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Ausstellungen / Ausstellung ZKM Zentrum für Kunst und Medien Karsruhe Karlsruhe, Lorenzstraße 19
Ausstellungen / Museum Kunsthalle Mannheim Mannheim, Friedrichsplatz 4
Ausstellungen / Galerie GALERIE Supper Karlsruhe, Ebertstraße 14
Ausstellungen / Ausstellung Heidelberger Kunstverein Heidelberg, Hauptstr. 97
Ausstellungen / Museum Mark Twain Center Heidelberg Heidelberg, Römerstraße 162
Ausstellungen | Ausstellung

Vernissage Imagined Garden

Schwetzinger SWR Festspiele

Grace Ellen Barkey, Visuelle Installation Tamara Miller, Klanginstallation Emma van der Put, Andrés Quezada, Assistenz Sarah Maria Sun, Idee und Leitung Pflanzen gehören zu den ältesten Spezies unseres Planeten, sie verfügen über Fähigkeiten, die von der Wissenschaft erst nach und nach entschlüsselt werden. Um diese faszinierenden Kommunikationsstrategien und ihre Gefährdung geht es in einem eigens für den Schwetzinger Garten entwickelten, multidisziplinären Kunstprojekt, das von Sarah Maria Sun kuratiert wurde und zwei Künstlerinnen zusammenbringt, die bisher noch nie miteinander gearbeitet haben: die junge chilenische Komponistin Tamara Miller und Grace Ellen Barkey. Imagined Garden vereint Klang, Bildende Kunst, Naturwissenschaft, Technik und Botanik in einer Installation und verwandelt die Orangerie in einen farben- und formenprächtigen Erlebnisraum, in einen Garten der Möglichkeiten und Erinnerungen. Eine Kooperation mit den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Mit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und der Forberg-Schneider-Stiftung Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr Eintritt frei, Ticket zum Park erforderlich
Ausstellungen | Museum

Kunsthalle Mannheim

Museum für moderne und zeitgenössische Kunst
Ausstellungen | Ausstellung

Notenausstellung

SWR Donaueschinger Musiktage

Verlagsstände – Partiturtische mit den Partituren aller beim Festival uraufgeführten Werke – Open call for scores: offener Raum für Partituren von nicht verlegten Kompositionen.
Ausstellungen | Installation

Raul Keller: Neue Klanginstallation

SWR Donaueschinger Musiktage

In der Orangerie stimmt der estnische Künstler Raul Keller eine Flucht von Räumen sowohl klanglich wie farblich, sodass die Besucher:innen seine Installation durch ihre eigene Bewegung durch den Raum erfahren.
Ausstellungen | Installation

Rie Nakajima & Pierre Berthet: Neue Klanginstallation

SWR Donaueschinger Musiktage

Rie Nakajima und Pierre Berthet greifen in ihrer Zusammenarbeit unter dem Titel "Dead Plants & Living Objects" oft auf scheinbar banale Gegenstände zurück, die sie in der Umgebung des Ausstellungsortes gefunden haben und mit denen sie Räume wirkungsvoll verwandeln. Während des Festivals werden sie ihre Installation kontinuierlich weiter entwickeln, weshalb sich der wiederholte Besuch empfiehlt.
Ausstellungen | Installation

Garten der Demo­kratie (für alle)

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Eine Produktion von Jungem Nationaltheater Mannheim und BUGA23: Campus Wie ein Festplatz, ein zentraler Ort der Begegnung, entsteht auf der Picknickwiese des Spinelli-Geländes ein »Garten der Demokratie«. Hier werden alle eingeladen, sich zu treffen, miteinander zu diskutieren und zu streiten, Gedanken zu teilen, Thesen zu entwerfen, eine rote Linie zu ziehen, zusammen an der Zukunft zu basteln, in Wunden zu bohren, Neues auszuprobieren, Altes zu beleben, gemeinsam einen öffentlichen Ort zu gestalten. Kurzum: Demokratie zu leben. Über 300 Stühle lassen sich in immer neuen Formationen anordnen und laden zu unterschiedlichen Gesprächsformaten und Diskussionstypen ein. Jugendliche aus Mannheim, Künstler*innen und alle anderen Besucher*innen der BUGA stellen sich kniffligen Fragen, schlüpfen in ungewohnte Rollen, spielen mit Erwartungen und verhandeln die brennenden Fragen unserer Zeit. Zusätzlich zum offenen Forum gibt es täglich Workshops mit Impulsvorträgen von Expert*innen. Künstlerische Leitung: Fred PommerehnCarola Marsch Projektleitung: Luca Sophia Hampf-Kümmel
Ausstellungen | Installation

Pigs

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Premiere: 21.4.2023 Eine Koproduktion der Münchner Kammerspiele und der Schauburg München, dem Jungen Schauspiel am Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Schauspiel am Nationaltheater Mannheim mit der BUGA 23, dem Schauspiel Hannover, dem Schauspiel Stuttgart und dem Theater an der Parkaue Berlin Das Schwein. Es steht für Glück und dient als Schimpfwort. Biologisch dem Menschen unglaublich ähnlich, ist es weit davon entfernt, als Haustier verhätschelt zu werden. Wir führen es hocheffizient zur Schlachtbank, um geruhsame Grillabende veranstalten zu können. Wie lautet die Antwort zur Zukunft der Schweine? Und welche Position nehmen wir dazu ein? Das Publikum dieser Installation sitzt als 30-köpfige Bürgerversammlung im Schweinekoben. In der Mitte der Runde verhandeln zwei Schauspieler*innen ihr ambivalentes Verhältnis zum Fleischkonsum; 30 Expert*innen zum Thema Schwein – Politiker*innen, Tierhalter*innen, Philosoph*innen, Klima- und Tierschutzaktivist*innen – sind auf Bildschirmen zugeschaltet und verführen das Publikum, ihre Haltungen einzunehmen. Eine Theaterarbeit zwischen digitalem Infotainment und Demokratiespiel. Regie: Miriam Tscholl Audiovisuelle Gestaltung & Programmierung: Georg Werner Video: Michael Kleinhenn Bühne & Kostüme: Bernhard Siegl Musik: Polina Lapkovskaja Dramaturgie / Kunst & Vermittlung: Ronja Gerlach Dauer 1 Std 30 Min
Ausstellungen | Museum

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden hat sich der Auseinandersetzung mit internationaler Gegenwartskunst verpflichtet.
Ausstellungen | Museum

Mannheimer Kunstverein

Der Kunstverein verfügt über eine Ausstellungsfläche von 450 qm, einem Skulpturenhof und einem Medienraum.
Ausstellungen | Ausstellung

Sonderausstellungen 2022

art KARLSRUHE

Die Sonderausstellungen der art KARLSRUHE 2022 umfassen die Sammlung Klöcker sowie die Sonderschau Druckgrafik. Sonderausstellung 2022: "Frauen: Sammlung Klöcker" Die art KARLSRUHE fühlt sich besonders dem privaten Sammeln von Kunst und dem Heranführen an das Sammeln verpflichtet. Die Sonderausstellung 2022 zeigt die Sammlung Klöcker, welche sich speziell mit dem Motiv des Weiblichen in der Kunst widmet. Sonderschau Druckgrafik Und da fast jeder Sammler davon berichtet, dass seine ersten Stücke Druckgrafiken waren, nimmt die Messe auch diesen Faden auf und widmet der Druckgrafik in Halle 3 eine Sonderschau.
Ausstellungen | Ausstellung

BioMedien

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Wer oder was definiert, was lebendig und was intelligent ist? Können künstliche Lebensformen empathisch sein? Wie sieht das Miteinander von Menschen und künstlichen Agents aus? Welche ethischen Fragen stellen sich? Die Ausstellung »BioMedien« lädt dazu ein, mögliche Formen des Zusammenlebens zwischen organischen und künstlichen Lebensformen kennenzulernen und zu diskutieren. Seit Jahrhunderten versucht der Mensch, Maschinen zu erschaffen, die das Leben simulieren – von der Animatronik des 16. Jahrhunderts bis hin zu präkinematischen Bewegtbild-Maschinen. Im 19. Jahrhundert brach das Zeitalter der radbasierten Bewegungsmaschinen an, zum Beispiel mit Fahrrädern, Autos und Zügen. Diese radbasierte Technologie wich im 20. Jahrhundert dem Bewegtbild, der Kinematografie, der Illusion von Bewegung. Ein Bild, das tatsächlich Bewegung imitieren konnte, war ein radikaler Schritt in Richtung der Simulation von Leben, denn bis dato waren Bilder von der Malerei bis zur Fotografie statischer Natur gewesen. Dank der Entwicklung des Farb- und Tonfilms ist Technologie der Nachahmung des Lebens nähergekommen: Durch die hohe Genauigkeit der Wiedergabe der Kameratechnik können Expressionen, Bewegungsabläufe und Konversationen von Menschen, Tieren und Objekten eingefangen oder animiert werden. Der Übergang von der bewegten Maschine zum bewegten Bild ist damit ersichtlich.
Ausstellungen | Ausstellung

The Beauty of Early Life. Spuren frühen Lebens

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Die Ausstellung lädt uns zu einer Zeitreise zu den Ursprüngen des Lebens ein. Wie ist das Leben entstanden? Wo lassen sich Spuren ersten Lebens entdecken? Warum ist es wichtig, in die Vergangenheit zu blicken, um ein Verständnis für die Relevanz der Artenvielfalt in heutiger Zeit zu entwickeln? Es gibt wissenschaftliche Prognosen, dass mehr als ein Drittel aller lebenden Arten durch die Auswirkungen des menschlichen Handelns vom Aussterben bedroht sind. Seit Anbeginn des Lebens stehen die Organismen in gegenseitigen Abhängigkeits- und Einflussverhältnissen. Die Lebewesen existieren nicht für sich allein, sondern leben voneinander. Somit wissen wir alle längst um die Gefahr, dass das Leben selbst auf dem Planeten Erde bedroht ist. Die Ausstellung lädt uns ein, über künstlerische Arbeiten von der Moderne bis zur Gegenwart, ergänzt um wissenschaftliche Exponate aus der Frühzeit des Lebens auf dessen Entstehung zu blicken, gerade jetzt, an diesem Scheidepunkt einer globalen Klima- und Biodiversitätskrise. Die Frühzeit des Lebens findet sich im Zeitabschnitt des Präkambriums, im Kambrium und dem anschließenden Ordovizium, an dessen Ende ein Massenaussterben stattfand. Die Präsentation deckt somit den Zeitraum von vor ca. 3,8 Milliarden bis 444 Millionen Jahre vor unserer Gegenwart ab. Die Ausstellung ist ein gemeinschaftliches Projekt mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe. Die ausgestellten Fossilien sind Belege für die von Charles Darwin Mitte des 19. Jahrhunderts beschriebenen Evolutionsprozesse. In seinem 1859 erschienenen Hauptwerk »Ursprung der Arten« war ihm die damalige Unvollständigkeit der geologischen Zeugnisse bewusst. Die ältesten Darwin bekannten Fossilien stammten von bereits hoch entwickelten Lebewesen, aber nicht aus der Frühzeit des Lebens – ein »Dilemma« für Darwin. Heute aber, gut eineinhalb Jahrhunderte später, gibt es derartige Funde, die in der Ausstellung vorgestellt werden. Darwins Dilemma ist weitgehend gelöst, nun ist es an uns, die durch Evolution entstandene Vielfalt der Arten zu erhalten! Indem in der Ausstellung die Geschichte des Lebens auf der Erde anhand von fossilen Funden und künstlerischen Arbeiten erfahrbar gemacht wird, kommt die bisher kaum wahrgenommene Schönheit und Vielfalt des frühen Lebens erstmalig und umfassend zur Geltung.
Ausstellungen | Ausstellung

Soun-Gui Kim: Lazy Clouds

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Die Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« im ZKM | Karlsruhe ist die erste umfassende Einzelausstellung der koreanisch-französischen Künstlerin Soun-Gui Kim in Deutschland. Ausgehend von den 1970er Jahren wird in der Präsentation ein umfassender Überblick über das Werk der Künstlerin bis zur Gegenwart gegeben, das von der Dekonstruktion der Malerei, über Fotografie bis hin zu Video und multimedialer Kunst reicht. Ihre Arbeiten zeichnen sich dabei immer wieder durch einen hohen partizipativen Charakter aus und sind von vergleichenden Studien der östlichen und westlichen Kultur und Philosophie sowie der Auseinandersetzung mit Sprache beeinflusst. Soun-Gui Kim wurde 1946 in Buyeo, Korea, geboren. 1971 schloss sie ihr Studium im Fachbereich Kunst an der Seoul National University ab. Schon damals interessierte sie sich für die Dekonstruktion der Malerei, für großangelegte Performances und Videoarbeiten im öffentlichen Raum. Nach ihrem Studium erhielt Soun-Gui Kim ein Stipendium der französischen Regierung, das ihr ermöglichte, nach Frankreich zu kommen und dort zu arbeiten. Wenige Jahre später, 1974, übernahm sie eine Professur an der École Supérieure des Beaux-Arts in Marseille. Im Jahr 1982 führen Soun-Gui Kims Reisen in verschiedenste Länder der Welt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kultur und der Kunst des Ostens und Westens. Während ihres Aufenthalts in New York verkehrte sie mit renommierten Videokünstler:innen wie Nam June Paik, Ko Nakajima, Ira Schneider und Frank Gillette. Mit zunehmendem Interesse an Video und Multimedia organisierte sie die Veranstaltungsreihe »Soun-Gui Kim and Her Invitees: Video and Multimedia« (1986), an der Nam June Paik, John Cage und andere teilnahmen. Seit den späten 1980er Jahren gewinnen vor allem Fragen, die mit der Ausbreitung des globalen Kapitalismus und den strukturellen Veränderungen der Gesellschaft durch das Internet zusammenhängen, für sie an Wichtigkeit. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin auf dem Land in Frankreich nahe Paris und widmet sich dort in Einklang mit der Natur und ihrer Umgebung, ihren Kunstprojekten, die Philosophie, Kunst und Technologie miteinander vereinen. Der Titel der Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« referiert auf ein Gedicht und einen in Frankreich veröffentlichten Gedichtband der Künstlerin. Gleichzeitig steht er allerdings auch exemplarisch für ihren persönlichen Lebensentwurf. Völlig konträr zum kapitalistisch orientierten Produktivitäts- und Leistungsregime, basiert dieser auf dem Konzept der Muße als künstlerisches, kreatives und philosophisches Prinzip. Wie die Wolken, die am Himmel vollkommen frei stets neue Formen finden, widmet sich Soun-Gui Kim ihrer Kunst, spielerisch, fernab von vorgegebenen Mustern und Formalitäten. Foto: © Soun-Gui Kim
Ausstellungen | Installation

"Alla Turca" von Christina Kubisch

Schwetzinger SWR Festspiele

Christina Kubisch, Klangkünstlerin Manfred Fox, Technische Realisierung Eckehard Güther, Klangbearbeitung, Tontechnik Auftragswerk der Schwetzinger SWR Festspiele Aller guten Dinge sind drei. Schon im Mai 2020 hätte sie die Besucher der Moschee im Schwetzinger Schlossgarten empfangen sollen, die Klanginstallation Alla Turca von Christina Kubisch. Die künstlerische Konzeption war ausgearbeitet, die ersten technischen Proben vor Ort hatten stattgefunden, da bremste Corona das Vorhaben jäh aus. Auch 2021 mussten die Festspiele komplett abgesagt werden. Inzwischen hat Christina Kubisch, die sich bei ihren Arbeiten immer intensiv mit Geschichte und Aura des jeweiligen Aufführungsortes auseinandersetzt, stetig an der musikalischen Konzeption weitergearbeitet. Die Moschee in Schwetzingen war für sie ein inspirierender Ort, der aufgrund seiner Geschichte vielfältige Resonanzmöglichkeiten bietet. Nach der Mode der "Turquerie" im 18. Jahrhundert entstanden, war sie ja nicht allein auf exotisch-pittoreske Wirkung angelegt, sondern sollte nach dem Willen ihrer Schöpfer zugleich ein Symbol religiöser Toleranz sein. Nun können wir erleben, wie Fragmente östlicher und westlicher Musik aus zwei Jahrhunderten sich beim Wandeln durch die Gänge des Moscheegartens begegnen. Eintritt frei | Ticket zum Park erforderlich Öffnungszeiten (30. April bis 28. Mai 2022): Täglich 10 bis 18 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

Bühnenwelten

Theater und Orchester Heidelberg

Bevor das Bühnenbild für eine Inszenierung in den Werkstätten des Theaters gebaut wird, bauen es die Bühnenbildner*innen schon einmal im kleinen Maßstab vorab: als Modell. Diese Entwürfe bekommt das Publikum selten zu Gesicht, dabei handelt es sich oft um faszinierende Kunstwerke. Eine Auswahl solcher Bühnenbildmodelle aus den letzten Jahren gibt es jetzt als Ausstellung zu sehen – und zwar in den Ausstellungsräumen des Kurpfälzischen Museums. Jeweils thematisch passend zur Sammlung des Museums, treten die Bühnenbilder im kulturgeschichtlichen Ambiente der jeweiligen Epoche in einen spannenden Dialog mit Spitzenwerken der Kunst von der Renaissance über die Romantik bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Freuen Sie sich auf bekannte und unbekannte Bühnenwelten! Zugleich ist die Ausstellung ein Zeichen der Solidarität mit den Theaterausstatter*innen, die während des Lockdowns keine Arbeitsmöglichkeiten hatten.
Ausstellungen | Museum

Frauenkörper − Der Blick auf das Weibliche von Albrecht Dürer bis Cindy Sherman

Theater und Orchester Heidelberg

Der nackte weibliche Körper gehört zu den zentralen Sujets der abendländischen Kunst. Die Ausstellung thematisiert die vielfältigen Bedeutungen und Konzepte, die mit seiner Darstellung seit der Renaissance bis in die heutige Zeit verbunden sind. Sie geht Kontinuität und Wandel von Schönheitsidealen sowie der Vorstellung und Wahrnehmung von Weiblichkeit nach. Damit berührt sie ein Thema, das auch heute höchste Aktualität besitzt. In sechs Ausstellungskapiteln werden verschiedene Facetten des Blicks auf den weiblichen Körper präsentiert. Dabei steht nicht nur der schöne, verführerische, intakte Körper im Fokus, sondern auch der verletzte, entstellte oder gealterte Frauenleib. Gezeigt werden Gemälde, Graphiken, Skulpturen, Fotos und Videos bedeutender Künstlerinnen und Künstler des 16. bis 21. Jahrhunderts, darunter Albrecht Dürer, Rembrandt, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Beckmann, Maria Lassnig und Cindy Sherman. Das breite Spektrum hochkarätiger, internationaler Leihgaben, etwa aus Paris, Wien, Den Haag und Berlin, macht die Ausstellung zu einem spektakulären kulturellen Ereignis. Anmeldung im Kurpfälzischen Museum unter kurpfaelzischesmuseum@heidelberg.de
Ausstellungen | Installation

Ekhaya

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Die Performerin und Bildende Künstlerin Mandhla. erforscht die vielen Facetten afrikanischer Spiritualität, setzt sich mit dem Afro-Futurismus auseinander und untersucht die Transformation der Begriffe Heimat, Sicherheit, Gemeinschaft und Existenz. Mandhlas Kunst beschäftigt sich mit der Komplexität von Embodiment, Liebe und Migration. Ihre Perspektive ist trans-feminin und gender-inkonform. Die Installation ist ein Element aus Mandhlas Ausstellung Izifundo Zikababa und erzählt von der Verflechtung ihrer Identität und ihrer Migrationsgeschichte als Akt der Befreiung. Die In stallation mischt Bewegung, Tanz, Gender, Begehren, Sex, Liebe und Magie. In einer sehr eigenen Art des visuellen Erzählens macht Ekhaya die Parallelen zwischen der simbabwischen Kultur und Mandhlas eigener Körpererfahrung als Körper sichtbar. Die Installation findet in einer Live-Performance ihren Höhepunkt und ihr Ende. Musik, Tanz und Sprache vermitteln Mandhlas eigene Erfah rungen mit Liebe, Begehren, Intensität, Intimität, Hoffnung, Freude und Tod. Mandhla. ist eine 24 Jahre alte trans-feminine, gender-inkonforme Performance- und visuelle Künstlerin. Geboren und aufgewachsen ist sie in Simbabwe, derzeit lebt sie in Berlin. In ihren Konzerten bietet Mandhla. eine Mischung aus experimenteller R&B- und Soul-Musik, die mit visuellen Projektionen und performativem Tanz verwoben ist. Ihre Kunst erforscht die täglichen Prüfungen, die Trans*-, nicht-binäre- und femme*-Immigrantenkörper mit Liebe, Identität, Sex und Akzeptanz erleben. Ihr Publikum entführt sie in eine Welt der Schönheit und göttlichen Epiphanien durch wilde queere Repräsentation und schwarze Femme*-Power. Eintritt frei
Ausstellungen | Installation

Lovesong

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Klang- und Videoinstallation von Daniel Dominguez Teruel Mit LOVESONG thematisiert der Klang- und Performancekünstler Daniel Dominguez Teruel die gesellschaftliche Überforderung im Umgang mit der deutschen Nationalhymne. Ihre Melodie ist untrennbar mit dem NS-Regime verbunden. Mit jedem Erklingen schwingt die Geschichte als auditives Trauma mit. Gemeinsam mit Musiker*innen und den deutschen Meister*innen im Fahnenschwingen dekonstruiert und transformiert Daniel Dominguez Teruel das nationale akustische Denkmal von der Melodie ausgehend, verschiebt es harmonisch, überlagert und verwebt es mit zeitgenössischer Pop-Musik, Barockposaunen und elektronischen Gesängen. Eintritt frei
Ausstellungen

neue Veranstaltung

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Ausstellungen | Installation

Deutsche Meister

Nationaltheater Mannheim - Oper

Zu später Stunde öffnet die Kunsthalle ihre Pforten für eine besondere »Nacht im Museum«: Im Dunkeln, ausgerüstet mit Taschenlampen, bewegt sich eine Gruppe von 10 Menschen durch die Räume der Sonderausstellung »Anselm Kiefer«. Sie erkunden die Bilder und Objekte und gewinnen dabei nie zuvor gesehene Perspektiven, denn geführt werden sie nur vom Lichtkegel ihrer Taschenlampe und einer Soundinstallation, deren Träger sie selbst sind. Jeder Besucher wird mit einem kleinen Lautsprecher auf dem Rücken versehen, wodurch die Gruppe zum gemeinsamen Klangkörper wird. Nähe und Distanz verändern dabei jeweils das Klangerlebnis der vielgestaltigen Collage. Thematisch befasst sich die Installation mit der Frage nach dem »Erbe« der deutschen Vergangenheit, den viel beschworenen »Heroen« der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte von Kant bis Schiller und von Wagner bis Beethoven, dem das Nationaltheater anlässlich des Jubiläumsjahres die Veranstaltungsreihe »Ideal und Exzess« gewidmet hat. Erklingen werden neben Beethoven, Texte von Paul Celan, Hannah Arendt, Immanuel Kant und Friedrich Schiller sowie Musik von Richard Wagner und dem Holocaustüberlebenden Simon Laks, die von Alexander Schweiß zu einer neuen, performativen Soundinstallation verbunden werden. Im Rahmen von »BTHVN 2020«. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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