Literatur+Sprache
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Roland Schimmelpfennig liest
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Roland Schimmelpfennig ist einer der bedeutendsten Dramatiker der Gegenwart. Sein Stück Laios mit Lina Beckmann war soeben auf den Pfalzbau Bühnen zu sehen, er schrieb See aus Asche für die Nibelungenfestspiele Worms 2025. Im März dieses Jahres veröffentlichte er Sie wartet, aber sie weiß nicht auf wen, eine Adaption von Schnitzlers berühmtem Reigen. Der von der Presse hochgelobte Roman erzählt in einem Rausch der Bilder und Emotionen von unserer Sehnsucht und Verlorenheit, von Liebe, Sex und Gewalt und der Flüchtigkeit unseres Glücks. Moderation Shirin Sojitrawalla Einheitspreis 24 € / ermäßigt 15 €
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Ulrich Matthes liest Franz Kafka
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
„Vielleicht ist er sogar der vielseitigste Schauspieler, den Deutschland hat.“ – So schrieb die Rheinpfalz 2021 über den Schauspieler Ulrich Matthes – Anlass war seine Auszeichnung mit dem Preis für Schauspielkunst beim Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen. Auf den Pfalzbau Bühnen wurde Matthes schon mehrfach gefeiert. Er gastierte in den letzten Jahren viermal, u. a. als Dorfrichter Adam in Der zerbrochne Krug und als Alceste in Der Menschenfeind. Seit 2004 ist er Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin und dort in vielen bedeutenden Rollen der klassischen und zeitgenössischen Dramatik zu sehen. Als Filmschauspieler glänzte er zum Beispiel in Winterschläfer von Tom Tykwer, Der Untergang von Oliver Hirschbiegel oder A Hidden Life von Terrence Malick. Und weil Ulrich Matthes in der Tat ein überaus vielseitiger Schauspieler ist, gehört auch die literarische Lesung zu seinem Portfolio. Er hat Romane von Hermann Hesse, Max Frisch, Thomas Bernhard und vielen anderen eingelesen und erweist auch dem Werk von Franz Kafka seine Reverenz. In Kafkas Die Verwandlung geht es um den Handlungsreisenden Gregor Samsa, der eines Morgens in der Gestalt eines riesigen Käfers erwacht. Für die Gesellschaft ist er nun unbrauchbar und wird erbarmungslos verstoßen. Ohne die Hilfe seiner Familie, die bislang von seinen Einkünften lebte, geht er bitter zugrunde. Ulrich Matthes nähert sich der Erzählung gewohnt differenziert, mit einer großen Verbeugung vor dem genialen Schriftsteller Franz Kafka. Einheitspreis 32 € / ermäßigt 21 € Dauer ca. 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause
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Caroline Peters liest
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Salon Populaire Hanna heiratete nacheinander ihre drei Studienfreunde und bekam drei Töchter. Mit Gedichten im Kopf vergaß sie den Alltag, sie suchte ihren Platz zwischen den Erwartungen der Familie und den eigenen Ansprüchen – und konnte nur selten für sich sein. Viele Jahre nach Hannas Tod blickt die jüngste Tochter zurück auf das Leben ihrer Mutter zwischen Bürgerlichkeit und Boheme: mit Champagner und Puschkin am Sonntagmorgen im Bett, Besuche nach der Schule in der Institutsbibliothek, wo die Mutter arbeitet und mit verschüchterten Studenten flirtet, Pokern unterm Weihnachtsbaum, abenteuerliche Fahrten in der Ente – bis sich Hanna entscheidet, die Familie zu verlassen und ihr Leben allein von vorn zu beginnen. In ihrem Romandebüt erzählt Schauspielerin Caroline Peters von den Fragen einer Tochter an die verstorbene Mutter und an sich selbst – und davon, was es heißt, eigene Wege zu gehen. Moderation Shirin Sojitrawalla Einheitspreis 24 € / ermäßigt 15 €
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Martina Hefter liest
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Salon Populaire Tagsüber hilft Juno ihrem schwerkranken Mann Jupiter dabei, seinen Alltag zu meistern. Außerdem ist sie Künstlerin, tanzt und spielt Theater. Und nachts, wenn sie wieder einmal nicht schlafen kann, chattet sie mit Love-Scammern im Internet. Martina Hefter hat einen berührenden Roman über Bedürfnisse und Sehnsüchte im Leben geschrieben. Und darüber, wie weit man bereit ist, für die Liebe zu gehen. Martina Hefter gewann mit ihrem leichtfüßigen und zugleich tiefgehenden Roman 2024 den Deutschen Buchpreis. „Ein so trauriges und zugleich witziges Buch, so elegant und zart, wie ich es nicht nur auf Deutsch lange nicht gelesen habe“ schreibt Daniel Kehlmann in der Süddeutschen Zeitung. Moderation: Shirin Sojitrawalla Einheitspreis 24 € / ermäßigt 15 €
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Das Land der verlorenen Götter
Das Land der verlorenen Götter
Kayıp Tanrılar Ülkesi
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Ahmet Ümit haucht mit seinem gefeierten neuen Roman den alten Mythen im Schatten des Zeusaltars und des Pergamontempels neues Leben ein und zeigt uns, dass die Natur des Verbrechens über Zeitalter und Kulturen hinweg beinahe unveränderlich zu sein scheint. Yıldız Karasu, Hauptkommissarin der Berliner Polizei, und ihr Stellvertreter Tobias Becker müssen einen rätselhaften Serienmord im Berliner Pergamonmuseum aufklären und stoßen bei ihren Ermittlungen auf uralte Geheimnisse, die das Leben von zahlreichen Menschen zerstören können. Ein kriminologisches Abenteuer, das sich von den Straßen Berlins bis nach Bergama in Anatolien erstreckt. Als sich dann auch noch eine längst vergessen geglaubte Figur zu Wort meldet, steigt nicht nur bei den beiden Ermittlern die Spannung. Ahmet Ümit, geboren 1960 in Ludwigshafens Partnerstadt Gaziantep, ist einer der meistgelesenen Autoren in der Türkei. In türkischer und deutscher Sprache Einheitspreis 20 € / ermäßigt 12 €
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Wo Kraut und Rüben wachsen
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Laura Wagner arbeitete an der Berliner Staatsoper und genoss die Vorzüge der Großstadt, als sie sich 2022 entschloss, auf den Bauernhof ihrer Großmutter nach Bayern zu ziehen und in die Welt des Gärtnerns einzutauchen. In ihrem Buch erzählt sie von den Erfahrungen des ersten Gartenjahrs. Sie beschreibt, wie sich das Landleben im Alltag anfühlt und ob sich Bedürfnisse ändern und Sehnsüchte der Realität standhalten. Inzwischen lebt sie in Mannheim und leitet die Abteilung Marketing und Kommunikation am NTM. Weitere Informationen zu Laura Wagner und ihrem Projekt finden Sie unter: thanheim.com Gelesen von Maria Munkert | Gespräch zwischen Schauspiel-Intendant Christian Holtzhauer und Laura Wagner, mit anschließender Book-Release Party und Musik von DJ Dgee Flavio aka David Häuser
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Thomas Manns »Zauberberg«
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
100 Jahre nach seinem Erscheinen ist Thomas Manns »Zauberberg« ein hochaktuelles Buch. Die Ensemblemitglieder Ragna Pitoll und Daniel Krimsky präsentieren zum Jubiläum Auszüge in einer Lesung.
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»Die Blechtrommel«
Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Der Jahrhundertroman »Die Blechtrommel« (1959) von Günter Grass erzählt das Leben des Oskar Matzeraths, der mit drei Jahren sein Wachstum einstellt und aus scheinbarer Kindheitsperspektive die Welt der Erwachsenen erlebt. Eine Lebensgeschichte – von der Geburt 1924 in Danzig bis zum Ende des zweiten Weltkriegs. Ausgewählte Szenen, gelesen von Schauspieler Devid Striesow werden von ihm atmosphärisch untermalt und immer wieder bekommen die vielfältigen Schlaginstrumente, gespielt von Stefan Weinzierl, auch ihren solistischen Platz. Und so wie Oskar seine Stimme zum Trommelspiel erhebt, so kombinieren Striesow und Weinzierl die starke Ausdruckskraft von Günter Grass' Roman mit den facettenreichen Klangfarben von Vibraphon, Marimba, Percussion und Live-Elektronik – ein einzigartiges, intensives Text-Musik-Erlebnis, dessen Botschaft in unserer heutigen Zeit wieder immens an Aktualität gewonnen hat. Devid Striesow zählt zu Deutschlands beliebtesten und erfolgreichsten Schauspielern. Der äußerst vielseitige und wandlungsfähige Striesow schloss seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin ab und war zunächst am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg unter Jürgen Gosch engagiert. Devid Striesow ist in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, u.a. verkörperte er von 2013 bis 2019 den Saarbrücker Tatort-Hauptkommissar Jens Stellbrink und war 2015 in der Rolle des Hape Kerkeling im Kinofilm Ich bin dann mal weg zu sehen. Für die Kinoleinwand stand er zuletzt für den neun Oscars nominierten Anti-Kriegsdrama »Im Westen nichts Neues« vor der Kamera. Devid Striesow ist Gewinner des Deutschen Filmpreises und Preisträger zahlreicher weiterer Ehrungen. Die Musik von Stefan Weinzierl passt in keine Schublade - genauso wenig wie sein Instrumentarium. Ob mit großem Orchesterschlagwerk oder kleinen Effektinstrumenten – mit dem einzigartigen Klangspektrum seiner facettenreichen Schlaginstrumente entwickelt der Schlagzeuger und Multi-Perkussionist Hörwelten für energiegeladene Bühnenproduktionen und schlägt dabei gern den Bogen zu Literatur oder Schauspiel. In seinen Produktionen arbeitete er u.a. mit Devid Striesow, Claudia Michelsen, Dietmar Bär, Mark Waschke, Ulrike Folkerts und Walter Sittler zusammen und folgte u.a. Einladungen dder Elbphilharmonie Konzerte, der San Francisco Symphony, des Festival musica Strasbourg, der Ruhrfestspiele Recklinghausen und zahlreicher deutscher Theater. Stefan Weinzierl ist Preisträger der Guthman Musical Instrument Competition Atlanta 2011.
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