Eine neue Welt entsteht
Umbau ab 1.7.2024 / Geplante Wiedereröffnung im Juni 2026
15 Jahre sind seit der Eröffnung der voestalpine Stahlwelt vergangen. Seit November 2009 haben rund 750.000 Besucher:innen die Ausstellungswelt besichtigt. Zeit etwas zu verändern. Zeit die Ausstellung ganz neu zu denken und technisch aufzurüsten. Deshalb wird die voestalpine Stahlwelt geschlossen und einem weitreichenden Umbau unterzogen. Während der Umbauzeit bieten wir weiterhin von einer Ersatzlocation aus, die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der voestalpine zu werfen.
voestalpine Stahlwelt:
Montag - Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen
ZeitgeschichteMUSEUM:
Vorangemeldete Gruppen ab 15 Personen:
Montag - Samstag 9 bis 17 Uhr
Einzelbesucher:
Mittwoch und Donnerstag 9 bis 17 Uhr
Freitag 13 bis 17 Uhr
Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen
Bewertungschronik
Okt 21
Nov 21
Dez 21
Jan 22
Feb 22
Mär 22
Apr 22
Mai 22
Jun 22
Jul 22
Aug 22
Sep 22
Okt 22
Nov 22
Dez 22
Jan 23
Feb 23
Mär 23
Apr 23
Mai 23
Jun 23
Jul 23
Aug 23
Sep 23
Okt 23
Nov 23
Dez 23
Jan 24
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Jun 24
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Bewertungen & Berichte voestalpine Stahlwelt
Führung
Expedition voestalpine - Werkstour
Das Stahlwerk am Standort Linz gilt als das sauberste und innovativste weltweit. Das behaupten viele Stahlwerke von sich – aber nicht viele lassen sich auch über den Werkszaun blicken. Wir gehen einen Schritt weiter: Nach dem Besuch der Ausstellung in der voestalpine Stahlwelt nehmen wir Sie mit auf eine Tour über das Werksgelände. Dabei werden verschiedene Produktionsanlagen besucht, vom modernen Hochofen bis zu Automotive Components. So erleben Sie den gesamten Produktionsablauf vom Erz bis hin zur Autotür.
Los geht es im Stahlwelt Bus
Für die Werkstour stehen Ihnen speziell ausgestattete Tour-Busse zur Verfügung – das Befahren des Werksgeländes mit einem eigenen Reisebus ist leider nicht gestattet. Multimediale Technik und ein ortskundiger Chauffeur garantieren Ihnen eine spannende Reise durch den größten Industriestandort Österreichs.
Auf der 1,5 Stunden langen Werkstour erwarten Sie faszinierende Eindrücke in die Stahlproduktion und -verarbeitung, kombiniert mit Informationen aus erster Hand. Speziell geschulte Guides begleiten Sie auf Ihrer Reise durch das Werksgelände.
Logenplatz in der Produktion
Sie erleben in der Regel drei Großanlagen: Hochofen A, Warmwalzwerk und Automotive Components. Wir ersuchen um Verständnis dafür, dass wir den genauen Ablauf Ihrer Tour kurzfristig planen – welche Anlagen Sie sehen werden, hängt auch von betrieblichen Erfordernissen ab. Auch am größten Industriestandort Österreichs sind Wartungsarbeiten und Stillstände erforderlich, um die Anlagen auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, deshalb können während dieser Zeiten manche Anlagen nur eingeschränkt besichtigt werden - Ihre Sicherheit zählt dabei!
Sicherheit geht vor
Der Besuch unseres Werks ist an besondere Besuchsbestimmungen gebunden. Sie dienen Ihrer Sicherheit und müssen strikt eingehalten werden. Bitte beachten Sie besonders: Für Kinder unter 6 Jahren ist die Teilnahme an einer Werkstour aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Bei der Werkstour ist das Tragen von festem Schuhwerk (keine Sandalen, Flip-Flops, Crocs, etc.) unbedingt erforderlich, außerdem empfehlen wir Ihnen schmutzunempfindliche Bekleidung zu tragen. Körperliche Fitness ist Voraussetzung für die Werkstour, es müssen mehrmals Treppen mit bis zu 90 Stufen überwunden werden. Zudem ist es wichtig, optische und akustische Warnsignale wahrnehmen zu können.
Im "Zeitgeschichte MUSEUM" erinnert die voestalpine an die NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der Reichswerke Hermann Göring in Linz.
Niemals zuvor arbeiteten mehr Ausländer in Oberösterreich als während der NS-Zeit: zwangsverpflichtete zivile Ausländer, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene. 1943 kam jeder dritte Beschäftige im Gau Oberdonau, wie Oberösterreich damals hieß, aus dem Ausland – doppelt so viele wie im Rest des Deutschen Reiches.
In Linz wurde ab 1938 ein Eisen- und Stahlwerk errichtet, das ab 1941 sukzessive in Betrieb ging. Das Werk war nicht nur ein überdimensionierter NS-Prestigebau, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der nationalsozialistischen Rüstungsindustrie. Beim Aufbau und Betrieb der Reichswerke Hermann Göring in Linz wurden zigtausende ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt: Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder aus mehr als dreißig Nationen.
Diesen Menschen ist dieses Museum gewidmet. Sie und ihre oft sehr prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter haben damals gegen ihren Willen und unter unmenschlichen Bedingungen das Fundament geschaffen für einen heute weltweit agierenden Konzern.
„Einen Schritt voraus“ zu sein ist Leitspruch und Philosophie der voestalpine. Mit diesem Museum wirft der Konzern den Blick zurück – in die eigene Geschichte. Und ergründet achtsam und umfangreich das dunkle Kapitel der Anfangsjahre. Die voestalpine tut das in der Verantwortung der eigenen Geschichte und im Bewusstsein, dass nur, wer sich der Vergangenheit stellt, auch in die Zukunft blicken kann.
Die Sonderausstellung zum Jubiläumsjahr 2019 zog Bilanz über Wirkung und Bedeutung des Museums. Denn seit der Eröffnung 2014 wurde es zu einem Erinnerungsort, zu einer Anlaufstelle für Angehörige, die auf der Suche nach Hinweisen über das Leben und Leiden ihrer Lieben während des Nationalsozialismus waren.
Acht Personen standen im Mittelpunkt der Ausstellung als Beispiele dafür, wie unterschiedlich die Schicksale im Zusammenhang mit den Hermann-Göring-Werken waren. Gleichzeitig zeigte die Ausstellung, wie Angehörige durch ihre persönlichen Geschichten und Dokumente das Archiv und die Dokumentation der voestalpine weiter ergänzen und so einen wichtigen Beitrag für die ständige Erinnerungsarbeit leisten.
Das "Zeitgeschichte MUSEUM" ist nicht nur ein Ort des Erinnerns, sondern auch des Vermittelns von Werten und der Vorurteilsvermeidung. Sie soll Jugendliche zum politischen Diskurs und kritischen Denken anregen.
Wichtiger Hinweis: Pflichtmodul Politische Bildung ab Schuljahr 2016/17
In Hinblick auf die Einführung des Pflichtmoduls Politische Bildung im Unterrichtsfach Geschichte ab dem Schuljahr 2016/17 bietet das Zeitgeschichte MUSEUM adäquate Unterrichtsmaterialien zur Vorbereitung des Besuchs für Pädagoginnen und Pädagogen, sowie Arbeitsunterlagen für Schüler/innen an. Bei den Projektführungen im Zeitgeschichte MUSEUM werden die Schüler/innen zum politischen Diskurs motiviert und erarbeiten sich die Lernziele eigenständig unter Anleitung eines speziell geschulten Guides. Das Modul Zeitgeschichte MUSEUM ist bestens für die Gestaltung des Pflichtmoduls Politische Bildung geeignet!
Für die Vorbereitung auf den Besuch des "Zeitgeschichte MUSEUMs" in der Schule werden folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt:
Einführung in die Thematik für Lehrerinnen und Lehrer und
Arbeitsunterlagen für die Schülerinnen und Schüler zu den Themenbereichen:
- NS-Rassenideologie/Nationalitätenhierarchie
- Rekrutierung/Transport/Ankunft
- Arbeit/Sabotage
- Lagerleben/Willkür
- Freizeit/Medizinische Versorgung
- Schwangerschaft/Kinder
- Sexualität
- Flucht/Bombardierung/Befreiung
- Bildauswahl zur Analyse und Interpretation
- Gedanken zur Arbeit (Historisches und Aktuelles als Grundlage für die Schülerinnen und Schüler, um ihre eigene Haltung zur „Arbeit“ zu reflektieren)
Mit Ausnahme der letzten beiden Themenbereiche wurde bewusst auf konkrete Arbeitsaufträge verzichtet. Die Lehrerinnen und Lehrer können daher selbst auswählen und nach ihren eigenen methodisch-didaktischen Vorstellungen, abgestimmt auf den jeweiligen Schultyp bzw. Altersgruppe, die vorhandenen Unterlagen einsetzen.
Es wird empfohlen, zwei Unterrichtseinheiten zu verwenden.
Für Schulgruppen bis 30 Personen werden Projektführungen angeboten, sodass sich die Schülerinnen und Schüler interaktiv mit dem Thema "Zwangsarbeit" auseinandersetzen können. Schulgruppen ab 30 Personen erhalten eine Stationenführung mit Elementen der Projektführung.
Die hier aufscheinenden Unterlagen sind als Vorbereitung für den Museumsbesuch gedacht.
Der Museuemsbesuch mit der Klasse ist so konzipiert, dass nach einer ca. 45 Minuten dauernden Führung die Klasse zu folgenden Themen Arbeitsunterlagen erhält:
- Willkür und Unterdrückung
- Nationalitäten der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen (Hierarchie)
- Polen/Ostarbeiter/KZ-Häftlinge/Jugendliche
- Schicksal einzelner Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen
- Zwangsarbeiterinnen und ihre Kinder
- Die Zeit danach
Es ist daher ratsam, dass vor dem Besuch sechs Gruppen gebildet werden, die dann die oben angeführten Themen bearbeiten. Aus jedem Themenblock werden selbstständig zweit Fragestellung/Arbeitsaufträge ausgewählt, bearbeitet und die Ergebnisse im Anschluss den Kolleginnen und Kollegen präsentiert. Die weiteren Fragen/Aufgabenstellungen
Bewertungen & Berichte Aktives Erinnern, Gedenken und Lernen
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voestalpine Stahlwelt
Eine neue Welt entsteht
Umbau ab 1.7.2024 / Geplante Wiedereröffnung im Juni 2026
15 Jahre sind seit der Eröffnung der voestalpine Stahlwelt vergangen. Seit November 2009 haben rund 750.000 Besucher:innen die Ausstellungswelt besichtigt. Zeit etwas zu verändern. Zeit die Ausstellung ganz neu zu denken und technisch aufzurüsten. Deshalb wird die voestalpine Stahlwelt geschlossen und einem weitreichenden Umbau unterzogen. Während der Umbauzeit bieten wir weiterhin von einer Ersatzlocation aus, die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der voestalpine zu werfen. Öffnungszeiten
voestalpine Stahlwelt:
Montag - Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen
ZeitgeschichteMUSEUM:
Vorangemeldete Gruppen ab 15 Personen:
Montag - Samstag 9 bis 17 Uhr
Einzelbesucher:
Mittwoch und Donnerstag 9 bis 17 Uhr
Freitag 13 bis 17 Uhr
Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen