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Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
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Judith
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Ereignisse / Festival Schwetzinger Mozartfest 26.9. bis 11.10.2026
Forum.Regionum | Mitmach-Angebot

Heimatkomplex

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Welches Bild haben junge Menschen von der Geschichte Deutschlands und was bedeutet für sie der Begriff »Heimat«? Ausgangspunkt des Projekts ist die Graphic Novel »Heimat. Ein deutsches Familienalbum« der deutsch-amerikanischen Autorin und Illustratorin Nora Krug. In ihrer autobiografischen Spurensuche verbindet Krug persönliche Familiengeschichte mit Fragen nach deutscher Erinnerungskultur, Verantwortung und Identität. Gemeinsam mit der Regisseurin Jessica Glause entwickeln Mannheimer Jugendliche ab 15 Jahren eigene Texte, Collagen und Theaterszenen. Ergänzt werden die Workshops durch Archiv-Recherchen, Ausstellungsbesuche und Diskussionen mit historisch-politischen Bildner*innen der Einrichtungen Jugendkulturzentrum FORUM und MARCHIVUM. In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung im Dezember 2026 präsentieren die Jugendlichen ihre Eigenarbeiten gemeinsam mit der Autorin Nora Krug im Nationaltheater Mannheim. Darüber hinaus fließen die Perspektiven der Jugendlichen in eine für die Spielzeit 2027.28 geplante Bühnenadaption von Nora Krugs Graphic Novel »Heimat« am Nationaltheater Mannheim ein. Die Jugendlichen werden damit unmittelbar Teil des künstlerischen Entwicklungsprozesses. Das Projekt versteht Erinnerungskultur als offenen und pluralen Prozess. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Debatten um Zugehörigkeit, Migration, Antisemitismus und Rechtsextremismus schafft »Heimatkomplex« Räume, in denen Jugendliche ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen einbringen können. Dabei richtet sich der Blick auch auf intergenerationelle Erinnerungen, familiäre Geschichten und die Frage, wie junge Menschen heute einen Bezug zur Geschichte des Nationalsozialismus entwickeln. Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert
Forum.Regionum | Treff

Bar-Abend im Alten Kino Franklin

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Es gibt auf Franklin keinen Ort zum ausgelassenen Feiern, entspannten Plaudern oder Treffen mit Freund*innen auf ein Feierabend-Getränk? Für dieses Problem haben wir eine Lösung: Die Bar im Alten Kino Franklin öffnet einmal im Monat jenseits des Vorstellungsbetriebs. Es gibt Aperol Spritz, Bier, Wein, Limonade, Kaffee und vieles mehr. Speisen dürfen wie im Biergarten selbst mitgebracht werden. Alles kann, nichts muss. Herzlich willkommen!
Forum.Regionum | Gespräch

Wort & Wein:
Der Struwwelpeter

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Weingut Domdechant Werner (VDP), Hochheim am Main Ein Pfälzer ist der Erfinder des berühmten Struwwelpeter genau genommen nicht. Aber weil er einige Jahre in der Kurpfalz gelebt hat und dem Weingenuss recht zugetan war, findet er doch seinen Platz in unserer regionalen Reihe. Heinrich Hoffmann stammt aus Frankfurt und kam zum Studium der Medizin nach Heidelberg. Seine Verdienste sind zahlreich, er setzte wichtige Impulse im Fachgebiet der Jugendpsychiatrie und war nach 1848 auch politisch einflussreich. Und er schuf, unter Pseudonymen wie Heulalius von Heulenburg oder Reimerich Kinderlieb, ein umfangreiches literarisches Werk. Insgesamt also ist er eine facettenreiche Persönlichkeit, deren Wirken man gut und gern einen Wort & Wein-Abend widmen kann. Der Wein zum Wort ist ebenfalls hessischer Herkunft, zu Gast ist das VDP-Weingut Domdechant Werner aus Hochheim am Main. Moderation: Tilman Gersch Musik: Frank Rosenberger Konzept: Barbara Wendland In Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Ludwigshafen Einheitspreis: 22 € (inkl. 3 Weinproben)
Forum.Regionum | Gespräch

Ist der Westen am Ende?

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Salon Populaire Lange Zeit galt das transatlantische Bündnis als Garant für politische Stabilität, das westliche Europa als global einflussreich und wirtschaftlich prägend. Schon der Beginn des Ukraine-Krieges stellte dieses Selbstverständnis in Frage, seit dem zweiten Amtsantritt des amerikanischen Präsidenten Donald Trump scheint Europas Vormachtstellung endgültig gebrochen. Die USA scheinen kein verlässlicher Partner mehr zu sein, neue Bündnisse und kriegerische Konflikte entstehen, Europa verliert zusehends an Handlungsspielraum. Die wachsende Macht populistischer Parteien und Politiker drohen die demokratischen Systeme unseres Kontinents zudem von innen auszuhöhlen. In einem Interview mit der Berliner Zeitung sagte die Feministin und EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer im Februar 2025: „Eine moralisierende Ideologisierung und der Mangel an Realitätssinn haben Europa regelrecht verblendet, haben uns nicht nur ökonomisch schwer geschwächt, sondern auch strategisch.“ Europa und insbesondere die Ukraine betrachtet Schwarzer als Spielball im Machtkampf zwischen Amerika und Russland. Gemeinsam mit Sahra Wagenknecht veröffentlichte sie 2023 ihr „Manifest für den Frieden“, in dem sie den damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz aufforderte, Verhandlungen mit Russland aufzunehmen und Kompromisse zu suchen. Vor den EU-Wahlen im Juni 2024 erneuerte sie ihren Appell. Jana Simon spricht mit Alice Schwarzer über die Hintergründe für ihre Haltung, für die sie vehementen Widerspruch, aber auch Zustimmung erntete, über ihre Biografie und ihren Weg als Journalistin. Gemeinsam denken die beiden Journalistinnen darüber nach, wie aus der aktuellen Krise ein neues, gestärktes Europa entstehen kann. Alice Schwarzer ist Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift EMMA. Seit den 1970er Jahren engagiert sie sich für die Frauenbewegung, bis heute prägt sie den feministischen Diskurs entscheidend. Sie veröffentlichte seit 1971 bis heute 24 Bücher als Autorin und 23 Bücher als Herausgeberin. Unermüdlich setzt sie sich gegen Sexismus und Diskriminierung ein, nicht nur von Frauen. In der Zeitschrift EMMA, aber auch in zahlreichen Buchveröffentlichungen äußert sie sich u. a. zu den Themen Pornographie, religiöser Fundamentalismus, sexuelle Gewalt und Geschlechterdifferenzen. Sie erhielt zahlreiche Preise, u.a. 2005 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Einheitspreis 17 € / ermäßigt 10 €
Forum.Regionum | Diskussion

Thema Musik Live:
Machtstrukturen im Musikbetrieb

SWR Donaueschinger Musiktage

Lydia Grün, Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater München Merle Krafeld, Redakteurin Johann Jahn, Moderation Martina Seeber, Moderation Sarah Saviet, Violine Seit Beginn der #metoo-Bewegung werden im klassischen und zeitgenössischen Musikbetrieb immer wieder Fälle von Machtmissbrauch in verschiedenen Formen und häufig sexualisierter Natur aufgedeckt. Dabei träumten manche von neuer Musik als Utopie eines egalitären, machtfreien Raums. Die Podiumsrunde wird diskutieren, welche Strukturen Machtmissbrauch ermöglichen und welche Veränderungen notwendig sind, u. a. mit der Journalistin Merle Krafeld, Redakteurin des Magazins van, die zu Machtmissbrauch im Musiksektor recherchiert hat, und Lydia Grün, Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater München, die sich intensiv mit der Frage beschäftigt hat, wie sich große Institutionen verändern können, um sichere Lern- und Arbeitsbedingungen zu bieten. Since the beginning of the #metoo movement, cases of abuse of power in various forms, and often of a sexualised nature, have been repeatedly uncovered in the classical and contemporary music world. And yet, some may have wished to see new music as a utopia of an egalitarian, power-free space. This panel will discuss which structures enable the abuse of power and what changes are necessary. The panelists include Merle Krafeld, editor of the magazine van, who has conducted numerous investigations into harassment in the music sector, and Lydia Grün, President of the Hochschule für Musik und Theater München, who has worked intensively on the question of how large institutions can change in order to offer safe learning and working conditions.
Forum.Regionum | Gespräch

„Man wird ja wohl noch sagen dürfen ...“

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Salon Populaire - Jana Simon im Gespräch mit Svenja Flaßpöhler „Wer streiten kann, setzt sich mit Andersdenkenden auseinander, hält die Meinungsfreiheit hoch.“ In ihrer neuen Buchveröffentlichung, dem Essay Streiten von 2024, wirbt die Philosophin Svenja Flaßpöhler für eine Neubestimmung der politischen Auseinandersetzung. Sie plädiert für eine Streitkultur, die nicht auf Konsens zielt, dafür aber Meinungsvielfalt zulässt. Ihrer eigenen Beschreibung nach ist sie eine „Frau, die sich gerne streitet und mit einer gewissen Lust angreifbare Positionen vertritt“. Schwerwiegende Konsequenzen hatte das zum Beispiel bei einem Auftritt in der ARD-Sendung Hart aber fair, wo sie 2021 die Corona-Impfpflicht befragte und dafür massiv und teils unsachlich kritisiert wurde. Im April 2025 war Flaßpöhler eine der Autorinnen des Artikels „Lassen Sie uns bitte reden“ in der Wochenzeitung Die Zeit, der die Einseitigkeit vermeintlich „alternativloser“ politischer Entscheidungen beklagt und die Rückbesinnung auf einen wirklich demokratischen Meinungsdiskurs fordert. Im Gespräch mit Jana Simon bewertet sie den derzeitigen Grad unserer Meinungsfreiheit und entwirft Perspektiven für eine Gesellschaft, in der angstfrei gestritten werden kann. Svenja Flaßpöhler hat in den letzten Jahren mit mehreren Büchern für Aufsehen gesorgt, vor Streiten war das z. B. Die potente Frau (2018) und Sensibel (2021). Von 2016 bis 2017 war sie leitende Redakteurin für Literatur und Geisteswissenschaften bei Deutschlandfunk Kultur, wo sie die Philosophie-Sendung „Sein und Streit“ verantwortete. Derzeit ist sie Chefredakteurin des Philosophie Magazin. Fernsehauftritte hatte sie u. a. beim Heute Journal, in der 3Sat Kulturzeit und bei den Talk-Formaten Maybrit Illner, Precht, Hart aber Fair, Literarisches Quartett und Markus Lanz. Die Journalistin Jana Simon war von 1998 bis 2004 Reporterin beim Berliner Tagesspiegel, seit 2004 ist sie Autorin bei der ZEIT. 2021 veröffentlichte sie das Buch Unter Druck, in dem sie anhand verschiedener Lebensgeschichten die politische, soziale und wirtschaftliche Wucht der Veränderungen in Deutschland beschreibt. Gemeinsam mit Thilo Adam ist sie Host des ZEIT Online-Podcasts „Warum denken Sie das?“, bei dem sie Menschen treffen, die zu einem Thema sehr unterschiedliche Meinungen vertreten. Jana Simon wurde mit zahlreichen journalistischen Preisen geehrt. Bei den Festspielen Ludwigshafen 24 moderierte sie die Diskussion Zur Debatte: Demokratie. Einheitspreis 17 € / ermäßigt 10 €

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