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© Kirsten Bucher
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Oper Frankfurt am Main

Hochkarätiges Musiktheater ist das Markenzeichen der Oper Frankfurt. Mit Amtsantritt des Intendanten Bernd Loebe 2002 erhielt das künstlerische Profil des Hauses eine neue Prägung, zahlreiche Auszeichnungen und die positive Akzeptanz durch das Publikum bestätigen dies. Der Solisten, der Opernchor und das Frankfurter Opern- und Museumsorchester stehen für Leistung auf höchstem Niveau. Avancierte Regiekonzepte sowie die Offenheit gegenüber zeitgenössischen Komponisten lenken auch internationales Interesse auf das traditionsreiche Haus. Gleichzeitig wird gängiges Opernrepertoire sorgfältig gepflegt.

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Oper Frankfurt am Main
Willy-Brandt-Platz
D-60311 Frankfurt am Main

E-Mail: info@oper-frankfurt.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Oper Frankfurt am Main

Oper

Mazeppa

Peter I. Tschaikowski 1840–1893

Premiere: 13.9.2026

Oper in drei Akten und sechs Bildern
Text von Victor P. Burenin und Peter I. Tschaikowski nach Alexander S. Puschkin
Uraufführung 1884, Bolschoi-Theater, Moskau

Übernahme einer Produktion der Tiroler Festspiele Erl

Aus einer Liebe, die alle Konventionen sprengt, erwächst eine blutige Familienfehde: Tschaikowskis düsterste Oper porträtiert Machtmenschen, die zunehmend das rechte Maß verlieren.

Maria, die Tochter des reichen Kotschubej, liebt den deutlich älteren General Mazeppa. Als die beiden gegen den Willen von Marias Vater heiraten, entspinnt sich ein erbitterter Machtkampf: Kotschubej klagt Mazeppa, dem er bis dato als Freund und Geschäftspartner verbunden war, wegen Hochverrats beim Zaren an. Doch der Schuss geht nach hinten los: Der Zar schenkt den Anschuldigungen keinen Glauben und lässt Kotschubej öffentlich hinrichten. Als Maria die fatalen Folgen ihrer Liebe erkennt, verliert sie den Verstand.

Genauso wie Tschaikowskis Erfolgsopern Eugen Onegin und Pique Dame basiert Mazeppa auf einer literarischen Vorlage von Alexander Puschkin. Dessen Poem Poltawa von 1829 setzt sich mit dem Kosakenführer Iwan Mazeppa auseinander, der Anfang des 18. Jahrhunderts den Aufstand gegen die russische Vorherrschaft wagte. Während Puschkin den Protagonisten ganz im Sinne des damaligen Zarenregimes als manipulativen Vaterlandsverräter zeigt, verleiht ihm Tschaikowski durchaus ambivalente Züge: Mazeppas Liebe zu Maria macht der Komponist in melancholisch-sanften Arien ebenso hörbar wie dessen Brutalität, die sich durchschneidende Rhythmen und martialische Orchesterzwischenspiele vermittelt.

Regisseur Matthew Wild interpretiert Tschaikowskis Oper als politische Parabel über eine Elite, die ihre Konflikte auf dem Rücken der eigenen Bevölkerung austrägt. Ins Zentrum des Geschehens rückt dabei nach und nach die Figur der Maria: Unfähig, die eigenen Verstrickungen zu akzeptieren, verfällt sie schließlich in einen Zustand kindlicher Entrücktheit. Gelingt es Maria, die Bilder der allseits grassierenden Gewalt aus dem Kopf zu bekommen?

Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Inszenierung: Matthew Wild
Bühnenbild, Kostüme: Herbert Murauer
Licht: Jan Hartmann
Video: Bibi Abel
Choreografie: Christiana Stefanou
Kampfchoreografie: Stephen Louis
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Maximilian Enderle

In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 3 ¾ Std., inkl. 2 Pausen nach 1 Std. und 1 Std. 10 Min.

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Bewertungen & Berichte Mazeppa

Oper

Zaide

Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791

Premiere: 30.9.2026

Deutsches Singspiel in zwei Akten, Fragment (1779/80)
Text von Johann Andreas Schachtner
Uraufführung 1866, Opernhaus, Frankfurt.
Ergänzt durch Auszüge aus Mozarts Schauspielmusik Thamos, König in Ägypten (1773)

Musikalische Leitung: George Petrou
Inszenierung: David Hermann
Bühnenbild: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie Mareike Wink

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: ca. 1 ½ Std. ohne Pause

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Bockenheimer Depot und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Bewertungen & Berichte Zaide

Oper

Ottone

Georg Friedrich Händel 1685–1759

Premiere: 11.10.2026

Oper in drei Akten
Text von Nicola Francesco Haym nach Stefano Benedetto Pallavicini
Uraufführung 1723, King’s Theatre, Haymarket, London

Wenn Heiratspolitik zum bösen Spiel wird: Ottone soll Teofane heiraten. Doch man hat die Rechnung ohne die ehrgeizige Gismonda gemacht. Sie intrigiert im Hintergrund, um ihren Sohn Adelberto in Position zu bringen.

Aus Momentaufnahmen rund um die historische Hochzeit zwischen dem deutschen Kaiser Otto II. und der byzantinischen Prinzessin Theophanu setzt sich die fiktive Handlung des Ottone-Librettos zusammen. Es basiert auf Stefano Benedetto Pallavicinis Textbuch zu Antonio Lottis Dramma per musica Teofane, das Händel in Dresden gesehen hatte, als er dort italienische Sänger*innen für seine eigenen Projekte castete. Und in der Tat erscheint die bei Lotti titelgebende junge Braut als der eigentliche Dreh- und Angelpunkt auch von Händels Oper, die dem Genre entsprechend mit zahlreichen Verwicklungen aufwartet.

Der Londoner Uraufführung im Januar 1723 war ein vielschichtiger Entstehungsprozess vorausgegangen, in dem sich der Komponist nicht zu knapp mit den unterschiedlichen Ansprüchen der verpflichteten italienischen Gesangsstars auseinanderzusetzen hatte. Das Ergebnis wurde ein feines Geflecht aus raffinierten, eleganten, innigen Arien, deren Melodien im Kopf bleiben. Nicht von ungefähr etablierte sich Händels dritte für die Royal Academy of Music in London entstandene Oper als ein Kassenschlager, der zu Lebzeiten des Komponisten zusammen mit seinem Rinaldo die meisten Wiederaufführungen erlebte. Ein heute selten gespieltes Werk, das eine Wiederentdeckung verdient!

Musikalische Leitung: Václav Luks
Inszenierung: Jetske Mijnssen
Bühnenbild, Kostüme: Ben Baur
Choreografie: Dustin Klein
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Mareike Wink

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 3 Std. inkl. 1 Pause

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Bewertungen & Berichte Ottone

Oper

Turandot

Giacomo Puccini (1858–1924)

Dramma lirico in drei Akten
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi

Schön und grausam ist die Prinzessin Turandot. Sie bricht mit allen Konventionen und bietet ihrem Volk ein blutiges Schauspiel.

Entgegen dem Wunsch ihres Vaters weigert sich Turandot zu heiraten. Sie stellt eine schier unmögliche Bedingung: Wer sie zur Frau haben will, muss drei Rätsel lösen. Wer jedoch daran scheitert, wird öffentlich hingerichtet. Auch Prinz Calaf, der als Flüchtling nach Peking gelangt, verfällt unmittelbar Turandots Aura. Als es ihm tatsächlich gelingt, alle drei Rätselfragen zu beantworten, wird die Prinzessin in ihren Grundfesten erschüttert. Turandot entfacht einen offenen Machtkampf, der am Ende auch unschuldige Opfer fordert.

Der aus Persien stammende Turandot-Mythos war für Giacomo Puccini eine willkommene Vorlage, um seine Musiksprache an die Entwicklungen der Moderne anzupassen. Seine Partitur besticht neben lyrischem Belcanto und buffoneskem Witz folglich mit rhythmischen Überlagerungen, beißenden Dissonanzen und schwebenden Klangfarben. In den zahlreichen Chorszenen hallt die Brutalität der politischen Massenbewegungen wider, die zur Entstehungszeit des Werkes Anfang der 1920er Jahre immer lauter wurden.

Inhaltlich verfolgten Puccini und seine Librettisten das Ziel, Turandots Wandlung von einer hassenden zu einer liebenden Frau plausibel zu erzählen. Ein Vorhaben, das nicht nur am hartherzigen Charakter der Protagonistin, sondern auch an Puccinis überraschendem Tod im Jahr 1924 scheiterte: Das abschließende Liebesduett zwischen Turandot und Calaf lag zu diesem Zeitpunkt lediglich als Skizze vor, die Oper blieb ein Fragment.

In unserer Neuinszenierung wird dem Werk ein neu komponierter Prolog aus der Feder von Lucia Ronchetti vorangestellt. Auf subtile Weise vermittelt sich darin das Vorgefühl einer Katastrophe, die schon in den ersten Takten von Puccinis Partitur ihren unaufhaltsamen Lauf nimmt.

Musikalische Leitung: Simone Di Felice
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Alexander Koppelmann
Chor, Kinderchor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Maximilian Enderle

Uraufführung 1926 / Mit dem Prolog Io tacerò von Lucia Ronchetti, Auftragswerk der Oper Frankfurt

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 2 Std. 5 Min. ohne Pause

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Bewertungen & Berichte Turandot

© Barbara Aumüller
Oper

Così fan tutte

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Lorenzo Da Ponte

Ein einziger Tag wirft das Leben von zwei heiratswilligen Paaren aus der Bahn. Guglielmo und Ferrando schließen mit ihrem älteren Freund Don Alfonso eine Wette auf die Treue ihrer Geliebten, Fiordiligi und Dorabella, ab. Don Alfonso ist sicher, dass er mit Hilfe der Zofe Despina die Untreue der beiden Schwestern beweisen kann. Die beiden Männer werden als Fremde verkleidet, um jeweils die Geliebte des anderen zu verführen. In diesem Spiel gehen vorgetäuschte und echte Gefühle ineinander über. Zum Schluss feiern die »falschen« Paare eine fingierte Doppelhochzeit, bevor die beiden Schwestern über die wahre Identität ihrer frischgebackenen Ehemänner aufgeklärt werden. Die sechs Beteiligten ziehen zwar ein scheinbar fröhliches und versöhnliches Fazit, doch das Lachen bleibt allen im Halse stecken. Finden sich die Liebenden in der ursprünglichen Zusammenstellung wieder? Nach Le nozze di Figaro und Don Giovanni stellen uns Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte in ihrem letzten gemeinsamen Werk sechs grundverschiedene Charaktere vor. Mal kritisch, mal besorgt und verständnisvoll begleiten sie die Figuren einer »komischen« Handlung, die jede Menge seelischer Abgründe freilegt. Die Regisseurin Mariame Clément stellt die Handlung als Bewährungsprobe vor einer geplanten Hochzeit dar. Im beweglichen Rahmen einer Parabel sind Projektionen in die Zukunft und Erinnerungen an die Vergangenheit ebenso vorstellbar wie Fantasien, Scheidewege und Zweifel.

Musikalische Leitung, Hammerklavier: Takeshi Moriuchi
Inszenierung: Mariame Clément
Bühnenbild: Etienne Pluss
Kostüme: Bianca Deigner
Licht: Joachim Klein
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Uraufführung 1790

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 3 ½ Std. inkl. 1 Pause

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Bewertungen & Berichte Così fan tutte

Oper

Warten auf heute

Arnold Schönberg 1874–1951
Frank Martin 1890–1974

VON HEUTE AUF MORGEN
Arnold Schönberg
Oper in einem Akt
Text von Max Blonda (Pseudonym für Gertrud Schönberg)
Uraufführung 1930

BEGLEITMUSIK ZU EINER LICHTSPIELSZENE OP. 34
Arnold Schönberg
Uraufführung 1930

SECHS MONOLOGE AUS »JEDERMANN«
Frank Martin
Liederzyklus für Bariton und Orchester
Text von Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung 1949

ERWARTUNG
Arnold Schönberg
Monodram in einem Akt
Text von Marie Pappenheim
Uraufführung 1924

Eine Frau, ein Mann. Die Ehe, der Alltag, das Leben ... Worauf fußt ihr Heute? Was gilt morgen? Und wie blicken sie übermorgen auf ihr gemeinsames Gestern zurück? Anhand dieser Fragen legt Regisseur David Hermann einen Handlungsfaden durch vier Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unter dem Titel Warten auf heute verbindet er Arnold Schönbergs zwölftönigen Einakter Von heute auf morgen , seine Begleitmusik zu einer Lichtspielszene und das expressive Monodram Erwartung mit dem Liederzyklus Sechs Monologe aus »Jedermann« von Frank Martin, einem Verfechter der Tonalität. Auf zutiefst berührende Weise nimmt der Abend die Sollbruchstellen zweier durch die Ehe miteinander verbundener Individuen in den Blick und offenbart auch jene, die sie jeweils in sich tragen. Mit den unterschiedlichen dynamischen und emotionalen Amplituden der Werke atmet Warten auf heute ein Lebensgefühl sicherer Ungewissheit, einen undurchdringlichen, bangen Seelenzustand der Einsamkeit – die Kenngröße eines alten wie neuen Heute?

Musikalische Leitung: Tim Anderson
Inszenierung: David Hermann
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink

Premiere vom 16. Januar 2022
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 2 ¼ Std., Pause nach 1 Std.

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Bewertungen & Berichte Warten auf heute

© Monika Rittershaus
Oper

Tancredi

Gioachino Rossini (1792–1868)

Melodramma eroico in zwei Akten
Text von Gaetano Rossi nach Voltaire

Syrakus sieht sich von Sarazenen umzingelt. Einigkeit gegen den äußeren Feind ist oberstes Gebot. Doch in den eigenen Mauern scheint Verrat zu lauern: Ein abgefangener Brief wird falsch gedeutet; so wird Amenaide, die Tochter des Stadtoberhaupts Argirio, verdächtigt, heimlich den Sarazenenfürsten zu lieben. Des Hochverrats bezichtigt, wird sie vom eigenen Vater zum Tode verurteilt. Inkognito schleicht sich der wahre Adressat des Briefes ein: Tancredi, der vor Jahren verbannt worden war. Er erkämpft im Zweikampf gegen Orbazzano, dem Amenaide von Argirio als Braut versprochen war, ihre Begnadigung, glaubt jedoch selbst nicht mehr an ihre Liebe. Als Anführer wird Tancredi in der Schlacht mit den Sarazenen tödlich verwundet; erst auf dem Sterbebett erfährt er, dass Amenaide ihm immer treu war. Tancredi ist die erste Opera seria des erst 20-jährigen Rossini und begründete seinen Ruhm. Das selten gespielte Werk erlaubt einen schonungslosen Blick auf unsere heutige Gesellschaft in ihrem sich radikalisierenden Abschottungswahn und ist zugleich von ganz eigenem musikalischem Reiz. Ungewöhnlich ist die Besetzung der Titelpartie als Hosenrolle mit einem Mezzosopran. Die Partitur ist ganz dem Belcanto-Ideal des 18. Jahrhunderts verpflichtet und von klassizistischer Anmut, geht jedoch neue Wege. Gab es bei der Uraufführung in Venedig noch ein Lieto fine, so komponierte Rossini für die zweite Aufführung in Ferrara ein tragisches Finale, das auch der Frankfurter Inszenierung zugrunde liegt.

Musikalische Leitung: Giuliano Carella
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühnenbild: Bernhard Siegl
Kostüme: Raphaela Rose
Licht: Joachim Klein
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Uraufführung 1813, Teatro La Fenice, Venedig

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 2 Std. 50 Min. inkl. Pause nach 1 Std. 5 Min.

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Bewertungen & Berichte Tancredi

Kindertheater

Oper für Kinder: »Die unbedingten Dinge«

Für Kinder ab 6 Jahren

Janko Hanushevsky und Eva Pöpplein nach einem Buch von Nikola Huppertz

Wir schreiben das Jahr 2071. In einer Welt, die oft zu schnell und zu voll erscheint, begegnen wir dem jungen Ben. Er ist ein Sammler des Wesentlichen – in seinen Kisten verstaut er alles, was er für überlebenswichtig hält. Doch als er auf Lani trifft, gerät sein System ins Wanken. Gemeinsam stellen sie sich die großen Fragen: Was sind die Dinge, die wir unbedingt brauchen? Was benötigen wir wirklich, um glücklich zu sein? Ist es die Freiheit, die Freundschaft oder vielleicht der Mut, auch mal aus der Reihe zu tanzen?

Mit mitreißenden Klängen und einer berührenden Geschichte feiert diese Oper für Kinder die Kraft der Fantasie und das Glück der kleinen Augenblicke. Ein fesselndes Musiktheatererlebnis für neugierige Kinder und alle Erwachsenen, die das Staunen noch nicht verlorenen haben!

Vorverkauf ab 15. August
Kita-Gruppen und Grundschulklassen müssen sich anmelden unter: jetzt@buehnen-frankfurt.de

Preise: 8 Euro Kinder, 15 Euro Erwachsene

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Bewertungen & Berichte Oper für Kinder: »Die unbedingten Dinge«

Familienprogramm

Familienworkshop - Rätsel

Warum summen Bienen?*
Was liegt am Strand und redet undeutlich?**
Was kann fließen und brennen?***

Wenn wir Rätsel lösen, bleiben noch genügend Geheimnisse, um der Oper mit Spannung auf den Grund zu gehen. Wir untersuchen im Workshop verschiedene Opernszenen, in denen rätselhafte Missverständnisse passieren, sich Menschen hinter Rätseln verstecken oder andere Leute damit überlisten. Mit Erfindergeist übernehmen Kinder und Erwachsene verschiedene Rollen und spielen in einer Szene mit.

*weil sie den Text vergessen haben
**eine Nuschel
***Blut

Iris Winkler, Leitung

Preise: 8 Euro Kinder, 15 Euro Erwachsene

Treffpunkt 13.50 Uhr an der Opernpforte

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Kurs

Opernworkshop "Turandot"

Prinz Calaf gelingt es, die drei Rätsel Turandots zu lösen und entgeht so dem Tod. Um sein Rätsel zu schützen, opfert sich eine andere Frau, Liù.

Opernliebhaber*innen und Neugierige finden sich in behutsam angeleiteten Schritten zu einem Ensemble. Aus der Perspektive der Opernfiguren lernen sie ein Werk auf aktive, spielerische Weise kennen. Die gezielte Auseinandersetzung mit einzelnen Musikpassagen vertieft das Verständnis und erhöht den Genuss!

Iris Winkler, Leitung

Preise: 25 Euro

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Bewertungen & Berichte Opernworkshop "Turandot"

Kinderprogramm

Opernkarussell »Die große Suche nach dem kleinen Glück«

Für Kinder von 2 bis 5 Jahren

Mit Oper erreichen wir auch unsere jüngsten Zuschauer*innen! Die Mischung macht’s: Neben Opernarien erklingen Kinderlieder und laden zum Mitsingen und Mitklatschen ein. So öffnen wir die Augen, Ohren und Herzen für die Welt des Musiktheaters.

Anmeldung für Kita-Gruppen unter jetzt@buehnen-frankfurt.de

Preise: 7 Euro Kinder, 14 Euo Erwachsene

Text, Idee, szenische Leitung: Adda Grevesmühl
Bühnenbild: Christoph Fischer
Kostüme: Polina Shpazhnikova

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Führung

Backstage-Führung – Blick hinter die Kulissen

Sind Sie neugierig, wie es hinter den Kulissen unseres Theaters ausschaut? Möchten Sie wissen, wie es sich anfühlt, einmal selbst auf den »Brettern, die die Welt bedeuten« zu stehen? Dann nehmen Sie teil an einer unserer Backstage-Führungen, bei denen Sie von Kenner*innen des Opernhauses Einblicke auf, unter und hinter die Bühne bekommen.

Keine Abendkasse, keine Ermäßigung. Karten erforderlich. Dauer: ca. 1½ Stunden
Treffpunkt: Opernpforte gegenüber dem Märchenbrunnen.

Aufgrund der großen Nachfrage sind max. 4 Tickets pro Person buchbar. Bitte beachten Sie, dass unsere Backstage-Führungen aufgrund der baulichen Voraussetzungen nicht barrierefrei sind.

Preis: 10 Euro
Dauer: ca. 1½ Stunden

Aufgrund der großen Nachfrage sind nur max. 4 Tickets pro Person buchbar.

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Bewertungen & Berichte Backstage-Führung – Blick hinter die Kulissen

Führung

Kostümwesen-Führung – Vom Entwurf zum Kostüm

Schuhmacherei, Kunstgewerbe, Hutmacherei, Schneidereien, Stofflager, Ankleide, Wäscherei … Das Kostümwesen umfasst so einige spannende Bereiche, die Sie bei dieser Führung durch die Kostümabteilung entdecken dürfen. Geführt von Expert*innen des Kostümwesens zeichnen wir bei dieser Führung den Weg vom ersten Entwurf zum fertigen Kostüm nach. Neben dem Einblick in die handwerkstechnischen Expertisen zeigen wir Ihnen was Kostüm wirklich bedeutet.

Keine Abendkasse, keine Ermäßigung. Karten erforderlich. Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Schauspielpforte / Neue Mainzer Straße

Aufgrund der großen Nachfrage sind max. 4 Tickets pro Person buchbar. Bitte beachten Sie, dass unsere Kostümwesen-Führungen aufgrund der baulichen Voraussetzungen nicht barrierefrei sind.

Preise: 10 Euro
Dauer: ca. 2 Std.

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Führung

Werkstätten-Führung – Die Kunst des Bühnenbaus

Entdecken Sie bei dieser Führung die vielen Werkstätten der Städtischen Bühnen Frankfurt. Hätten Sie beispielsweise gewusst, was eine Kascheurwerkstatt ist? Freuen Sie sich auf den wunderschönen Malsaal oder die detailreiche Welt der Theaterplastik. Geführt werden Sie dabei von unseren Expert*innen der Werkstätten, die Ihnen einen individuellen Einblick in Ihren Arbeitsalltag gewähren.

Keine Abendkasse, keine Ermäßigung. Karten erforderlich. Dauer: ca. 1½ Stunden
Treffpunkt: Opernpforte gegenüber dem Märchenbrunnen.

Aufgrund der großen Nachfrage sind max. 4 Tickets pro Person buchbar. Bitte beachten Sie, dass unsere Werkstatt-Führungen aufgrund der baulichen Voraussetzungen nicht barrierefrei sind.

Preise: 10 Euro

Dauer: ca. 1 ½ Std.

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Blog

Blog der Oper Frankfurt

Informationen zum Ensemble oder den Stücken der Oper Frankfurt.

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Oper Frankfurt am Main

Hochkarätiges Musiktheater ist das Markenzeichen der Oper Frankfurt. Mit Amtsantritt des Intendanten Bernd Loebe 2002 erhielt das künstlerische Profil des Hauses eine neue Prägung, zahlreiche Auszeichnungen und die positive Akzeptanz durch das Publikum bestätigen dies. Der Solisten, der Opernchor und das Frankfurter Opern- und Museumsorchester stehen für Leistung auf höchstem Niveau. Avancierte Regiekonzepte sowie die Offenheit gegenüber zeitgenössischen Komponisten lenken auch internationales Interesse auf das traditionsreiche Haus. Gleichzeitig wird gängiges Opernrepertoire sorgfältig gepflegt.

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Bewertungen & Berichte Oper Frankfurt am Main

Aufführungen / Oper Oper Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Kammerspiele Frankfurt Frankfurt am Main, Neue Mainzerstr. 15
Aufführungen / Musiktheater Kammeroper Frankfurt Frankfurt am Main, Sternstr. 31
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Ereignisse / Festspiele Darmstädter Residenzfestspiele 31.7. bis 9.8.2026
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5-7
Aufführungen / Kulturveranstaltung Bockenheimer Depot Frankfurt Frankfurt am Main, Bockenheimer Depot
Aufführungen / Theater Stadttheater Aschaffenburg Aschaffenburg, Schlossgasse 8
Aufführungen / Theater Kulturhaus Frankfurt
Die Katakombe
Frankfurt, Pfingstweidstrasse 2
Aufführungen / Tanz TANZPLAN interart projekte Hofheim am Taunus, Kelkheimer Straße 11
Aufführungen / Theater Varieté-Theater PEGASUS Bensheim, Platanenallee 5
Aufführungen / Theater Theater Alte Brücke Frankfurt, Kleine Brückenstraße 5
Aufführungen / Theater Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstraße 23
Aufführungen / Theater Volkstheater Hessen e.V. Frankfurt am Main, Pfingstweidstr. 2

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