in neue Rituale mit anderen Menschen. In dieser Performance wird das Publikum eingeladen, in Iras Welt einzutauchen, die geprägt ist von gemeinsamen Erlebnissen mit ihrem Großvater Mate und von der Zeit nach dessen Tod. Zwischen Marillenschnaps, Öllampen und Schneckenkacke wird Ira zu einer Superheldin… Mit diesem Stück sollen die Themen Tod und Trauer ein Stückchen mehr in den Alltag und unsere Gesellschaft integriert werden. In »Unter Drachen« werden diese Themen nicht nur künstlerisch behandelt, sondern das Publikum wird mitgenommen auf eine Reise, an deren Ende ein offenes Gespräch angeboten wird. BRONIĆ/RÖHRICH stehen für zeitgenössische Inszenierungen zwischen Theater und Performance. Seit 2020 kreiert das Duo thematisch und ästhetisch durchkomponierte Erzählungen, die Raum für Erlebnisse geben. Künstlerische Leitung: BRONIĆ/RÖHRICH Regie: Patricija Katica Bronić Text: Hanna Valentina Röhrich Outside Eye: Annalena Küspert Bühne & Kostüm: Nora Müller Musik (vorproduziert): Tobias Schmitt Kunst & Vermittlung: Lena Regahl, Elena Maron Alter: 8+ Dauer: 1 Std Gefördert von Kulturförderung der Stadt Bern, Kulturförderung der Stadt Biel, Swisslos – Kultur Kanton Bern, Bürgergemeinde Bern, Stanley Thomas Johnson Stiftung, GVB Kulturstiftung, Kinder- und Jugendkultur Stadt Bern, Schweizerische Interpretenstiftung, BEKB Förderfonds, Migros Kulturprozent und passive attack Ag.
Familie+Kinder
| Kindertheater
Hall of Fans
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Warum wird man Fan? Und wie? Was bedeutet es, eine Fangemeinschaft zu sein? Was wenn diese Gemeinschaft zusammen handelt? Welche Macht haben Fans über ihre Stars? Welche Macht haben Stars über ihre Fans? Henrike Iglesias und Mona Louisa-Melinka Hempel haben Menschen in Mannheim und Umgebung getroffen und ihre Geschichten vom Fan-Sein gesammelt, haben Fußball- und Eishockeyspiele besucht und glauben jetzt: Alle sind von irgendwas oder irgendwem Fan. Manchmal heimlich und leise. Manchmal sichtbar und laut. Aber sie haben auch Fragen: Was ist schon Fan-Sein und was ist einfach Etwas-gut-Finden? Kann ich Fan von ganz normalen Menschen sein oder nur von Berühmten? Oder Fan von einer Fantasy-Figur? Welche Rolle spielt Gender beim Fan- und im Star-Sein? Was ist Standom und wo verläuft der Übergang zwischen Fandom und Standom? Für diese Produktion widmen sich Henrike Iglesias & Hempel und das Ensemble des Jungen Nationaltheaters diesem großen, bunten, verführenden, verwirrenden Thema. Sie versammeln sich mit ihrem Publikum auf der Bühne und denken übers Fan-Sein nach. Was bedeutet Fan-sein für Dich und welche Grenzen hat es oder sollte es haben? Henrike Iglesias ist ein Theaterkollektiv, das seit 2012 zusammenarbeitet. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und beleuchten diese aus feministischen Perspektiven. Künstlerische Leitung: Henrike Iglesias (Marielle Schavan, Sophia Schroth)/Mona Louisa-Melinka Hempel Bühne & Kostüm: Charlotte Pistorius Sounddesign: Malu Peeters (Henrike Iglesias) Licht: Leo G. Alonso (Henrike Iglesias) Dramaturgie: Annalena Küspert Kunst & Vermittlung: Rebecca Fritzsche/Constanze Wohninsland Regieassistenz: Konstantin Mayr Mit freundlicher Unterstützung der VR Bank Rhein-Neckar und der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.
Familie+Kinder
| Freizeit
Vereinsdraisinen
Südpfalz-Draisinenbahn
Mit der „Vereinsdraisine“ fahren Sie mit bis zu 7 Personen. 3 radeln und 4 sitzen gemütlich um den runden Tisch hinten, d.h. Sie können z.B. auch ältere Personen mitnehmen, die nicht radeln wollen. Es stehen 11 Vereinsdraisinen zur Verfügung. Die Fahrzeuge sind für schwergewichtige Personen über ca.130 kg nicht geeignet
Familie+Kinder
| Familienprogramm
Familiendraisinen
Südpfalz-Draisinenbahn
Unsere Tour mit der Draisine beginnt am Startbahnhof Bornheim. Gefahren wird in Richtung Westheim. Ab 14 Uhr wird gewendet so dass die Tour spätestens um 17:30 Uhr wieder am Startbahnhof in Bornheim endet. Die Draisinen werden jeweils für einen Tag gemietet. - für bis zu 4 Personen (mindestens 2 Personen) - für bis zu 5 Personen (mindestens 2 Personen) - für bis zu 6 Personen (mindestens 2 Personen) Achtung: Alle Mitfahrer, auch Kleinkinder und Babys, benötigen einen eigenen Sitzplatz. Ab 8 Jahren oder mind. 1,40m können Kinder auch mit treten. Hinten ist Platz für das Gepäck. Vorne kann weiteres Gepäck im Gepäcknetz untergebracht werden. Sollte der Platz nicht reichen dann können Sie gegen Gebühr einen von insgesamt 3 Hänger dazu mieten. Die Fahrzeuge sind für schwergewichtige Personen über ca.130 kg nicht geeignet!
Familie+Kinder
| Kindertheater
Denk jetzt nicht an Zitrone!
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Woran denkst du, wenn du an eine Zitrone denkst? Eine erfrischende Sommerlimonade im Park, euer Putzmittel fürs Badezimmer oder die Silvesterparty deiner Schwester? Welche Gedanken und Erinnerungen wachen in dir auf? In »Denk jetzt nicht an Zitrone!« (11+) wird der Raum zu einem Gedächtnis. Hier landet alles: Geräusche, Gerüche, Bilder, Gedankenfetzen. Erin und Nerung verarbeiten das, was dort ankommt. Gemeinsam mit dem Publikum wollen die beiden in Erinnerungen eintauchen, sie hören, fühlen, schmecken und riechen. Sie sorgen dafür, dass die Geschichten, die wir behalten wollen, bleiben. Dieses Theaterstück wurde entwickelt ausgehend von einer gemeinsamen Recherche mit sehbehinderten Kindern, Jugendlichen und Produktionsbeteiligten. Wir haben geforscht zu Erzählstrategien für Theater für junges Publikum unter Einbezug aller Sinne. Es entsteht eine Theatererfahrung, in der es das Publikum als Gemeinschaft im Raum braucht, in der jede*r der eigenen Wahrnehmung vertrauen kann und in der durch Klänge, Gerüche und Gegenstände immer neue Geschichten entstehen. Regie führen Naomi Sanfo-Ansorge, sehbehinderte Performerin, Tanzpädagogin und Dramaturgin für künstlerische Audiodeskription und Lara Kaiser, Regisseurin, die am JNTM schon »Der Verschollene« (15+) und »Schaum ich an« (2+) inszeniert hat. Dauer: 70 Min
Familie+Kinder
| Kindertheater