Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr
Bewertungschronik
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Bewertungen & Berichte Staatsoper Hannover
Oper
Il Viaggio, Dante / Die Reise Dantes
Oper von Pascal Dusapin
Premiere: 10.10.2026
Libretto von Frédéric Boyer nach Dante Alighieri
Deutsche Erstaufführung
„Wir meinten, in die Hölle hinabzusteigen, doch in Wahrheit stellen wir uns der gegenwärtigen Welt.“
Frédéric Boyer
Ein Klassiker der Weltliteratur als zeitgenössisches Musiktheater: Pascal Dusapin hat sich von Dantes Werken Die göttliche Komödie und Das neue Leben zu einem „Operatorium“ inspirieren lassen und mit Il Viaggio, Dante ein Werk komponiert, das alles vereint, was Oper auch heute so faszinierend macht.
In sieben Bildern begleiten wir einen Menschen auf einem inneren „Roadmovie“ durch einen unbekannten Raum-Zeit-Kosmos, in dem Figuren seines Lebens in rätselhaften Erinnerungsfragmenten erscheinen. Eine weibliche Gestalt – Dantes Muse Beatrice – steht für Sehnsüchte; Höllen- und Fegefeuer-Erfahrungen spiegeln Albträume und Ängste, während im Paradies die tröstliche Entdeckung von Schönheit und Glück wartet. In einer transparenten Klanglandschaft, bereichert durch Instrumente wie Glasharmonika, Orgel und eine breite perkussive Palette, bringt Dusapin die von einer geheimnisvollen Schönheit geprägte Sprache Dantes in den Gesangsstimmen gleichsam zum Glühen.
Die 2022 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführte Produktion kommt in der Inszenierung Claus Guths im Rahmen der Dusapin-Trilogie der Staatsoper Hannover nun zur Deutschen Erstaufführung. Nach dem Auftakt mit der Tragödie Penthesilea ist Il Viaggio, Dante ein Werk, das auch die Hoffnung auf Erlösung kennt: „Ich wollte diese metaphysische und spirituelle Dimension durch die Musik umarmen“, erläuterte Dusapin – und schuf eine zutiefst persönliche und zugleich universelle Reflexion über individuelle Verantwortung und die Suche nach Sinn in einer Welt im ständigen Wandel.
Auftragswerk des Festival d’Aix-en-Provence und L’Opéra national de Paris in Koproduktion mit L’Opéra national de Paris, Staatsoper Hannover und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg
Musikalische Leitung: Roland Kluttig
Inszenierung und Choreografie: Claus Guth
Choreografische Mitarbeit und Einstudierung: Evie Poaros
Szenische Einstudierung: Karine Girard / Felix Schrödinger
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Fabrice Kebour
Video: rocafilm
Elektroakustische Einrichtung: Matthias Spitzbarth
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Yvonne Gebauer
Dramaturgische Betreuung der Übernahme: Anne do Paço
Xchange: Matthias Brandt
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Di 6.10.2026, 18:00 | Einführung
Sa 10.10.2026, 19:30 | Premiere
So 18.10.2026, 16:00und weitere Termine
Fr 23.10.2026, 19:30
So 1.11.2026, 16:00
Sa 14.11.2026, 19:30
Di 24.11.2026, 19:30
Bewertungen & Berichte Il Viaggio, Dante / Die Reise Dantes
Oper
Ich, ich, ich!
Je suis narcissiste
Oper von Raquel García-Tomás
Premiere: 22.10.2026
Libretto von Helena Tornero
Deutsch von Arno Lücker
„Wir sind nicht die Nummer eins – aber wir sind die Nummer eins darin zu glauben, wir seien die Nummer eins.“
Jean M. Twenge
Eine Katze, die unmittelbar nach ihrem einzigen Auftritt stirbt, eine Psychiatriepraxis, eine Frau, die Hilfe braucht, ein selbstverliebter Arzt: Zu Beginn der Komischen Oper Ich, ich, ich! von Komponistin Raquel García-Tomás begegnen wir der verzweifelten Klothilde. Nicht nur der Tod der Katze macht ihr zu schaffen, auch … Aber da unterbricht der Psychiater Dr. Johannes Sturm seine Patientin schon wieder! Er entpuppt sich als der typische Mansplainer, der kein Wort, keinen Gedanken seiner neuen Patientin stehen lassen kann, alles besser weiß und für jede Frage Klothildes eine Antwort wie aus dem Lehrbuch parat hat. Doch langsam entfaltet sich das, was tatsächlich bisher geschah: ein schicksalhafter Tag, an dem nicht nur Klothildes Katze tragisch zu Tode kam. Wir erfahren alsbald, dass Klothilde als Kulturmanagerin arbeitet. Und ab geht es hinein in die Haifischbecken der Eitelkeiten von super-authentischen Künstlern, aufmerksamkeitsheischenden Erfolgsbloggerinnen und verschwurbelten Esoterik-Gurus. Zugleich ein Trip der szenischen Rückblenden: von der Straße ins Hotel, zur Vernissage, zur Beerdigung, zur Meditationsgruppe. Begleitet von einer stellenweise comicartigen, dann wieder zitatverliebten Musik werden die Krankheiten unserer Zeit – pathologische Selbstverliebtheit, Online-Veräußerungsdrang, Materialismus, Herrschaft-und-Knechtschaft-Missverhältnisse und Pseudo-Authentizität – feinsäuberlich, bitter und lustig seziert.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura
Inszenierung: Ruben Michael
Bühne und Kostüme: Lydia Peters
Dramaturgie: Arno Lücker
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Termine
Do 22.10.2026, 19:30 | Premiere
So 25.10.2026, 18:30
Sa 31.10.2026, 18:30und weitere Termine
Di 3.11.2026, 19:30
Mi 11.11.2026, 19:30
Mi 18.11.2026, 19:30
Sa 21.11.2026, 19:30
Mi 25.11.2026, 19:30
Bewertungen & Berichte Ich, ich, ich!
Je suis narcissiste
Ballett
Romeo und Julia
Ballett von Goyo Montero
nach William Shakespeare / Musik von Sergei Prokofjew
Premiere: 6.11.2026
„Ja, das ist Mab, die Pferdemähnen nachts verknotet und Elfenhaar zusammenbackt, und beides heißt: Ein großes Unglück droht.“ Mercutio
Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt spielt in einer Umgebung, die von Feindschaft und Unfreiheit beherrscht wird: „Wo alter Hass setzt neue Wut in Brand, wo Bürgerkrieg ist höchstes Bürgerglück“, heißt es in einer modernen Übersetzung von William Shakespeares Romeo und Julia. In dieser düsteren Welt, in der man nur unter Seinesgleichen feiert, liebt und lebt, begegnen sich zwei Jugendliche aus verfeindeten Familien – und eine Liebe beginnt, die alle Regeln bricht.
Sergei Prokofjew folgt in seiner Ballettmusik den Gefühlen der Figuren mit unerbittlicher Konsequenz. Die Modernität seiner Partitur war anfangs ungewohnt, doch heute gilt sie als Meilenstein: Psychologische Tiefe, radikaler Ausdruck und eine differenzierte Instrumentierung verschmelzen zu einer musikalischen Kraft, die wegweisende Innovationen in der Choreografie ermöglichte und bis heute herausfordert.
Goyo Montero schuf seine Version von Romeo und Julia 2009 für das Ballett des Staatstheaters Nürnberg. Für das Staatsballett Hannover überarbeitet er seinen Klassiker, der die Emotionen und Entwicklungen der Figuren in den Fokus stellt. Julia ist für ihn „die erste moderne Frau der Literaturgeschichte“: Mit ihrem jugendlichen Optimismus scheint sie anfangs die Welt verändern zu können, trifft souveräne Entscheidungen und muss am Ende doch feststellen, dass die Gesellschaft, in der sie lebt, keine Veränderung zulässt. Zentral für Monteros Erzählung ist Queen Mab, die Shakespeare als Fee und Hebamme menschlicher Träume beschreibt. Das klingt romantisch, doch Mab bringt Albträume und düstere Vorzeichen. In Monteros Ballett wird sie zur Spielmacherin, zur Erzählerin und zum tödlichen Schicksal.
Choreografie und Inszenierung: Goyo Montero
Bühne und Kostüme: Verena Hemmerlein / Goyo Montero
Licht: Goyo Montero / Andreas Schmidt
Dramaturgie: Johann Casimir Eule
Xchange: Bettina Stieler
Staatsballett Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Termine
Di 20.10.2026, 18:30 | Öffentliche Probe
Fr 30.10.2026, 11:00 | Matinee
Fr 6.11.2026, 19:30 | Premiereund weitere Termine
So 8.11.2026, 18:30
Fr 13.11.2026, 18:30
Do 19.11.2026, 19:30
So 22.11.2026, 16:00
Fr 27.11.2026, 19:30
So 29.11.2026, 18:30
Mi 2.12.2026, 19:30
Do 10.12.2026, 19:30 | letzte Aufführung!
Buch von Terrence McNally nach dem gleichnamigen Roman von Manuel Puig
Liedtexte von Fred Ebb
Deutsch von Michael Kunze
„Denken heißt Überschreiten.“ Ernst Bloch
In einem Gefängnis eines autoritären Staates treffen die beiden Inhaftierten Molina und Valentin in einer kleinen Zelle aufeinander. Während Molina wegen homosexueller Handlungen einsitzt, verbüßt Valentin eine Strafe als Mitglied einer politischen Untergrundorganisation, die das diktatorische System zu Fall bringen möchte. Molina spricht ununterbrochen, Valentin liest lieber stillschweigend Marx. Seit Molina im Gefängnis ist, träumt er sich mithilfe der legendären Filmdiva Aurora in eine andere Welt: Aus dem Gedächtnis heraus lässt er ihre alten Hollywood-Filme wiederauferstehen. Valentin findet mehr und mehr Gefallen daran. Beide begreifen, dass sie einander in dieser lebensfeindlichen Situation brauchen und sich ihre jeweiligen Träume mehr ähneln, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Der Komponist John Kander, bekannt durch Erfolge wie Cabaret und Chicago, machte aus dem Roman von Manuel Puig eine fesselnde Musical-Geschichte über die Kraft der Fantasie: Aktueller denn je entführt sie uns mit berührenden Songs, mitreißenden Tanzrhythmen und brillanten Choreografien in die utopische Welt von Aurora und in die emotionalen Abgründe und Sehnsüchte zweier junger Menschen, die in einer kleinen Zelle die große bessere Welt erträumen. Die Inszenierung von Matthew Wild wirft uns dabei in ergreifenden Bildern zwischen der Unwirtlichkeit einer Gefängniszelle, liebevollen Erinnerungen und einer opulenten Filmwelt hin und her.
Musikalische Leitung: Jürgen Grimm / Lorenzo Da Rio
Inszenierung: Matthew Wild
Bühne und Kostüme: Conor Murphy
Choreografie: Louisa Talbot
Licht: Johannes Paul Volk
Video: Roman Hagenbrock
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Christian Förnzler
Xchange: Apollonio Maiello
Chor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
In deutscher Sprache
Termine
Mi 18.11.2026, 18:00 | Einführung
Sa 28.11.2026, 19:30 | Premiere
Sa 5.12.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 11.12.2026, 19:30
Do 17.12.2026, 19:30
So 20.12.2026, 16:00
Mi 30.12.2026, 19:30
Do 31.12.2026, 19:30
Sa 2.1.2027, 19:30
Fr 8.1.2027, 19:30
Mi 13.1.2027, 19:30
Sa 16.1.2027, 19:30
So 24.1.2027, 18:30
Do 25.2.2027, 19:30
So 7.3.2027, 18:30
Sa 13.3.2027, 19:30
Mi 5.5.2027, 19:30
So 16.5.2027, 18:30
Fr 28.5.2027, 19:30
Sa 29.5.2027, 19:30 | letzte Aufführung!
Libretto von Modest Tschaikowski nach Alexander Puschkin
„Und als der Schlaf ihn überwältigte, träumte er von Karten, einem grün bezogenen Tisch, Bündeln von Geldscheinen und Bergen von Goldmünzen.“
Alexander Puschkin
Es hätte eine dieser Liebesgeschichten mit Hindernissen werden können: Hermann ist heimlich in Lisa verliebt, sie hat auch Gefühle für ihn – wenn nur der Fürst nicht wäre, den Lisa schon bald heiraten soll. Aber Hermann hat noch ein weiteres Problem, denn er, der über keinerlei finanzielle Mittel verfügt, empfindet sich als absoluter Außenseiter in einer Gesellschaft, in der allein das Geld entscheidet, ob man dazugehört.
Da stößt Hermann auf ein Geheimnis. Lisas Großmutter, genannt „Pique Dame“, weiß angeblich, welche Kartenkombination im Glücksspiel unfehlbar zum Gewinn führt. Doch um das Geheimnis zu erfahren, muss jemand sterben. Wie weit ist Hermann bereit zu gehen? Über dieser Frage verliert er Lisa und seine gesamte Umwelt mehr und mehr aus dem Blick …
Pjotr Tschaikowski hat seine vorletzte Oper Pique Dame bei einem Florenz-Aufenthalt im Jahr 1890 innerhalb von nur 44 Tagen wie im Fieber niedergeschrieben. Das Ergebnis: eine Musik, die geradezu birst vor Spannung und Expressivität, die rauschhaft und überbordend abwechslungsreich ist, die mitfühlt mit den Hauptfiguren der Geschichte, aber auch den Blick in die Abgründe einer von Obsessionen und Wahnvorstellungen gequälten Seele nicht scheut. Regisseur Roland Schwab folgt Hermann bei seiner verzweifelten Suche nach dem Glück und wirft zugleich ein grelles Licht auf eine Gesellschaft, für die Hermanns drohender Absturz nichts weiter als ein amüsant-schauriges Schauspiel darstellt.
Musikalische Leitung: Francesco Angelico / Tobias Wögerer
Inszenierung: Roland Schwab
Bühne: Piero Vinciguerra
Kostüme: Gabriele Rupprecht
Licht: Andreas Schmidt
Chor: Lorenzo Da Rio
Kinderchor: Tatiana Bergh
Dramaturgie: Daniel Menne
Xchange: Matthias Brandt
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
So 4.10.2026, 18:30
Fr 9.10.2026, 19:30
Mi 21.10.2026, 19:30und weitere Termine
Sa 7.11.2026, 19:30
So 15.11.2026, 18:30 | letzte Aufführung!
Libretto von Salvadore Cammarano und Leone Emanuele Bardare nach Antonio García Gutiérrez
„Er war dein Bruder ... Du bist gerächt, Mutter!“ Azucena
Als sich Graf Luna und der Troubadour Manrico nicht nur in einem blutigen Bürgerkrieg als Feinde gegenüberstehen, sondern auch noch in die gleiche Frau verlieben, nimmt eine fatale Tragödie ihren Lauf: Leonora vergiftet sich, Manrico wird von Luna hingerichtet, der daraufhin erfährt, dass er seinen eigenen, verschollen geglaubten Bruder getötet hat. Manrico war nämlich unerkannt bei Azucena aufgewachsen, die einst mit ansehen musste, wie der alte Graf Luna ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Zutiefst traumatisiert schwor Azucena Rache, entführte den jüngeren Grafensohn, tötete an seiner Stelle aber versehentlich ihr eigenes Kind.
Mit seinem Drama El Trovador schrieb Antonio García Gutiérrez 1836 das erfolgreichste und populärste Bühnenwerk der spanischen Romantik. Giuseppe Verdi ließ sich von der düsteren Romanze um Hass und Liebe, Eifersucht und Rache so sehr begeistern, dass er sie ohne Auftrag und damit der Garantie für eine Uraufführung 1849 / 50 zur Grundlage seiner Oper Il Trovatore machte. In ihr fand er das uralte Motiv des Bruderzwistes mit den ihn immer wieder faszinierenden Fragen nach Schicksal, Zufall und innerer Notwendigkeit verschränkt. Aus der bizarren Geschichte verstand er seine Figuren auf äußerst avancierte Weise geradezu herauszumeißeln. An ihren Widersprüchen, ihrem Gefangensein und ihren Sehnsüchten entzündete er seine musikalische Fantasie.
In der Neuinszenierung von Wolfgang Nägele kommt mit Il Trovatore ein existenzielles Drama von unvergleichlicher Wucht auf die Bühne der Staatsoper Hannover — eine Geschichte über die Macht von Traumata und emotionalen Wahnsinn.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura / Lorenzo Da Rio
Inszenierung: Wolfgang Nägele
Bühne: Lisa Däßler
Kostüme: Irina Spreckelmeyer
Licht: Holger Klede
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Anne do Paço
Xchange: Matthias Brandt
Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Di 13.10.2026, 19:30
Fr 16.10.2026, 19:30
Do 22.10.2026, 19:30
Choreografien von Imre & Marne van Opstal und Sol León & Paul Lightfoot
I'm afraid to forget your smile
Choreografie, Bühne und Kostüme: Imre van Opstal / Marne van Opstal Bühne und Licht: Tom Visser Choreografische Einstudierung: Chloé Albaret / Benjamin Everett / Kenedy Kallas
Mit: Antoine Charbonneau / Kade Cummings, Camryn Pearson / Jay Ariës, Jeremy Villas / Luca Branca, Martin Balabán / Makani Yerg, Alisa Uzunova / Oriana Mestre Oliveira, Emily Seymour / Sofia Fagioli
Schmetterling
Choreografie, Bühne und Kostüme: Sol León / Paul Lightfoot Licht: Tom Bevoort Projizierte Fotografien: Rahi Rezvani Choreografische Einstudierung: Chloé Albaret / Jorge Nozal / Lauretta Summerscales / Roger Van der Poel
Mit: Natalie Wong / Diana van Godtsenhoven, Carl van Godtsenhoven / John Hackett, Kade Cummings / Jay Ariës, Martin Balabán / Camryn Pearson, Edward Nunes / Lorenzo Alberti, Luca Branca, Daniel Róces / Sofia Fagioli, Alisa Uzunova, Stella Tozzi / Tania Angelovski, Emily Seymour / Oriana Mestre Oliveira, Makani Yerg / Antoine Charbonneau
„Es sind deine Flügel, die dich schön machen.“
The Magnetic Fields
Die Flüchtigkeit des Lebens und die Schönheit des Augenblicks — welche Kunstform vermag diese besser zu erforschen als der Tanz? Für die Premiere Verwandlungen hat Ballettdirektor Goyo Montero zwei Generationen von Künstlerduos eingeladen, die mit ihrer einzigartigen Bewegungssprache fragen: Was sind unsere Vorstellungen von Leben und Tod? Wohin gehen wir? Welche Veränderungen streben wir an?
Sol León und Paul Lightfoot prägten über Jahrzehnte als Tänzerin und Tänzer, Choreografen und künstlerische Leiter das Nederlands Dans Theater Den Haag. Seit 1989 bilden sie als gleichberechtigt arbeitendes Duo ein kreatives Epizentrum.
Tänzerkarriere machten auch die Geschwister Imre und Marne van Opstal beim NDT. Heute zählen sie mit ihren skulpturalen Choreografien zu den interessantesten Stimmen im zeitgenössischen Tanz. Mit I’m afraid to forget your smile kreierten sie 2022 zu Chorwerken von archaischer Schönheit und meditativer Kraft einen berührenden Kampf gegen die Vergänglichkeit. Schmetterling von Sol León und Paul Lightfoot erzählt in starken Bildern, aber auch mit feiner Poesie und subtilem Humor eine fragile Geschichte des Abschieds zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. „Im Wort Schmetterling ist alles enthalten, was dieses Ballett ausmacht: die Flüchtigkeit einer Aufführung, das absurde Kabarett des Lebens und das schnelle Vergehen der Zeit“, so Paul Lightfoot über das 2010 zu Musik von Max Richter und Love Songs der Indie-Rock-Band The Magnetic Fields kreierte Tanzstück.
Dramaturgie: Daniel Menne
Choreografische Assistenz: Macarena González / Carlos Lázaro
Xchange: Bettina Stieler
Staatsballett Hannover
Dauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Sa 3.10.2026, 18:30
So 11.10.2026, 18:30 | letzte Aufführung!
„Die Bohème ist das Praktikum des Künstlerlebens; sie ist die Vorstufe zur Akademie der Künste, zum Krankenhaus oder zur Leichenhalle.“
Henri Murger
In der Pariser WG von Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline wird selten geheizt und Essen gibt es nur gelegentlich. Doch die Stimmung im Dachgeschoss ist hervorragend, denn die vier jungen Künstler und Geisteswissenschaftler lieben ihr Leben. Mit Fantasie, Frechheit und Sarkasmus trotzen sie der Knappheit. Und verdienen sie einmal gut, „finden sie niemals genug Fenster, um ihr Geld hinauszuwerfen“, schreibt Henri Murger in seinem einflussreichen Episodenroman über die Bohemiens, der zur Grundlage der Oper wurde.
Unter der WG wohnt die Näherin Mimì. Für sie ist die Armut kein Spiel, denn sie leidet an Tuberkulose, die durch die nur scheinbar romantischen Lebensumstände verschlimmert wird. An Heiligabend klopft sie an die Tür, als Rodolfo allein ist. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt, geprägt von der Sehnsucht nach Wärme in einer kalten Welt.
Giacomo Puccini vertont die Episoden aus der Pariser Subkultur mit höchster Präzision: Jede Geste spiegelt sich in der Musik, kunstvoll verblendet er die unterschiedlichen Atmosphären einer wuseligen Großstadtszene. Hart treffen die Widersprüche zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit und den tatsächlichen materiellen und emotionalen Abhängigkeiten aufeinander. Und gleichzeitig schimmert der Traum eines einfacheren, fröhlicheren Lebens durch die eisige Winterlandschaft – auch in der seit 1999 beliebten Inszenierung nach Chris Alexander.
Musikalische Leitung: Tobias Wögerer
Nach einer Inszenierung von Chris Alexander
Szenische Einstudierung der Wiederaufnahme: Valérie Junker
Bühne: Kathrin Kegler
Kostüme: Marie-Therese Cramer
Licht: Claus Ackenhausen
Chor: Lorenzo Da Rio
Kinderchor: Tatiana Bergh
Dramaturgie: Regine Palmai
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: 2 Stunden 15 Minuten, eine Pause
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Termine
Sa 17.10.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
Sa 24.10.2026, 19:30
Sa 31.10.2026, 18:30und weitere Termine
Sa 21.11.2026, 19:30
Mi 9.12.2026, 19:30
Sa 12.12.2026, 19:30
So 27.12.2026, 16:00
So 3.1.2027, 18:30
Sa 9.1.2027, 19:30
Exklusive Probenbesuche, Meet & Greet mit Opernprofis aus den verschiedensten Abteilungen und ganz nah dran an künstlerischen Prozessen, die für die anderen im Verborgenen bleiben: Das ist das Programm der Opera Insiders! In regelmäßigen Treffen geben die kreativen Köpfe hinter dem Bühnenspektakel Einblicke in ihre Arbeit und beleuchten so ihre individuellen Beiträge zu aktuellen Produktionen. Als helfende Hände sind die Opera Insiders auch bei einigen Großevents dabei und erleben dadurch den Opernbetrieb als Mitwirkende aus einer aufregend anderen Perspektive! Auf diese Weise werden die Mitglieder im Laufe der Zeit zu echten Insidern, die ihre Erfahrungen im Freundes- und Familienkreis sowie in der Schule teilen und ihre Begeisterung für die Bühnenkunst weitergeben. Im Gegenzug erhalten sie kostenlose und vergünstigte Eintrittskarten für Vorstellungen auf allen Bühnen der Niedersächsischen Staatstheater GmbH.
Mit dieser Workshop-Reihe lässt sich altersübergreifend die Vielfalt des Musiktheaters und des Tanzes spielerisch entdecken. Die monatlich veröffentlichten Termine können einzeln aus reiner Neugier oder auch in Serie besucht werden. Neben Impulsen zu Themen wie Stimme, Improvisation oder Tanz ist unser "Impuls: Baby" für Kleinkinder von 1 – 3 Jahren und ihre Erwachsenen besonders beliebt.
Impuls: Tanz
Workshop und Training für alle ab 13 Jahren
Im ersten Teil des Workshops wird es ein Modernes Training geben. Danach nähern wir uns in diesem Termin thematisch und ästhetisch der Staatsballett-Produktion Goldberg in der Choreografie von Goyo Montero. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber Spaß an Bewegung ist eine Voraussetzung für diesen Workshop. Bitte Trainingskleidung und Socken tragen sowie etwas zu Trinken mitbringen.
Impuls: Improvisation
Workshop zum spontanen (musikalischen) Gestalten für alle ab 10 Jahren
Wie klingt eine Kaugummi-Kau-Maschine? Welche Figuren lassen sich über Gänge und Klänge entwickeln? Wie kann sich eine spontan erfundene Geschichte gesungen anhören? Dieser altersübergreifende Workshop lädt mit viel Spaß und Freude am Ausprobieren dazu ein, die Kunst des Ungeplanten zu erleben. Musik, Figuren und Geschichten: Alle Zutaten entstehen aus dem Moment heraus und geben Impulse für das eigene kreative Entdecken und die Musiktheater-Arbeit mit Gruppen.
Impuls: Baby
Workshop für Kleinkinder von 1-3 Jahren und ihre Erwachsenen
Selber Klänge erzeugen und entdecken – oder einfach zuzuhören und sich von ihnen umgeben lassen: Kleinkinder erleben gemeinsam mit ihren Begleitungen spielerisch die vielfältige Welt der Klänge und Töne und gestalten das Foyer im Opernhaus zu einem Klangspielplatz. Womit lassen sich alles Töne erzeugen? Wie klingen unterschiedliche Gegenstände oder Instrumente? Wie laut oder leise können Töne sein? Welche Gefühle kann die eigene Stimme hervorbringen?
Impuls: Klangfiguren
Musikalischer Workshop für alle ab 8 Jahren
Jede Geschichte macht uns mit ganz unterschiedlichen Figuren bekannt. Ob Menschen, Tiere oder Fantasiewesen, alle sind einzigartig in ihrem Aussehen, ihrer Bewegung und ihrem Klang! In diesem Impuls weiten wir unseren Blick und vor allem unser Gehör für die Gestaltung von Figuren durch Klänge: Wie hört es sich an, wenn sich die jeweilige Figur durch den Raum bewegt? Mit welchen Tönen lässt sich ihr Aussehen beschreiben? Wie kann sie „groß“ oder „klein“ klingen? Welches Lieblingslied hat sie? Diesen Fragen und mehr gehen wir in unserem Workshop mit verschiedenen Übungen und Methoden spielerisch nach.
Wir tauchen gemeinsam mit Ihnen tief in die Musik ein: Die Dirigenten der Neuproduktionen erläutern im Gespräch mit den Dramaturginnen und Dramaturgen der Staatsoper anschaulich Besonderheiten der Partitur und Möglichkeiten, die sich daraus für die szenisch-musikalische Interpretation ergeben. Ein Angebot für alle, die mehr wissen wollen.
Der Troubadour
Wir tauchen gemeinsam mit Ihnen tief in die Musik ein: Im Gespräch mit Bariton Grga Peroš und Studienleiter Francesco Greco geht es bei Hör’n Sie mal!: Der Troubadour am 14. Oktober um die Besonderheiten des Verdi-Gesangs, das Zauberwort „Italianità“ sowie die zentralen Motive der Trovatore-Partitur.
Romeo und Julia
Wie sind Romeo und Julia, Liebe und Tod, die Alten und die Jungen, Spaß und Hoffnung, Aggression und Angst in der Musik von Sergei Prokofjew charakterisiert? Im Gespräch mit Dramaturgin Ann-Christine Mecke erläutert Dirigent Tobias Wögerer die musikalischen Besonderheiten von Romeo und Julia.
Bei Hannovers Poetry Slam begeistern Live-Poet:innen vor tosenden Rängen mit ihren Texten das Publikum und performen um seine Gunst. Eine Erfolgsgeschichte, die es wortreich und aussagestark in sich hat und die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht: Gilt der Poetry Slam in der Staatsoper Hannover seit seiner Premiere im März 2010 doch als größte, regelmäßig stattfindende Dichter:innenschlacht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Und natürlich in Luxemburg und Liechtenstein …
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Macht Worte! - der hannoversche Poetry Slam. macht-worte.com
Termine
So 18.10.2026, 20:00
So 6.12.2026, 20:00
So 14.3.2027, 20:00und weitere Termine
Keine Lust nach einem langen Tag oder nach der Arbeit noch zum Sport zu fahren? Fehlt die Motivation, abends in der dunklen Jahreszeit aus dem Haus zu gehen? Kein Problem: Bewegen Sie sich einfach zuhause in interaktiven Workshops mit Tanzpädagogin Bettina Stieler. Jede:r kann mitmachen – egal, ob Sie aus Hannover oder dem Schwarzwald kommen. Neben der Bewegung steht das gegenseitigige Kennenlernen der Teilnehmer:innen im Mittelpunkt. Je nach Themen-Bezug des Termins wird nach Gemeinsamkeiten untereinander gesucht, mit Naturfotografien aus den vergangenen Urlauben der Teilnehmer:innen gearbeitet, das Spiel mit Licht und Schatten ausgelotet und fremde Welten mit der eigenen Bewegungssprache gefüllt.
Was Sie brauchen:
Internetzugang, einen Zoom-Account, Trainingsbekleidung und circa 2 x 2 Meter Platz. Alle weiteren Informationen bekommen Sie nach der Anmeldung per E-Mail.
Bewertungen & Berichte Digitaler Tanzworkshop:
Go on moving
Kurs
Tanzworkshop: Lebt bewegt
für alle ab 45 Jahren
Unternehmungslustig, aktiv im Leben stehen, gerne tanzen und sich wöchentlich gemeinsam mit Gleichgesinnten bewegen — das ist es, was Lebt bewegt ausmacht! Einmal die Woche bietet das Staatsballett einer bewegungsfreudigen Generation ab 45 Jahren die Möglichkeit, in neue Tanzwelten einzutauchen und dabei aktiv zu entspannen.
Der Kurs wird bis Mitte März von Tänzer Edward Nunes und von Mitte März bis Mitte Juni von Tänzerin Alisa Uzunova geleitet. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, alle Tanzfreudigen sind willkommen!
Treffpunkt: 18:15 Uhr am Bühneneingang (Ständehausstr.)
Termine
Mi 7.10.2026, 18:30
Mi 14.10.2026, 18:30
Mi 21.10.2026, 18:30und weitere Termine
Mi 11.11.2026, 18:30
Mi 18.11.2026, 18:30
Mi 25.11.2026, 18:30
Mi 9.12.2026, 18:30
Mi 6.1.2027, 18:30
Mi 13.1.2027, 18:30
Mi 20.1.2027, 18:30
Mi 10.2.2027, 18:30
Mi 17.2.2027, 18:30
Mi 3.3.2027, 18:30
Mi 10.3.2027, 18:30
Mi 17.3.2027, 18:30
Mi 31.3.2027, 18:30
Mi 7.4.2027, 18:30
Mi 14.4.2027, 18:30
Mi 21.4.2027, 18:30
Mi 5.5.2027, 18:30
Mi 12.5.2027, 18:30
Mi 26.5.2027, 18:30
Mi 2.6.2027, 18:30
Mi 9.6.2027, 18:30
An einem Sonntag widmen wir uns in wissenschaftlichen Vorträgen und Podiumsgesprächen intensiv den literarischen, musikalischen und tanzgeschichtlichen Hintergründen von Goyo Monteros Ballett Romeo und Julia, des Stoffs von William Shakespeare und der Musik von Sergei Prokofjew.
Programm
10:30 – 11:15 Anne do Paço (Hannover):
„Du musst tanzen, lieber Romeo!“ – William Shakespeare auf der Ballettbühne
11:30 – 12:15 Dr. Jonas Kellermann (Konstanz/London):
„Der Hergang ihrer todgeweihten Lieb“ – Über die Tragik der Liebe in William Shakespeares Romeo und Julia
12:30 – 13:00 Dr. Imke Lichterfeld (Bonn):
„I talk of dreams“ – Queen Mab und andere fantastische Kreaturen bei Shakespeare
13:00 – 14:00 Choreograf Goyo Montero im Gespräch:
Romeo und Julia in Hannover
Bewertungen & Berichte Symposium: Romeo und Julia im Fokus
Treff
Das offene Foyer
Immer samstagvormittags öffnen wir unser Foyer für Neugierige: Kommen Sie herein, schauen Sie sich um! Nutzen Sie Gastronomie, WLAN und Kinderecke oder ruhen Sie sich einfach aus. Schauen Sie (leise!) in die laufende Probe, begegnen Sie der Staatsoper und ihren Mitarbeiter:innen!
Mit kleinen Konzerten, Diskussionen, Präsentationen oder Einladungen zum Mitsingen bereichern wir die Samstagsvormittage — aber das offene Foyer wird auch, was Sie daraus machen!
10:00 – 14:00 Uhr
Eintritt frei
Termine
Sa 3.10.2026, 10:00
Sa 10.10.2026, 10:00
Sa 17.10.2026, 10:00und weitere Termine
Sa 24.10.2026, 10:00
Sa 31.10.2026, 10:00
Sa 7.11.2026, 10:00
Sa 14.11.2026, 10:00
Sa 21.11.2026, 10:00
Sa 28.11.2026, 10:00
Sa 5.12.2026, 10:00
Sa 12.12.2026, 10:00
Sa 19.12.2026, 10:00
Sa 26.12.2026, 10:00
Sa 2.1.2027, 10:00
Sa 9.1.2027, 10:00
Sa 16.1.2027, 10:00
Sa 23.1.2027, 10:00
Sa 30.1.2027, 10:00
Sa 6.2.2027, 10:00
Sa 13.2.2027, 10:00
Sa 27.2.2027, 10:00
Sa 6.3.2027, 10:00
Sa 13.3.2027, 10:00
Sa 20.3.2027, 10:00
Sa 27.3.2027, 10:00
Sa 3.4.2027, 10:00
Sa 10.4.2027, 10:00
Sa 17.4.2027, 10:00
Sa 24.4.2027, 10:00
Sa 8.5.2027, 10:00
Sa 15.5.2027, 10:00
Sa 22.5.2027, 10:00
Sa 29.5.2027, 10:00
Sa 5.6.2027, 10:00
Sa 12.6.2027, 10:00
Sa 19.6.2027, 10:00
Sa 26.6.2027, 10:00
Sa 3.7.2027, 10:00
Wir entführen Sie dorthin, wo sonst nur Künstler:innen und Mitarbeiter:innen Zutritt haben: hinter die Kulissen. Hören Sie spannende Geschichten aus erster Hand und erfahren Sie interessante Fakten über Ihr Staatstheater mit seinen über 900 Mitarbeiter:innen. Was macht eine Inspizientin? Wo arbeitet der Rüstmeister? Und warum muss man auf der Bühne seine Jacke ausziehen? Pro Monat finden an zwei Terminen öffentliche Führungen durch das Opernhaus statt. Führungen durch das Opernhaus dauern ca. 90 Minuten, die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Gruppe begrenzt.
Führungen für Familien bieten die Möglichkeit, die Staatsoper mit ihren verschiedenen Abteilungen interaktiv und spielerisch zu erkunden. Das Programm entsteht im Austausch mit den kleinen Besucher:innen und geht gezielt auf ihre Bedürfnisse und Fragen ein.
Bei unseren Fachführungen zeigen wir Ihnen in einer kleinen Gruppe jeweils eine einzelne Abteilung unseres Hauses und besuchen besondere Arbeitsplätze. Unsere Expert:innen der Abteilungen erläutern ihre Aufgaben und beantworten Fragen rund um ihren Arbeitsalltag im Opernhaus. Bei den Fachführungen werden Bereiche wie das Stellwerk, kleine Räume oder Galerien gezeigt. Daher können nur 12 Personen teilnehmen. Fachführungen dauern ca. 45 Minuten.
Die Führungen sind nicht barrierefrei und für Personen mit Mobilitätseinschränkung leider nicht geeignet.
Für die Buchung individueller Gruppenführungen nutzen Sie bitte unser Online-Formular. Führungen für private Gruppen bieten wir in deutscher, englischer und in spanischer Sprache an.
In deutscher Sprache
Ab 10 Jahren
Termine
Mo 5.10.2026, 14:00
Di 13.10.2026, 14:00
Do 15.10.2026, 14:30und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Führung durch das Opernhaus
Kinderprogramm
Herbstferien-Workshop
Tanz und Musiktheater entdecken
Während einer Herbstferienwoche erkunden wir gemeinsam die Entstehung der Ballett-Produktion Romeo und Julia im Opernhaus mit ihren künstlerischen Ausdrucksformen. Durch spielerische Übungen entdecken wir, wie es sich anfühlen kann, mit Körper, Stimme und Musikinstrumenten kreativ zu sein und welche Abteilungen gemeinsam zum Gelingen einer Vorstellung beitragen. Dabei geht es natürlich auch mal hinter die Kulissen …
Altersstufe: 8 – 12 Jahre
Zeitraum: Montag, 19.10. – Freitag, 23.10.2026
Kosten: 30 Euro pro Person für den gesamten Workshop
Anmeldung: xchange@staatstheater-hannover.de
Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr